Mauermörtel

Mauermörtel müssen vor allem ausreichend belastbar sein. Sie müssen Unebenheiten ausgleichen und den Druck gleichmäßig übertragen. Mauermörtel werden in die Mörtelgruppen (MG) I (Kalkmörtel), II (Kalkzementmörtel, Bindemittel Kalk und Zement, PM-Binder oder hochhydraulische Kalke) und III (Zementmörtel) eingeteilt. Kalkmörtel sind vergleichsweise wenig belastbar, sie eignen sich jedoch in der Regel für nichttragendes Mauerwerk. Mörtel der Mörtelgruppe II sind für die meisten Maurerarbeiten ausreichend belastbar. Zementmörtel können hohe Lasten tragen, z. B. unter tragfähigen Stürzen. Den Zementmörteln, die eigentlich sehr spröde sind, kann man bis zu einem halben Raumteil Kalkhydrat beimischen, ohne den Zementanteil zu verringern. Sie lassen sich dadurch besser verarbeiten. Alle diese Mörtel sind auch als Fertigmörtel erhältlich. Nur als Fertigmörtel gibt es Dünnbettmörtel, einen kleberartigen Mörtel, der mit einer Zahnkelle aufgetragen wird. Auch wärmedämmender Leichtmauermörtel kann nur als Fertigmörtel bezogen werden.


Spezialglossar: Ausbauen und Renovieren, Mauer-, Putz- und Estrichmörtel

Heimwerker Lexikon

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