05.10.2006 14:35 Alter: 1160051700
Fussbodenheizung warten und sanieren
Kategorie: 2006
Kalte Überraschung im Winter: Fußbodenheizungen zerfallen

Fussbodenheizung: Innensanierung mit dem HAT-SYSTEM™
HAT-System™ verhindert Verspröden der Heizungsrohre durch Epoxydharz
Wollerau/Schweiz, 5. Oktober 2006 -
Bereits von den Römern gekannt und geschätzt, verbreiten Fußbodenheizungen bis heute wohlige Wärme in den Wintermonaten. Soweit zumindest der Plan. Tatsächlich werden auch in diesem Winter viele Haushalte mit kalten Füßen rechnen müssen. Besonders betroffen sind Wohnungen mit Fußbodenheizungen, die in den 1980er und 1990er Jahren installiert wurden. Damals ahnte keiner, dass die installierten Plastikrohre nach einiger Zeit verspröden und undicht werden. Eine Beschichtung der Heizungsrohre mit Epoxydharz kann große bauliche Maßnahmen verhindern. Vorrausgesetzt das Problem wird frühzeitig erkannt.
Bei sämtlichen Liegenschaften in Deutschland, die zwischen 20 und 25 Jahre alt sind, empfiehlt sich dringen eine Zustandsanalyse. Denn, wie sich zeigt, verspröden Heizungsrohre über die Jahre und werden zunehmend sauerstoffdurchlässig. In den vorgelagerten, metallischen Wasserzufuhrrohren entsteht Rostschlamm. Dieser wird über die Zirkulation in die Heizungsrohre geschwemmt, lagert sich dort ab und lässt den Rohrquerschnitt stetig zuwachsen. Die Wärmeabgabe sinkt; die Räume werden nicht mehr warm und die Wohnungsbesitzer bleiben mit kalten Füßen zurück. Im schlimmsten Fall tritt außerdem Wasser in das Bauwerk ein und verursacht großflächige Schäden.
Entscheidend, um eine teure Komplettsanierung zu umgehen, ist der Zeitpunkt der Zustandsanalyse. Sollten die Rohre noch keine Risse aufweisen, kann auf das ressourcenschonende HAT-System™ zurückgegriffen werden, dass ein Herausreißen des kompletten Fussbodens überflüssig macht. Es ist die einzige Sanierungsmethode, welche die Ursachen und nicht die Symptome alternder Heizungskreisläufe bekämpft. Das HAT-System™ konserviert die Heizungsrohre mit einer eigens entwickelten und patentierten Epoxydharzmischung von innen. Dadurch wird das Verspröden des Kunststoffs verhindert; die Rohre erhalten Neuwertzustand und die Lebensdauer wird um mindestens 15 bis 20 Jahre verlängert. Das HAT-System™ erfordert keine baulichen Maßnahmen, verkürzt die Sanierungszeit und erhält die Bewohnbarkeit der Räume. Es entstehen keine Betriebsunterbrechungen und die direkten sowie indirekten Kosten werden massiv gesenkt.
„Das frühzeitige Sanieren von Fußbodenheizungen spart Geld und Nerven“, weiß Werner Näf, Erfinder des HAT-Systems und Geschäftsführer der LSE-System AG. „Wohnungsbesitzer sollten zudem darauf achten, die Ursachen der alternden Fußbodenheizung zu bekämpfen und nicht nur die Symptome.“
Fußbodenheizungen - Die größten Fehler in der Übersicht
Zu hohe Vorlauftemperaturen:
Oft werden die Heizkurven infolge der Verschlammung höher gestellt, um den Wärmeverlust zu kompensieren. Je höher die Wassertemperatur, desto schneller verdampfen die Stabilisatoren. Nicht selten werden Vorlauftemperaturen von 60°C festgestellt, was für die meisten Rohrtypen entschieden zu hoch ist.
Falsche Lagerung der Rohre:
UV-Licht zerstört den Kunststoff extrem schnell. Werden die Rohre beim Lieferanten und/oder beim Installateur zu lange oder falsch gelagert, sind die Stabilisatoren bereits vor der Installation der Rohre zu einem großen Teil zerstört.
Fabrikationsfehler:
Nicht selten werden Rohre mit Fabrikationsfehlern installiert. Minderwertige Materialien und Zusatzstoffe, schlechte Schweißnähte etc. können bereits nach kurzer Betriebszeit zu Schäden führen.
Druckimpulsspülungen:
Diese Art der "Reinigung" tönt simpel, ist aber sehr gefährlich. Das Problem von Verschlammungen hängt immer mit einem zu hohen Sauerstoffgehalt im Wasser zusammen. Bei den Spülungen wird mit sauerstoffangereichertem Wasser und zusätzlicher Luft das gesamte System zusätzlich belastet. Die Korrosion wird so erst richtig aktiviert und die Verschlammung nimmt massiv zu. Bei mehrfacher Spülung kann es sogar passieren, dass der Magnetitschlamm in den Kreisläufen verdichtet und es zu einem buchstäblichen Infarkt kommt. Deshalb gilt: Spülungen nur im absoluten Notfall einsetzen und die Belastung mit Sauerstoff auf das absolute Minimum beschränken!