Am weitesten verbreitet ist die Citrus 'microcapa', ein Zwergbaum mit glänzend lederartigen Blättern. Seine bis zu 2 cm großen, weißen, starkduftenden Blüten erscheinen bis zu sechsmal im Jahr. Das besondere dieser Mini-Orangen ist, daß sie gleichzeitig blühen und fruchten. Damit Sie später tatsächlich Früchte ernten können, heißt es während der Blütezeit »Bienchen spielen«. Zur Befruchtung wird der Blütenstaub von den Staubbeuteln mit den Pinseln auf die Narbe gebracht.
- Name Lat:
- Citrofortunella microcapa
- Heimat:
- China, Philippinen
- Blütezeit:
- bei gutem Standort ganzjährig
- Standorttipp:
- Ganzjährig sehr hell, luftig und sonnig. Während der Wintermonate müssen Sie dafür sorgen, daß die Pflanze an einem hellen, kühlen, frostfreien Standort (8 bis 10°C) steht.
- Pflegetipp:
- Während der Sommermonate besteht ein hoher Feuchtigkeits- und Nährstoffbedarf. Daher müssen Sie die Pflanze häufig mit kalkarmem Wasser besprühen. Das Orangenbäumchen muß gleichmäßig feucht gehalten werden, aber ohne Staunässe. Zwischen den einzelnen Gießvorgängen sollte die Erde immer wieder leicht antrocknen, wobei Ballentrockenheit unbedingt zu vermeiden ist. Gedüngt wird das ganze Jahr über, in den Sommermonaten alle 14 Tage, im Winter monatlich. Zum Umtopfen brauchen Sie eine humose Azaleenerde. Den Topf dürfen Sie nicht zu groß wählen, sonst besteht die Gefahr der Vernässung. Beim Umpflanzen sollten Sie darauf achten, daß der Wurzelhals etwas über der Erde steht.
- Vermehrung:
- Es gibt zwei Möglichkeiten, um an die verschiedenen Zitrusfrüchte zu kommen. Zum einen können Sie selbstgeerntete Kerne in die Erde stecken. Diese gehen auch problemlos auf und entwickeln sich im Laufe der Jahre zu einem hübschen, grünblättrigen, kleinen Strauch. Wenn Sie allerdings auf Blüten oder Früchte hoffen, werden Sie vermutlich vergebens warten, denn aus dem selbst ausgesäten Kern entsteht nur ein Wildling. Sie können auf diesen das Reis einer edlen Sorte pfropfen und mit etwas Glück Blüten und Früchte erzielen. Sie können es auch im Frühjahr mit nicht so weichen Kopfstecklingen versuchen.






