"Blocken" nennen die Fachleute es, wenn zwei gestrichene Oberflächen miteinander verkleben, nachdem sie aufeinander gedrückt wurden – ein Problem, das bei Fenstern, Türen und Möbeln auftritt und mit dem richtigen Know-how leicht vermieden werden kann.
Damit nicht zusammenklebt, was nicht zusammengehört, sollten Heimwerker ausschließlich Qualitätslacke verwenden. Denn minderwertige Dispersionslacke haben nicht genügend Blockfestigkeit und sind deshalb zum Streichen von Türen oder Schränken ungeeignet. Auch Kunstharzlacke eignen sich nicht richtig. Sie haben sehr lange Trocknungszeiten, die trotz der Hinweise auf dem Gebinde oft unterschätzt werden. Dann kommt es schnell zu Beschädigungen, weil Türen oder Fenster zu schnell geschlossen wurden.
Das Paint Quality Institute empfiehlt, stattdessen Acryl-Lacke auf Basis von Reinacrylat zu verwenden. Sie haben außerdem den großen Vorteil, dass sie nicht vergilben. Zusätzlich sollten auf jeden Fall die Angaben zu den Trockenzeiten auf dem Gebindeetikett befolgt werden. Mehr Infos und Streichanleitungen gibt es im Internet: www.farbqualitaet.de.