Betonfestigkeit

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Beton besteht aus Zement, Wasser und Zuschlägen und ist im erhärteten Zustand ein künstlicher Stein. Als Zuschlag dienen bei Normalbeton natürliche Steine mit abgestufter Körnung. Für die unterschiedlichen Einsatzzwecke benötigt man verschiedene Betonfestigkeiten.

 

1 Die Betonfestigkeit hängt von der Menge des zugegebenen Zements, von der Kornzusammensetzung der Zuschlagstoffe, der Wasserzugabe und der Nachbearbeitung ab. Je mehr Wasser zugegeben wird, desto geringer ist die Festigkeit, da bei der Austrocknung Poren entstehen. Die Stabilität von Betonbauteilen wird durch Bewehrungen mit Stahlstäben oder Stahlmatten verbessert. Ein solcher Beton heißt Stahlbeton.

Die Festigkeitsklassen werden mit B bezeichnet. Typische Festigkeitsklassen für gewöhnliche Betonarbeiten sind Betone B 10, B 15 und B 25. Für den Heimwerker ist es praktisch nicht möglich, eine bestimmte Festigkeitsklasse genau nachzumischen. Ist eine bestimmte Festigkeit vorgeschrieben, sollte man auf Transportbeton aus dem Betonwerk zurückgreifen.

 

Die Mischung der Betonbestandteile müßte eigentlich nach Kilogramm erfolgen, zumindest die Zementzugabe. Denn das Abmessen mit der Schaufel ist ungenau und der Zement hat eine unterschiedliche Dichte im gerüttelten Zustand (z. B. im Sack) und im geschütteten Zustand (z. B. aus dem Sack in eine Wanne geschüttet). Das Abmessen nach Kilogramm ist jedoch für kleine Baustellen und den Heimwerker nicht praktikabel. Die Raumteile müssen gleich groß sein, z. B. faßt eine Schaufel mit nassen Zuschlägen mehr als eine Schaufel mit trockenen.


Spezialglossar: Ausbauen und Renovieren, Beton

Heimwerker Lexikon

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