Wer Zeit, Geld und Nerven sparen möchte, sollte schon beim Ausmessen des Raumes genau vorgehen. Wandhöhe und -länge bestimmen die Anzahl von Tapeten- oder Raufaserrollen. Eine normale Tapetenrolle ist 0,53 m breit und 10,05 m lang, reicht also für rund 5 m² Wandfläche.
Mit folgender Formel geht’s genauso schnell: Raumumfang mal Raumhöhe (in m) geteilt durch 5 ergibt die benötigte Rollenzahl.
Fenster- und Türaussparungen sind als Wandfläche gerechnet. Dadurch hat man genügend Verschnitt mit einkalkuliert, der sich bei großen Mustern ergeben kann.
Hat der Heimwerker zu wenig Tapete, sind eventuell keine Rollen aus seiner Charge mehr verfügbar, dann ist Ärger vorprogrammiert. Außerdem sollte man immer einen Tapetenrest aufbewahren, falls später einmal eine Beschädigung ausgebessert werden muss.
Komplizierte Raumformen sollte man vom Fachmann vorab kalkulieren lassen.
Wie viel Rollen Sie für Ihre Renovierung brauchen, können Sie auch mit Hilfe der Tapetenrechner von Metylan ermitteln.
Für bemusterte Tapeten reichen diese Berechnungen allein nicht aus, um die tatsächlich benötigte Menge zu ermitteln. Deshalb wird auch noch die Rapportlänge angegeben.
Diese Informationen sind wichtig, weil davon die unvermeidliche Verschnittmenge beeinflusst wird. Ein großer Rapport erfordert wesentlich mehr Verschnitt als ein Muster mit kleinem Rapport oder rapportlosem Dessin.
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