Dispersionfarbe

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Dispersionsfarbe hat als Bindemittel Dispersionen aus synthetischen oder natürlichen Stoffen. Es ist die heute am häufigsten verwendete Farbe. Durch Gütebegriffe wie wisch-, wasch-, scheuer- und wetterbeständig ist die Qualität der Farbe genau nach bestimmten DIN-Normen festgelegt. Je mehr Bindemittelanteile in einer Dispersionsfarbe enthalten sind, desto beständiger und hochwertiger ist sie. Für einen Innenraumanstrich in Wohnräumen genügt eine waschbeständige (waschfeste) Farbe.

 

Man unterscheidet zwischen Kunstharz- und Naturharzdispersionsfarben:

Bei den Kunstharzfarben differenziert man die Bindemittel Polyvinylacetat (PVAC) Polyvinylpropionat (PVP), Styrol-Butadien (Latexfarben) und Acrylate. Die Eigenschaften der Kunstharzdispersionen unterscheiden sich nicht wesentlich, sie sind dampfdiffusionsfähig, haftfest und leicht zu verarbeiten.

Naturharzdispersionen haben Baum- und Bienenwachse, Pflanzenleime und -gummis als Bindemittel. Die Farbe weist ähnliche Eigenschaften auf wie die Kunstharzdispersionsfarbe, das Dampfdiffusionsvermögen ist allerdings erheblich höher. Die schonende Herstellung erfordert geringen Energieaufwand ohne umweltbelastende Rückstände.


Spezialglossar: Tapezieren und Malen, Bindemittel

Heimwerker Lexikon

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