05.07.2007 16:48 Alter: 1183646880
Außenbereiche richtig sanieren
Kategorie: 2007
Neuer Boden für Terrasse und Balkon

Mit dem „Ceresit Microgranulat Fliesenkleber Hochflexibel“ sind Fliesen auf Terrasse und Balkon leicht selbst verlegt. Foto: Henkel Ceresit
Gerade im Sommer sollen sich Balkon und Terrasse von ihrer schönsten Seite präsentieren. Dabei helfen vor allem neue Bodenfliesen: Sie zaubern mediterranes Ambiente und trotzen gleichzeitig den stärksten Wind- und Witterungseinflüssen. Was wenige wissen: Mit den richtigen Qualitätsprodukten von Ceresit ist so ein klasse gefliester Boden im Außenbereich leicht selbst verlegt.
Wer sich den Traum von gefliesten Böden auf Balkon oder Terrasse erfüllen will, braucht vor dem Selbermachen nicht zurückschrecken. Mit dem Qualitätsfliesenkleber „Microgranulat Fliesenkleber Hochflexibel“ von Ceresit und der richtigen Vorgehensweise ist das Fliesen gar nicht schwer. Ganz wichtig bevor es richtig losgeht: Die Untergrundvorbereitung. Kaputte Fliesen ablösen, Schwachstellen ausbessern und Boden ausgleichen – mit den entsprechenden Produkten aus dem Ceresit-System. Ist das geschafft, kann mit dem Fliesenlegen begonnen werden: Da oft nicht alle alten Fliesen abgelöst werden müssen und somit zum Teil Fliese auf Fliese geklebt wird, empfiehlt sich zu Beginn eine so genannte „Kratzspachtelung“. Dafür den „Ceresit Microgranulat Fliesenkleber Hochflexibel“ zusammen mit „Ceresit Haftzusatz plus“ im richtigen Ansatzverhältnis anrühren und „kratzdünn“ – am Besten mit einer Glättkelle – auf die alten Fliesen auftragen. Über Nacht getrocknet bildet der Fliesenkleber eine griffige, gut haftende Oberfläche für das Verlegen der neuen Fliesen.
90 % weniger Staub
Im nächsten Schritt kommt erneut der „Ceresit Microgranulat Fliesenkleber Hochflexibel“ zum Einsatz. Dank innovativer Micrograranulat-Technologie entsteht beim Öffnen, Ausschütten und Anrühren des Klebers 90 % weniger Staub gegenüber herkömmlichen Pulverfliesenklebern. Durch das Variieren der Anmachwassermenge kann er als klassischer Dünnbett- oder als fließfähiger Fließbettkleber eingestellt werden – das garantiert immer die optimale Leistung passend zur jeweiligen Verlegesituation. Außerdem schaffen die kompakten, hochkonzentrierten Granulate eine 30 % höhere Reichweite je kg Klebstoff. So kann mit 18 kg die gleiche Fläche verfließt werden wie mit 25 kg herkömmlichem Fliesenkleber.
Und so geht’s:
Zuerst den Kleber im entsprechenden Ansatzverhältnis zu einer fließfähigen Masse anrühren – hier empfiehlt sich also die Verwendung als Fließbettkleber. Anschließend eine Linie für das maßgenaue Verlegen der ersten Fliesenreihe ziehen und mit Klebeband abkleben. Dann kann eine Portion „Microgranulat Fliesenkleber Hochflexibel“ ausgegossen und mit der Zahnkelle durchgekämmt werden. Danach: Klebeband wieder abziehen und die erste Fliesenreihe entlang der so entstandenen Linie verlegen. Durch die fließfähige Konsistenz des Fliesenklebers sinken die Platten sanft in das Kleberbett ein, sodass die Fliesenrückseite komplett benetzt wird und ein zusätzliches Anklopfen entfällt. Damit ist eine absolut hohlraumfreie Verlegung, die den Boden frost- und trittsicher macht, garantiert. Ein Muss für jeden Terrassenboden der über Jahre halten soll. Weiterer Verarbeitungsvorteil: Es bleibt viel Zeit (20 Minuten) zum Korrigieren, erst dann trocknet der Kleber.
Fugen im System
Nach circa 12 Stunden können die neuen Fliesen verfugt werden. Dazu findet sich ebenfalls das ideale Produkt im Ceresit-System: Mit dem „Hochflexiblen Fugenmörtel“ gelingen auch die Fugen im Handumdrehen – denn wenn flexibel verklebt wird, muss auch flexibel verfugt werden. Das hochbelastbare Qualitätsprodukt für 2-15 mm breite Fugen gleicht dank seiner enormen Flexibilität Bewegungen auf Balkon oder Terrasse aus, lässt sich schnell und einfach verarbeiten und bietet eine glatte, schmutzunempfindliche Oberfläche in brillanter Farboptik. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, wird der Fugenmörtel zunächst mit Bohrmaschine und Rührquirl nach Packungsanleitung angerührt, sodass eine völlig klumpenfreie, fließfähige Konsistenz entsteht. Anschließend kann die fertige Mörtelmasse auf die zu verfugende Fläche ausgegossen und mit einem Gummiwischer eingeschlämmt werden. Dabei ist es wichtig, immer diagonal zum Fugenverlauf zu arbeiten.
Tipp: Beginnen Sie erst einmal mit kleineren Flächen, um sich an das Material zu gewöhnen und gehen Sie abschnittsweise vor.
Wenn alle Fugen gleichmäßig gefüllt sind, werden die Reste mit dem Gummiwischer abgezogen. Nach circa einer Viertelstunde kann geprüft werden, ob der Mörtel bereits getrocknet ist. Besonders einfach funktioniert das mit Hilfe der so genannten „Wischprobe“: Einmal mit der Handfläche über den Boden wischen: Ist die Hand staubig und der Mörtel trocken, kann die Fläche mit einem Schwammbrett abgewaschen werden. Wie beim Verfugen wird auch hier diagonal zum Fugenverlauf gearbeitet. Dadurch werden Unebenheiten egalisiert und ein einheitliches, glattes Fugenbild erreicht.
Ein letzter verbleibender Mörtelschleier lässt sich zum Abschluss ganz einfach mit einem Baumwolltuch wegpolieren – fertig.