Gips- und Dekor- Putz sind beide für den Innenbereich gedacht, erfüllen aber verschiedene Aufgaben.
Der Gips- Putz wird als Untergrund für Tapete oder Farbe genommen. Die Mauerfläche muss, bevor man den Gips- Putz aufträgt, gut gereinigt werden.
Alle losen Teile müssen von der Wand entfernt werden, ebenso Fette und Öle. Nachdem die Wand vorgenässt wurde, wird der Putz mit dem Richtscheit glattgezogen und mit einem Reibebrett glattgerieben.
Der Dekor-Putz ist dagegen eine strukturierte Grundierung, die man später nur noch streicht oder gar fertig abgetönt auf die Wand aufbringt. Strahlend weiß oder vor dem Aufziehen auch noch mit Farben anmischbar, können Sie so bei einer Rundumrenovierung zwei Arbeitsgänge zu einem werden lassen.
Dekor- Putze bekommt man heute in vielen Baumärkten als fertige Mischung zu kaufen. Als Werkzeuge benötigt man Schaumstoffrollen, Glätter, Spachtel, Kelle und die Strukturrolle. Während man die Fläche bearbeitet, sollte man keine Pause einlegen.
Bild1: Putz ganz einfach aufrollen – mit dem gebrauchsfertigen, rein mineralischen "Easyputz" kein Problem, in feiner oder gröberer Körnung. Auch feine Tapeten, sofern sie noch fest mit dem Untergrund verbunden sind, lassen sich damit einfach überputzen.
Bild 2: Statt mit einer Kelle zu arbeiten, kann "LivingStyle Silhouette" wie eine normale Wandfarbe mit einer Rolle aufgetragen werden – ideal für alle, die sich bisher nicht an kreative Tech niken herantrauten. Nach dem Aufrollen lässt sich die Farbe im noch nassen Zustand kreuz und quer verstreichen oder strukturieren.
Bild 4: Für feine Wisch-, Rakel- und Lasurtechniken im Innenbereich eignet sich die tuchmatte Dispersionslasur "Creativ Viviato", die gerade um 54 neue Farbtöne erweitert wurde.