Fräsen

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Zum Fräsen von Nuten benötigen Sie ein elektrisches Werkzeug mit einer hohen Drehzahl. Die Fräsbohrer haben einen kleinen Durchmesser, der einen starken Antrieb verlangt. Es gibt Bohrmaschinen mit einem zweiten Antrieb, an dem eine spezielle Fräsvorrichtung angebracht werden kann. Wenn Sie vorhaben, mehr zu handwerken, lohnt sich vielleicht die Anschaffung einer Oberfräse. Wobei Sie schon zwischen 500 und 600 Mark für eine Fräse und verschiedene Bohrer veranschlagen dürfen. Eine Oberfräse kann zum Falzen, Nuten, Profilieren, Gravieren, Bündigfräsen, Aussparen und Abrunden benutzt werden. Mit den verschiedenen Bohrern können Sie Holz, Metall, Kunststoff, Acryl, Gipskartonplatten und vieles mehr schneiden. Durch die hohe Schnittgeschwindigkeit entstehen am Werkzeug und am Material hohe Temperaturen. Fräsen Sie deshalb zügig, ohne den Vorschub zu erhöhen. Arbeiten Sie mit zu großem Vorschub oder verweilen Sie mit der Fräse zu lange an einer Stelle, entstehen im Holz Brandflecken. Am besten, Sie üben das Fräsen von Nuten an einem alten Holzteil, bevor Sie an dem Original arbeiten.@Bevor Sie die Oberfräse ansetzen, zeichnen Sie mit einem Bleistift die Fräslinie an. Das zu bearbeitende Holz muß unbedingt fest verschraubt werden. Am besten, Sie spannen es in eine Werkbank ein. Falls Sie keine besitzen, können Sie sich auch mit Klemmzwingen behelfen. Um Druckstellen zu verhindern, legen Sie kleine Holzplättchen zwischen Schraube und Werkstück. Mit einem Parallelanschlag, Frästiefenregulierung und Fräsbreitenskala gelingen Ihnen auch als noch nicht so versiertem Handwerker exakte Nuten.


Spezialglossar: Möbel selber bauen, Nuten und fräsen

Heimwerker Lexikon

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