Elektroinstallationen

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Grundsätzlich müssen laut Gesetzgeber Elektroinstallationen von qualifiziertem und zugelassenem Fachpersonal durchgeführt werden, um Sach- und Personenschäden zu vermeiden.

Wenn Sie die Elektroinstallation dennoch selbst ausführen möchten, sollten Sie aus versicherungstechnischen Gründen eine Endabnahme durch einen Fachbetrieb durchführen lassen. Sicherlich steht Ihnen dieser während der Installationsphase auch beratend zur Seite.

 

Um selbst Elektroinstallationen und Reparaturen durchzuführen, sollten Sie sich die folgende Grundausstattung zulegen. Im Bild von links nach rechts sehen Sie: die Spitzzange, einen Seitenschneider, eine Kombinationszange, den Schraubendreher, den Kreuzschlitzschraubendreher, einen einpoligen Spannungsprüfer, eine Abmantelzange und ein Universalmesser.

 

Wenn Sie Leitungen unter Putz verlegen wollen, brauchen Sie darüber hinaus auch einen Hammer bzw. Fäustel, Meißel, Meterstab, Bleistift, Spachtelmasse, Bohrmaschine mit Steinbohrer und einen Glockenbohrer bzw. einen Hohlwanddosenfräser. Ein Glockenbohrer schneidet kreisrunde Scheiben aus Putz, Stein und Beton. Er ist mit Hartmetallschneiden bestückt.

 

Bei Elektroarbeiten unentbehrlich sind geeignete Geräte zum Prüfen und Messen. Vor jeder Installation sollten Sie sich davon überzeugen, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist. Als Grundausstattung brauchen Sie einen einpoligen Spannungsprüfer, auch Phasenprüfer genannt, besser aber einen Zweipolprüfer. Mit dem einpoligen Spannungsprüfer lässt sich nur die Phase überprüfen, nicht aber der Neutral- und Schutzleiter. Mit dem Zweipolprüfer hingegen lässt sich zuverlässig feststellen, ob Spannung anliegt. Denn er kann nicht nur die Funktion der stromführenden Leitung überprüfen, sondern auch die des Neutral- und des Schutzleiters.


Spezialglossar: Elektroarbeiten, Werkzeugkunde

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