Die Qualität bestimmt den Preis. Für preiswerte Tapetensorten wird leichtes Papier mit einfachen, gebundenen Farben benutzt, für wertvollere Tapeten werden stärkere Papiere und bessere Farben verwendet. Die auf die Tapetenoberfläche aufgedruckten, geprägten, geschäumten oder durch Materialkaschierung erzeugten Dessins haben unterschiedliche Ausdehnungen.
Eine Eigenart der maschinell hergestellten Tapeten ist es, dass sich das Muster in der Längsrichtung der Bahnen und in der seitlichen Bahnenanordnung wiederholt. Dieser Rapport kann unterschiedlich lang sein und beeinflusst je nach Länge auch die Menge des nicht verwendbaren Verschnitts.
Wandbekleidungen sind verbindlich eingeteilt und begrifflich festgelegt (DIN EN 235), die Unterteilung umfasst zwei Gruppen:
Fertige Wandbekleidung, die nach dem Tapezieren keiner weiteren Behandlung bedürfen und Wandbekleidung für eine nachträgliche Behandlung, die nach der Verarbeitung beispielsweise einen Farbanstrich benötigen.
Der materielle Wert einer Tapete wird wesentlich durch das verarbeitete Material beeinflusst:
- die Art des Papiers; die Zusammensetzung, Stärke und Gewicht,
- das Druckverfahren,
- die Eigenschaften der Druckfarben und ihre Lichtbeständigkeit,
- die Anzahl der Druckfarben,
- die Oberflächenstruktur und die abschließende Oberflächenbehandlung und
- die Ausrüstung mit einem "Strip-Effekt" (leichte Ablösbarkeit).
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