Dieses Teegewächs aus den ostasiatischen Gebirgswäldern ist eine Pflanze für Fortgeschrittene. Kaum eine Pflanze reagiert so empfindlich auf abrupte Veränderungen wie die Kamelie. Sie verträgt keinen plötzlichen Wechsel von Dürre zur Nässe, von Lufttrockenheit zur Luftfeuchte, von Wärme zur Kälte; sie mag kein Drehen des Pflanzgefäßes und keine Zugluft.
- Name Lat:
- Camellia
- Heimat:
- Ostasien
- Blütezeit:
- Dezember - April
- Standorttipp:
- Diese Pflanze liebt einen hellen und halbschattigen Platz. Sie braucht einen gut durchlässigen Boden, viel Torf und keinen Kalk. In Weinanbaugebieten kann die Kamelie bei absonnigem Standort und entsprechendem Winterschutz mit Rohrmatten im Freien überwintern.
- Pflegetipp:
- Gießen sollten Sie möglichst mit kalkfreiem Wasser. Während der Blütezeit braucht die Pflanze viel Wasser. Nach der Blütezeit ist sie nur mäßig feucht zu halten. Während der Blütezeit dürfen die Blüten nicht mit Wasser in Berührung kommen, sonst bekommen sie Flecken. Von April bis Ende Juli sollten Sie sie wöchentlich mit Azaleendünger versorgen. In kalten, frostreichen Gegenden muß die Kamelie während der Wintermonate in ein lichtes, kühles Treppenhaus oder, sofern vorhanden, in den Wintergarten übersiedeln. Ideal ist ein Winterquartier, das luftig, kühl, hell ist und eine Temperatur von 6 bis 16°C aufweist.
- Vermehrung:
- Sie erfolgt im August durch knospenlose Kopfstecklinge.






