Mauerstein

Error: no file object

Zur Errichtung von Mauern eignen sich Mauersteine aus verschiedenen Grundmaterialien, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. In den meisten Fällen erhält Mauerwerk eine Putzbeschichtung. Die dafür verwendeten Mauersteine nennt man Hintermauersteine. Für unverputztes Sichtmauerwerk eignen sich nur wetterfeste Vormauersteine aus Ziegel und Kalksandstein. Herkömmliches Mauerwerk wird mit waagrechten und senkrechten Mörtelfugen hergestellt. Steine mit Mörteltaschen ermöglichen ein fugenloses Aneinanderstoßen der Steine und ein anschließendes Vergießen der Tasche; Steine mit Verzahnungen oder Nut und Feder benötigen überhaupt keinen Stoßfugenmörtel mehr. Besonders paßgenau hergestellte Mauersteine nennt man Plansteine, sie können mit Dünnbettmörtel vermauert werden, der ähnlich wie Fliesenkleber mit einer Zahnkelle aufgetragen wird.

 

Mauersteine sollen verschiedene Anforderungen erfüllen. Sie müssen ausreichend druckfest sein, bei druckbelasteten Außenmauern also eine höhere Druckfestigkeit besitzen als bei nichttragenden Trennwänden. Bei allen beheizten Gebäuden steht die Dämmfähigkeit der Baustoffe im Vordergrund. Um die Wärmedämmung zu verbessern, werden Steine gelocht und porosiert. Im Gegensatz dazu erfordert eine sehr gute Schalldämmung vor allem massive, schwere Mauersteine. Die Abbildung zeigt die Steinstrukturen (jeweils von links) von Porenziegel, Vollziegel und Porenbeton (oben), von Kalksandstein, Bimsbeton- und Blähton-Betonsteinen (unten).


Spezialglossar: Ausbauen und Renovieren, Mauersteine und Bauelemente

Heimwerker Lexikon

Klicken Sie zum Schnellsprung auf die Buchstaben:

Am meisten gelesen