Gipsfaserplatte

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Trockenestrich-Elemente aus Gipsfaserplatten sind vielseitig und einfach zu handhaben. Sie sind als Feuerschutzkonstruktionen zugelassen und eignen sich zum Ausbau von Feuchträumen. Dabei sind sie wesentlich leichter als übliche Naß-Estriche, erfordern nur eine kurze Verlegezeit, sind sofort nach dem Verlegen begehbar und eignen sich als Grundlage für Bodenbeläge aller Art. Weiterhin bieten sie den Vorteil einer integrierten, effektiven Warmedämmung durch eine Schaumkunststoff-Kaschierung. Sie bewirken außerdem eine gute Tritt- und Luftschalldämmung.

 

Estrich-Elemente aus Gipsfaser bestehen aus zwei versetzten 10 mm dicken Platten und einer darunterliegenden wärme- und schalldämmenden Hartschaumschicht. Durch die umlaufende Überfalzung läßt sich mühelos eine feste und ebene Verbindung zu den Nachbarplatten herstellen.

 

Estrich-Elemente aus Gipsfaser können in allen Verlegearten, auf Lagerhölzern oder schwimmend eingebaut werden. Die Befestigung erfolgt durch Verschrauben der Platten an den Untergrund oder durch Verkleben der Platten untereinander bei schwimmender Verlegung. Die Bearbeitung der Platten kann durch Sägen, Ritzen, Hobeln, Bohren und Schleifen erfolgen. Es werden keine speziellen Werkzeuge benötigt.

 

Die handelsüblichen Formate von 50 cm auf 150 cm sind aufgrund der günstigen Abmessungen leicht transportierbar. Das Gewicht beträgt je nach Stärke zwischen 17 und 20 kg pro Element. Im Handel sind auch Gipsfaserplatten ohne Dämmschicht erhältlich, die für die Verkleidung von Wänden, Holzbalkendecken und Dachschrägen ideal geeignet sind. Hier erfolgt die Befestigung mit Nägeln, Schrauben oder Klammernägeln. Die Fugen werden gestoßen und später mit speziellem Fugenspachtel geschlossen und leicht überschliffen.


Spezialglossar: Boden verlegen: Parket, Laminat, Teppichboden, Trockenestrich-Elemente für den Unterboden

Heimwerker Lexikon

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