Lotuseffekt

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Bild 1

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Bild 2

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Bild 3

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Bild 4 Fotos: Sto AG

Wie lautet des Rätsels Lösung?

 

Wassertropfen und auch Schmutzpartikel liegen auf der mikroskopisch fein strukturierten Blattoberfläche auf, die ein Anhaften praktisch verhindert (Bild 1).

 

Entsprechend der Blattneigung rollt der Wassertropfen über die trocken bleibende Oberfläche. Genau so funktioniert auch Lotusan, wie Bernhard Schrammel, Sto-Produktmanager, mit Hilfe von Farb- und Putzmustern überzeugend demonstrierte. Wasser kann die stark wasserabweisende Oberfläche nicht benetzen und bewegt sich als Tropfen über sie hinweg (Bild 2).

 

Der abrollende Tropfen reisst den nur lose anhaftenden Schmutz mit sich. Auf Fassadenflächen, die mit Lotusan beschichtet wurden - aktuell über 40 Millionen Quadratmeter weltweit - lässt sich der gleiche Vorgang beobachten (Bild 3).

 

Vom Wassertropfen aufgenommene Schmutzpartikel werden vollständig von der Blattoberfläche entfernt. Regen reinigt das Lotusblatt und die Lotusan-Fassade mit den Kräften der Natur: Abperlende Regentropfen beseitigen den Schmutz stets aufs Neue. Mikroorganismen finden weder Nährboden noch Feuchtigkeit vor und können sich weder auf dem Lotusblatt noch auf Lotusan breit machen. Lotusan kann daher auf die üblichen Biozid-Zusätze verzichten und ist auch sonst schadstofffrei (Bild 4).


Spezialglossar: Die wichtigsten Reinigungsmittel, Oberflächenschutz, Materialkunde

Heimwerker Lexikon

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