Metall

Metalle gehören wie Stein, Holz, Glas und Kunststoff zu den Grundwerkstoffen des Handwerkens und damit auch des Heimwerkens. Auch Kombinationen aus den verschiedenen Werkstoffen wirken elegant.

 

Sagt man vom Holz, daß es Wärme ausstrahlt, weil es »lebt«, so ist Metall ein vergleichsweise kalter, technischer Werkstoff. Die Verarbeitungsmöglichkeiten von Metallen sind weitaus vielfältiger, leider aber auch aufwendiger als die des Holzes.

 

Schon lange finden Metalle nicht mehr nur dort Anwendung, wo sie bestimmte praktische Zwecke erfüllen müssen, wie bei Stahlbrücken, Fahrzeugen, Waffen, sondern auch in den Bereichen Möbel, Dekoration und Schmuck.

Metall ist ein Sammelbegriff für diejenigen chemischen Elemente, die schwerer als Wasser sind, metallisch glänzen und Strom sowie Wärme leiten.

 

In der Natur treten sie, mit Ausnahme der edlen Metalle wie Silber, Gold und Platin, nicht in reiner Form auf. Man findet sie verbunden mit anderen Elementen in Form von Erzen. Die bekanntesten Erze sind die Eisenerze, aus denen Stahl gewonnen, und Bauxit, aus dem Aluminium hergestellt wird. Mit Hilfe bestimmter technischer Verfahren (Zerkleinern, Schmelzen, Elektrolyse etc.) können die reinen Metalle gewonnen werden.

 

Den geschmolzenen reinen Metallen werden schließlich gezielt Substanzen beigemischt, wodurch die Legierungen mit den gewünschten Eigenschaften entstehen.

 

Das am häufigsten verwendete Metall ist der Stahl, der - wie erwähnt, aus Eisenerz gewonnen wird. Im folgenden unterscheiden wir also die Metalle, deren Hauptbestandteil Eisen ist, und die Nichteisenmetalle.


Spezialglossar: Metallbearbeitung, Handelsformen der Metalle

Heimwerker Lexikon

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