Akustikkassette

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Eine entsprechende Lösung können Sie auch an der Raumdecke vorsehen, wobei Akustikkassetten zum Einsatz kommen. Es gibt sie in furnierter Edelholzausführung wie auch farbig beschichtet oder mit weißer Oberfläche.

Sie werden auf einem Lattenraster verlegt, dessen Achsmaß dem Kassettenformat entspricht. Auch hier werden die Latten vor dem Andübeln wieder mit schwingungsdämpfenden Dämmstreifen unterlegt. Montiert werden die Platten mit Nägeln. Verleimen auf der Unterlattung erhöht den Halt.

Anstelle der Deckendämmung mit Akustikkassetten können Sie bei hohen Altbaudecken auch eine abgehängte Decke vorsehen. Soll diese Decke auch zur Schalldämmung beitragen, so darf weder der Lattenrahmen noch seine unterseitige Verkleidung an die Wände anstoßen. Lediglich die dämmende Steinwollauflage berührt die Raumwände und läuft sogar etwa einen Handbreit an ihnen hoch. Zwischen abgehängter Decke und Wänden verbleibt eine etwa 2 cm breite Schattenfuge, die zugleich Unebenheiten im Wandverlauf vertuscht.


Spezialglossar: Altbau renovieren und sanieren, Schallschutz mit Akustikplatten

Heimwerker Lexikon

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