Für diesen Effekt benötigt man neben guter Dispersionsfarbe und Lasur lediglich ein Stück Spanplatte, einen handelsüblichen Haushaltsschwamm, ein scharfes Messer und etwas Alleskleber. Zunächst wird die Wand mit der Dispersionsfarbe im gewünschten Ton für den Untergrund gestrichen.
Für den Mosaik-Stempel schneidet man den Schwamm in etwa gleich große quadratische Würfel. Die Maße bleiben jedem selbst überlassen - je größer die Würfel sind, um so breitflächiger erscheinen später die aufgestempelten Mosaikstücke. Diese Würfel werden dann mit etwas Leim auf ein dünnes Stück Spanplatte geklebt. Beides ist im Baumarkt erhältlich und kann dort auf Wunsch zugeschnitten werden. Die Größe der Platte sollte so gewählt werden, dass der Stempel später gut in der Hand liegt, also in etwa 10 x 15 cm.
Die Farbe für den Aufdruck wird zu gleichen Teilen aus der Untergrundfarbe und Lasur gemischt. Ebenso eignet sich aber auch ein fertiges Farb-Lasur-Gemisch, das es im Fachhandel zu kaufen gibt. Sind Wand und Kleber trocken, kann mit dem Auftrag begonnen werden. Dazu tunkt man den Stempel in die Farbe und tupft das Kästchenmuster vorsichtig auf den Grundanstrich. So entsteht ein Mosaik, das vor allem durch seine Unregelmäßigkeiten reizvoll wirkt. Manche Kästchen sind besonders farbig, andere blasser. Um diesen Effekt noch zu verstärken, sollte man ruhig mehrmals "stempeln", ehe man die Schwämmchen erneut in die Farbe taucht. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Kästchen in etwa eine Linie ergeben, aber auch hier sollte man nicht zu perfektionistisch vorgehen - wie gesagt: Kleinere Abweichungen bringen das Mosaik erst richtig zur Geltung.