Markisen richtig pflegen: So bleibt der Sonnenschutz lange in Topform

An Sonnentagen sorgt eine Markise auf Balkon und Terrasse für Schatten und wohltuenden Schutz vor der Sonne. Markisen sind diesbezüglich allerdings nicht nur ein nützliches Must-have im Kampf gegen UV-Strahlen - sie können mit ihren meist bunten, attraktiven Designs vielmehr auch die Optik eines Hauses oder Gartens aufwerten. Die Stoffbahnen haben aber nicht nur gegen Sonnenstrahlen zu kämpfen, sondern müssen ebenso allen anderen, häufig jahreszeitlichbedingten? Wetterkapriolen wie Regen, Wind und Schnee standhalten. Damit Ihre Markise Jahr für Jahr wie neu aussieht, muss sie optimal gepflegt werden. Wie das geht, erfahren Sie im Folgenden.

Gut gepflegt: So bleibt Ihre Markise wie neu

Mit regelmäßigem Pflegen und Reinigen können Sie die Materialqualität und das gute Aussehen Ihrer Markise langfristig erhalten. Markisenhersteller geben dazu beispielsweise folgende Ratschläge:

  • Nachts und bei widrigem Wetter, wie etwa Regenschauern oder heftigem Wind, sollte die Markise grundsätzlich eingefahren werden.
  • Um Stockflecken vorzubeugen, sollte die Markise allerdings nur in trockenem Zustand über einen längeren Zeitraum eingefahren bleiben. Ist sie durch Regen bereits nass geworden und wurde eingefahren, muss sie zum Trocknen baldmöglichst wieder ausgefahren werden.
  • Kommt einmal Schnee auf dem Markisenstoff zu liegen, ist ein Entfernen des Schnees vor dem Einfahren unbedingt notwendig. Ist die Markise jedoch bereits vereist, sollte man sie weder ein- noch ausfahren.

Ganz einfach mit Wasser reinigen

Um die Qualität des Markisentuchs lange zu erhalten, sollte der Stoff zudem auch hin und wieder gereinigt werden. Hierfür genügt es meist, leichten Schmutz und Staub mit einem Wasserschlauch zu entfernen. Ein Hochdruckreiniger ist hierfür nicht empfehlenswert, da er den Stoff beschädigen kann. Gröbere Verschmutzungen, die sich nicht mit Wasser beseitigen lassen, verschwinden normalerweise nach einer Anschlussbehandlung mit einer Seifenlösung oder einer fünf- bis zehnprozentigen Lösung aus Feinwaschmittel in lauwarmen Wasser (max. 40 Grad Celsius). Die Reinigungslösung muss danach allerdings mit viel frischem Wasser wieder sorgfältig ausgespült werden.

Die richtige Markise wählen

Der Zustand einer Markise wird insbesondere durch die Witterung bestimmt, der sie täglich ausgesetzt ist. Beim Kauf ist deshalb darauf zu achten, einen zum späteren Standort passenden Markisentyp zu wählen – schließlich herrschen an geschützten, sonnigen Standorten gänzlich andere Bedingungen als an der sogenannten Wetterseite eines Hauses.

  • Offene Markisen ohne Tuchschutz werden am besten an wettergeschützten Stellen, die überdacht sind, montiert. Geeignete Orte sind beispielsweise unter einem Balkon oder Dachüberstand.
  • Bei Terrassen ohne Überdachung greift man idealerweise auf eine Markise mit Regendach oder eine Hülsenmarkise mit einer Rückwand zurück, durch die das Tuch geschützt wird.
  • Geschlossene Kassettenmarkisen bieten dem eingezogenen Markisenstoff den besten Schutz vor Wind und Wetter und können daher überall zum Einsatz kommen.

Das passende Tuch auswählen

Übrigens: Auf farbigen Markisenstoffen mit Struktur, Noppen oder Streifen sieht man leichte Verschmutzungen in der Regel nicht so schnell. Besonders anfällig für unschöne Flecken und damit meist pflegebedürftiger sind Materialien in hellen, zarten Farben. Solche Designs eignen sich daher am besten bei Kassettenmarkisen oder an wettergeschützten Stellen. Die Farbintensität und Haltbarkeit eines Markisentuchs ist auch abhängig von dem Färbevorgang bei der Herstellung: Wurde das Markisentuch nur oberflächlich eingefärbt, kann die Farbe früh verblassen. Bei spinndüsengefärbten Polyester- und Acrylstoffen wie sie etwa bei Lewens zum Einsatz kommen, wird ein komplettes Durchfärben garantiert, sodass die Stofffarbe ihre Intensität lange Zeit behält. So wird man lange Freude am bunten Sonnenschutz haben.

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