Fugenüberbindung

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Steine werden nach genau definierten Regeln vermauert, nämlich im Mauerverband. Erst dadurch entsteht eine genügende Stabilität. Die Mauersteine müssen also »überbinden«, d. h., die Stoßfugen müssen versetzt sein. Die Grundregel dazu lautet: ü >= 0,4 h >= 4,5 cm. Die Fugenüberbindung (ü) muß also mindestens die 0,4-fache Steinhöhe betragen, mindestens aber 4,5 cm. Beispiel: Ein 23,8 cm hoher Mauerstein muß mindestens 10 cm überbinden, bei 7,1 cm Höhe (7,1 cm x 0,4 = 2,8 cm) mindestens 4,5 cm.

 

Häufig wählt man jedoch größere Überbindungen, da sich dann einfachere Abschlüsse und Eckverbindungen ergeben. Die Abbildung zeigt typische Überbindemaße für verschiedene Steinformate. Die Fugenüberbindung beträgt also häufig eine halbe Steinlänge (z. B. 12,5 cm), eine halbe Steinbreite (etwa 6,25 cm) oder bei Großformaten auch eine drittel Steinlänge (12,5 cm) oder eine halbe Steinbreite (12,5 cm). Für Mauerenden und Ecken kann man Teilsteine verwenden und spart sich so die mühsame Steinbearbeitung.


Spezialglossar: Wände renovieren, Mauerteile errichten

Heimwerker Lexikon

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