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Verschiedene Baustoffe leiten die Wärme unterschiedlich gut. Die Wärmedämmung beruht auf der schlechten Wärmeleitung von Luft. Je mehr Lufteinschlüsse ein Baustoff besitzt, desto leichter ist er und desto besser ist seine Wärmedämmung. Baustoffe kann man hinsichtlich ihrer Dämmfähigkeit über die Wärmeleitzahl (WLZ) vergleichen. Die Wärmeleitzahl gibt an, wie groß die Wärmemenge in Watt ist, die durch einen Würfel mit 1 m Seitenlänge in einer Stunde geht, wenn der Temperaturunterschied auf beiden Seiten 1 °C beträgt. Sollen konkrete Bauteile mit unterschiedlichem Schichtaufbau verglichen werden, verwendet man den k-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient). Er gibt an, wie groß der Wärmeverlust eines konkreten Bauteils in Watt ist, z. B. einer Wand mit einer bestimmten Dicke. Je kleiner beide Werte sind, desto besser ist die Wärmedämmung.
Bei allen beheizten, neu errichteten Wohnungen oder Gebäuden gilt die Wärmeschutzverordnung vom 1. Januar 1995. Die Wärmeschutzverordnung bestimmt hinsichtlich der Wärmedämmung von Bauteilen folgendes:
? Der gesamte Wärmebedarf darf bei Neubauten (auch bei Erweiterungen um mehr als 10 m2 Wohnfläche und bei Dachausbauten) eine bestimmte Höhe pro Quadratmeter nicht überschreiten.
? Für kleinere Bauten (bis zu zwei Vollgeschosse und bis zu drei Wohnungen) kann auch das Bauteilverfahren verwendet werden, bei dem verschiedene maximale k-Werte festgelegt werden.
? Geringere Anforderungen gelten für Sanierungen, bei denen Veränderungen an bestehenden Gebäuden vorgenommen werden (Werte in Klammern).
Die k-Werte dürfen maximal betragen:
Außenwand: k = 0,5 (0,5)
Decken: k = 0,35 (0,5)
Dach: k = 0,22 (0,30)
Fenster: k = 0,7 (1,8).
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