In einer Regendusche wird das Duschen zum Erlebnis

Früher hatten Badezimmer in Deutschland eher den Charakter einer Nasszelle. Das hat sich im Laufe der Jahre aber geändert. Mittlerweile betrachten die meisten Menschen ihr Bad als Wohlfühloase. Von der Einrichtung über die Farbgestaltung bis hin zur Wahl der Fliesen folgt auch im Badezimmer heutzutage alles einem stimmigen Konzept, um einen gemütlichen Gesamteindruck zu kreieren. Sogar kleine Badezimmer werden so zu einem echten Wellness-Tempel. Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich dabei die Regendusche. Bei einer solchen ist der Duschkopf besonders groß. Er lässt das Wasser leicht und angenehm auf Sie herab prasseln – ähnlich wie bei einem Regenschauer im Sommer. Das Duschen wird in einer Regendusche somit zu einem echten Erlebnis. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich eine Regendusche im Badezimmer installieren möchten

Unter der Regendusche entspannen
Kopfbrause für die Deckenmontage

Funktionsweise der Regendusche

Das Prinzip einer Regendusche ist verhältnismäßig einfach. Das Wasser wird mit Luft gemischt, bevor es aus dem Duschkopf fließt. So entstehen besonders dicke Tropfen. Sie sind jedoch nicht schwerer als normale Wassertropfen, sondern sogar leichter. Auf diese Weise wird der angenehme, entspannende Effekt der Regendusche erzeugt. Die leichteren Wassertropfen fallen nämlich nicht so schnell, sondern ganz sanft auf den Boden und fühlen sich somit sehr leicht auf Ihrem Körper an. Das Duschen in einer Regendusche wird deshalb als äußerst entspannend und wohltuend empfunden. Die meisten Regenduschen verfügen dann noch über zusätzliche Extras wie eine Massage-Funktion, um das Wellness-Erlebnis im eigenen Bad perfekt abzurunden.

Verschiedene Arten von Regenduschen im Handel erhältlich

Grundsätzlich finden Sie im Handel drei verschiedene Arten von Regenduschen:

  1. Duschbrausen-Sets
  2. Duschsäule (Duschpaneel)
  3. Kopfbrause für die Deckenmontage

Sehr gut geeignet sind spezielle Duschbrausen-Sets. Sie bestehen aus Brauseschlauch, Duschkopf, Duschstange und weiterem Zubehör, sodass Sie nicht alles einzeln kaufen müssen. Das bietet Ihnen nicht nur eine preisliche Ersparnis, sondern auch noch einen weiteren Vorteil: Sie erhalten sämtliches Dusch-Zubehör für Ihre Regendusche in einem einheitlichen, harmonischen Design.

Eine Duschsäule hingegen bringt eine außergewöhnliche Optik in Ihr Badezimmer. Sie kann eine bestehende Duschbrause ohne Probleme ersetzen. Sie müssen lediglich neue Löcher in die Fliesen bohren und die alten Bohrlöcher verschließen. Häufig sind Duschpaneele mit zusätzlichen Features wie Massagedüsen ausgestattet, die auf den Rücken ausgerichtet sind und die Muskeln beim Duschen lockern.

Alternativ können Sie eine Kopfbrause an der Decke montieren. Diese Lösung stellt optisch sicher die beste Variante dar. Hierbei sollten Sie sich aber für ein entsprechend hochwertiges Modell entscheiden, um eine gute Haltbarkeit und eine solide Funktionalität sicherzustellen. Leider ist es verhältnismäßig schwierig, eine Kopfbrause nachträglich an der Decke zu montieren. Die Leitungen müssen in der Wand verlegt werden, weshalb der Aufwand beim Nachrüsten hoch ist. Diese Variante bietet sich daher nicht für Mietwohnungen, sondern nur im Eigenheim an.

Regendusche im eigenen Badezimmer – Dieses Zubehör benötigen Sie

Das wichtigste Element der Regendusche ist natürlich die Kopfbrause. Sie sorgt dafür, dass das Wasser mit Luft gemischt wird, wodurch der angenehme Regenschauer-Effekt entsteht. Die Experten des Bad-Shops www.calmwaters.de empfehlen jedoch, nicht ausschließlich auf die Kopfbrause zu setzen. Mit ihr wird immer der gesamte Körper abgebraust. Wenn Sie die Kopfbrause im Regenwald-Stil zusätzlich mit einer Hand- oder Seitenbrause kombinieren, wird der Duschgang noch flexibler gestaltet. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Unterschiede zwischen Kopf-, Hand- und Seitenbrause für Sie zusammengefasst:

Kopfbrause

  • Wird im oberen Bereich der Wand oder an der Decke montiert
  • Ist nicht verstellbar
  • Duschkopf ermöglicht üblicherweise keine weiteren Strahlarten

Handbrause

  • Flexible Brause, die mehrere Strahlarten zur Verfügung stellt
  • Kann auch als Kopf- oder Seitenbrause verwendet werden
  • Perfekt zum gezielten Abbrausen bestimmter Körperbereiche

Seitenbrause

  • Funktioniert genauso wie eine Handbrause
  • Wird aber auf halber Höhe der Dusche an den Seiten befestigt

Duschköpfe für Regenduschen gibt es in mehreren Ausführungen. Sie unterscheiden sich beispielsweise durch ihre Größe, die integrierten Extras und die Anzahl der Düsen. Einige Duschköpfe sind mit kleinen LED-Lampen ausgestattet, die das Duschwasser beim Duschen farbig wirken lassen. Auch eine Anti-Kalk-Funktion ist oftmals integriert und auf jeden Fall von Vorteil. Bei verstopften Düsen reicht es dann, mit dem Finger über die Düsen zu reiben, um die Ablagerungen zu lösen.

Wichtige Aspekte beim Kauf einer Regendusche

Grundsätzlich gilt also: Regendusche ist nicht gleich Regendusche. Es gibt dementsprechend ein paar Aspekte, die Sie beim Kauf unbedingt beachten sollten. Das gilt zum Beispiel für den Wasserverbrauch der Regendusche. Die Klimaschutzkampagne co2online rät in diesem Zusammenhang, sich für Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer zu entscheiden. Sie sind vergleichsweise günstig und helfen auch bei der Regendusche, Wasser zu sparen. Überprüfen Sie außerdem, ob ein Thermostat im Lieferumfang enthalten ist, ob die Regendusche wirklich alle Funktionen bietet, die Sie benötigen und ob die Größe des Duschkopfes für Sie ausreichend ist.

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