Emissionsklasse

Holzspanplatten werden unter Verwendung von Kunstharz-Bindemitteln hergestellt. Zur Begrenzung und Vermeidung von Gesundheitsschäden und Geruchsbelästigungen durch Formaldehyd, werden die Platten nach einer speziellen Richtlinie in drei verschiedene Emissionsklassen eingeteilt:

? Platten der Klasse »E 1« sind weitgehend formaldehydfrei; sie dürfen auch ohne Oberflächenbeschichtung uneingeschränkt verbaut werden.

? Platten der Emissionsklassen »E 2« und »E 3« dürfen nur mit formaldehyddichter Beschichtung verwendet werden.

 

Alle Spanplatten müssen entsprechend ihrer Emissionsklasse deutlich sichtbar gekennzeichnet sein. Die meisten Holz- und Baustoffhändler halten Platten der Emissionsklasse »E 1« bereit.

Holzspanplatten gibt es in Stärken von 2 mm bis 70 mm. Handelsüblich sind folgende Stärken: 8, 10, 13, 16, 19, 22 und 25 mm. Die Formate der Platten sind nicht genormt (handelsüblich: Breiten 125 bis 260 cm; Längen 250 bis 550 cm). Wegen des hohen Gewichts von dicken Platten sind dem Selbermacher kleine Formate anzuraten. Die Wahl der Plattenstärke richtet sich nach der Verlegeart, dem Auflagerabstand und der später auftretenden Belastung.


Spezialglossar: Boden verlegen: Parket, Laminat, Teppichboden, Trockenestrich-Elemente für den Unterboden

Heimwerker Lexikon

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