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Reines Eisen ist ein nahezu unbrauchbares, weiches Metall. Erst durch den richtigen Anteil an Kohlenstoff und anderen Legierungselementen entsteht Stahl; ein Produkt, das vielseitige Eigenschaften und Verarbeitungsmöglichkeiten bietet. Viele Millionen Tonnen Stahl werden jährlich produziert und zu allen möglichen Erzeugnissen verarbeitet, vom Nagel bis zur Eisenbahnschiene.
Stahl ist, wie gesagt, eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff. Ausschlaggebend für die Qualität des Stahls ist jedoch nicht alleine der Anteil des Kohlenstoffes, sondern dieser muß als Eisenkarbid chemisch gebunden sein.
Ist der Anteil des Kohlenstoffs größer als 2%, eignet sich der Werkstoff zum Gießen; ist er geringer als 1,7%, hat man ein sehr viel härteres Material, das als Stahl bezeichnet wird. Dieses kann durch Schmieden, Schweißen und Feilen, Sägen und Bohren usw. bearbeitet werden.
Durch entsprechende Behandlung der Stahlschmelze und Oberfläche lassen sich Eigenschaften wie Härte, Festigkeit, Formbarkeit und Korrosionsbeständigkeit maßgeblich beeinflussen.
Im Handel wird er in Form von Blechen, Stangenmaterial und Rohren angeboten. So stehen Ihnen für Ihre Arbeiten Halberzeugnisse mit den unterschiedlichsten Querschnitten zur Verfügung.
Die Schwerindustrie stellt die unterschiedlichsten Stahlsorten her. Der Fachmann unterscheidet je nach Verwendungszweck zwischen:
? einfachem Baustahl
? niedriglegiertem Stahl
? hochlegiertem Stahl
Edel- und Werkzeugstähle haben hervorragende Eigenschaften bezüglich Härte, Festigkeit- und Korrosionsbeständigkeit. Sie werden vor allem durch die Elemente Chrom, Nickel und Vanadium veredelt.
Baustähle (z.B. mit der Abkürzung »ST 37«) sind beinahe für alle Arbeiten geeignet. Aufgrund der guten Eigenschaften bietet sich Stahl für viele Arbeiten im Heimwerkerbereich an.
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