27.09.2006 12:07 Alter: 1159351620
Fassadendämmung: Weniger Heizkosten, mehr Behaglichkeit
Kategorie: 2006
Jedes Haus kann sparen

(spp) Eine moderne Fassade zeigt Profil und ist spart gleichzeitig
Schwer schlucken mussten Mieter und Hausbesitzer nach dem vergangenen Winter, als die Heizkostenrechnung kam. Es sei denn, sie hatten rechtzeitig modernisiert: Eine wärmegedämmte Haushülle senkt den Verbrauch deutlich, hebt die Behaglichkeit und steigert den Wert des Gebäudes. Mit Wärmedämm- Verbundsystemen (WDVS) sind zudem gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Für eine originalgetreue Sanierung oder Gliederung der Fassade steht ein großes Spektrum an Fassadenprofilen, Putzstrukturen und Farben zur Verfügung.
Mehr als 75 Prozent des Energieverbrauchs eines durchschnittlichen deutschen Privathaushalts entfällt auf die Heizung. Wer Energie und vor allem Kosten einsparen will, kommt daher um eine effiziente Fassadendämmung nicht herum. Diese lässt sich am besten durch ein modernes WDVS erreichen. Die Verarbeitung durch Fachbetriebe ist sauber und schnell und kostet nicht viel mehr als eine bisher übliche Fassadensanierung. Die geringen Mehrkosten finanzieren sich über deutliche Heizkosten-Einsparungen.
Mit Wärmedämm-Verbundsystemen gelingt eine Verminderung des Energieverbrauchs von fast 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Wandaufbauten. Bewährt hat sich hier eine neu entwickelte Dämmplatte, die aufgrund ihrer Sprenkelung als Dalmatiner-Platte bezeichnet wird. Mit ihr lassen sich um 12,5 Prozent dünnere Dämmstoffdicken oder eine entsprechend höhere Dämmwirkung erzielen.
Eine wärmegedämmte Fassade reduziert jedoch nicht nur Heizkosten. Sie sorgt auch für Wohlgefühl und Lebensqualität. Denn sie hält die Außenwände im Winter warm und im Sommer kühl und schafft damit ein behagliches Raumklima. Hinzu kommt, dass eine optimale Wärmedämmung auch ökologisch sinnvoll ist: Weniger Heizaufwand bedeutet automatisch auch weniger Schadstoffemissionen wie etwa Kohlendioxid-Ausstoß in die Luft sowie behutsamen Umgang mit den immer knapper und teurer werdenden Ressourcen der Erde. Wärmeschutz ist also gleichzeitig Umweltschutz.
Deshalb gibt es derzeit 4 900 Förderprogramme von Bund, Ländern, Gemeinden und Energieversorgern.
Einen Üerblick erhalten Interessierte im Internet unter www.daemmoffensive.de (spp)