Es gibt spezielle Schablonierfarbe zu kaufen. Grundsätzlich eignet sich aber jede dickflüssigere Farbe. Ist die Farbe zu dünnflüssig, könnte sie hinter die Schablone laufen und das Muster wird unansehnlich. In diesem Fall kann man dann allerdings statt zum Pinsel lieber zur Farbspritzpistole oder zum Schwamm greifen. Beim Schablonieren mit Pinsel ist ist auch von Dispersionsfarben eher abzuraten, da diese den Schablonierpinsel und die Ränder der Schablonen leicht verkleben können.
Gut geeignet für Schablonenmalerei sind hingegen Ölfarbe, Leimfarbe oder Kleisterfarbe. Bei festen Untergründen eignen sich auch Kaseinfarbe oder Plakafarbe.
Elegant wirkt bei getönten Wänden eine Bordüre in einem dunkleren Ton der Abtönfarbe. Verwendet man mehrere Farben, so ist es sinnvoll, erst eine komplette Reihe in einer Farbe fertig zu stellen, bevor man einen weiteren Farbton aufbringt.
Lebhafter wirken Motive (z. B. Blätter), wenn man sie in mehreren abgestuften Tönen gestaltet. Hier wird jedes Motiv gleich mehrfarbig angelegt, damit die Übergänge in den feuchten Farben fließend werden.
Dunkle Farbtöne haben eine dominante Wirkung, können Wände gliedern, hellere Farben und Weiß wirken transparenter und leichter.