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Bei den heute etwa 3000 verschiedenen, im Handel angebotenen Teppichböden unterschiedlichster Qualitätsstufen, Eignungsbereiche, Materialzusammensetzungen und Zusatzeigenschaften kann es dem Verbraucher schon schwerfallen, eine richtige und gleichzeitig qualitätsbewußte Auswahl zu treffen.
Hier bietet das »Teppich-Siegel« der Europäischen Teppichgemeinschaft e. V. (ETG) zuverlässige Entscheidungshilfen. Die in der ETG zusammengeschlossenen, fast 30 namhaften europäischen Teppich-Hersteller legen auf eine umfassende und glaubhafte Verbraucherinformation größten Wert. Sie lassen deshalb ihre Teppichböden regelmäßig vom Deutschen Teppich-Forschungs-Institut (Aachen) prüfen.
Die Prüfung der textilen Bodenbeläge umfaßt:
? die Einhaltung vorgegebener Qualitätsnormen,
? die Materialzusammensetzung der Nutzschicht,
? die Eignung für die einzelnen Einsatzbereiche,
? zusätzliche Eigenschaften, wie z. B. treppengeeignet oder antistatisch.
Um möglichst umweltfreundliche Produkte in den Handel zu bringen, werden nur solche Teppichböden zur Prüfung zugelassen, die vorher von der »Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e. V.« (GuT) eine Lizenz erhalten haben. Hat ein Produkt dann die oben genannnten Prüfungen bestanden, so wird ihm das Teppich-Siegel verliehen, auf dem das Prüf-Testat durch eine ETG-Kontrollnummer bestätigt wird. Unter Angabe dieser ETG-Kontrollnummer kann das Prüfungsergebnis beim Deutschen Teppich-Forschungsinstitut angefordert werden.
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