Mauerwerk

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Mauer (Quelle: egings/morguefiles)

Eine wichtige Aufgabe des Statikers ist die Berechnung des Mauerwerks. Die Belastungen des Mauerwerks hängen vor allem von den darüber befindlichen Lasten ab, also auch von der Stockwerkzahl eines Hauses. Mauersteine werden in unterschiedlicher Belastbarkeit hergestellt. Je fester und belastbarer ein Stein ist, desto schlechter ist aber häufig seine Wärmedämmung. Auch innerhalb einer Mauer können unterschiedliche Mauersteine nötig werden, z. B. bei hochbelasteten Mauerpfeilern oder über Stürzen. Für die meisten Zwecke werden dem Heimwerker jedoch Mauersteine mit geringer Druckbelastbarkeit genügen.

Mauerwerk muß unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Tragende Wände, das sind vorwiegend Außenwände, müssen die Hauptlast aufnehmen und benötigen daher eine Mindestdicke, die bei kleineren Wohngebäuden häufig 24 cm beträgt. Um eine bessere Wärmedämmung zu erzielen, werden jedoch häufig deutlich dickere Mauern gebaut. Aussteifende Wände ? vor allem die Innenwände ? sind Querwände, die den tragenden Wänden eine genügende Steifigkeit geben, also seitliche Verschiebungen verhindern. Sie sind häufig 11,5 oder 17,5 cm dick. Dagegen sind nichttragende Wände, z. B. einfache Trennwände ohne statische Funktion, auch in geringeren Wanddicken möglich.

Mauerwerk streicht man wie folgt: Untergrundvorbereitung: nicht erforderlich Anstrichaufbau:  Einmal Fassadengrund (wasserverdünnbar), danach ein bis zwei Mal Dispersionsfarben auftragen.


Spezialglossar: Ausbauen und Renovieren, Statik

Heimwerker Lexikon

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