Der Akku-Staubsauger Renegade 36 von Dirt Devil im Test

Akku-Staubsauger Renegade 36 von Dirt Devil im Test

Handliche Akku-Sauger sind schon ziemlich lange erhältlich. Die meisten beschränken sich jedoch auf einen nur kurzen Gebrauch bei geringer Saugleistung. Die Nutzung als Alltagssauger wurde erst mit besseren Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht. Sie bieten mehr Leistung und mehr Ausdauer bei geringerem Platzbedarf.

Zum Test stellt sich heute der Akku-Sauger Renegade 36 von Dirt Devil. In erster Linie besticht er durch ein schlankes und richtig schickes Design. Vielversprechend ist die angetrieben Teppichbürste, die eine besonders gute Reinigung von Teppich und Auslegware verspricht. Diese Reinigungsarbeit lässt sich sogar durch eine durchsichtige Abdeckung in der Bodendüse beobachten.

Entscheidend für einen Akku-Sauger ist jedoch die Akku- und die Saugleistung beziehungsweise die Kombination aus beidem. Unser Staubsauger-Test wird zeigen, ob der Renegade 36 mehr kann, als nur gut auszusehen.

Technische Daten

(Herstellerangaben)

  • Akku: Li-Ion-Akku 32,4 V
  • max Betriebsdauer: 75 min
  • Ladezeit: ca 4 h
  • Staubbehälter 0,6 l
  • Leistung 102 W
  • Netzteil-Eingang: AC 100 - 240 V, 500 mA
  • Netzteil-Ausgang: DC 38,2 V, 600 mA
  • Gewicht: 2,8 kg

Besondere Merkmale:

  • beutelloses Saugen
  • Motorbetriebene Turbobürste für Teppiche
  • Zwei Leistungsstufen

Die Verpackung und der Begriff Handstaubsauger

"Das ist alles?" Ja, ich gebe zu, das war mein erster Gedanke, als ich den Karton gesehen habe. Ist mit dem Begriff "Handstaubsauger" vielleicht wirklich ein Staubsauger gemeint, den man beim Saugen in einer Hand trägt? Zu meiner Entschuldigung sollte ich darauf hinweisen, dass der Karton die geringen Abmaße von 22 x 22 x 62 cm besitzt. Ich würde sagen, der Karton meines "echten" 18 V Handstaubsaugers war nicht viel kleiner.

Deutlicher Unterschied zwischen Sauger und Verpackung
Deutlicher Unterschied zwischen Sauger und Verpackung
Platzeinsparung durch Ordnung
Platzeinsparung durch Ordnung

Auf der Verpackung ist aber tatsächlich ein richtiger Staubsauger für Böden in Stabform abgebildet. Die Bezeichnung Handstaubsauger kann da ein wenig verwirrend sein. 

Weiterhin ist der Verpackung zu entnehmen, dass der Sauger eine rotierende Bürste besitzt, mit einem 36 V Akku arbeitet, nur 2,8 kg wiegt und "schnell" in 4 Stunden lädt. Das schnelle Laden möchte ich aber später genauer definieren.

Ebenfalls wird mit einer Saugleistung über 75 min geworben, was ich schon für außerordentlich halte. Wenn die Saugleistung dazu stimmt, kann der getestete Akku-Sauger tatsächlich mit seinen 230 V Kollegen konkurieren.

Während die Verpackung außen noch mit einem wirklich stylischen Sauger wirbt, erscheint innen hauptsächlich graues Pappmache. Dieses erklärt jedoch auch die recht kleine Verpackung. Anders als Styropor, ist Pappe auch mit dünneren Wandungen stabil und die Zwischenräume können besser genutzt werden. Vorteilhaft ist natürlich auch die einfache Möglichkeit, Pappe zu recyclen. 

Mit einer zusätzlichen sinnvollen Teilung des Akku-Saugers wäre der geringe Platzbedarf geklärt. 

Aufbau und Inbetriebnahme

Eine kleine Verpackung bedeutet natürlich, dass der Sauger nicht in einem Stück entnommen und gleich gesaugt werden kann. Es folgt also ein Aufbau, der sich jedoch auf ein paar Klicks beschränkt und binnen Sekunden erledigt ist.

1. Griffstück einrasten
1. Griffstück einrasten
2. Bodendüse anstecken
2. Bodendüse anstecken
3. Akku-Fach öffnen
3. Akku-Fach öffnen
4. Akku einsetzen
4. Akku einsetzen

Als erstes werden Ober- und Unterteil ineinander gesteckt, die mit einem Spiralkabel verbunden sind. Auch wenn dieses später nicht sichtbar ist und daher keiner besonderen Belastung unterliegt, ist dieses sehr stabil und der Akku-Sauger könnte durchaus mehrmals auseinandergenommen und wieder zusammengebaut werden.

Im zweiten Schritt wird die Bodendüse ebenfalls mit einem Einrastmechanismus aufgesteckt, womit der Aufbau bereits abgeschlossen ist.

Jetzt fehlt nur noch der Akku, der unter einer Abdeckung verschwindet und dauerhaft im Gerät verbleiben kann. Geladen wird er im eingebauten Zustand.

Vor mir steht nun ein äußerst gut aussehender und schlanker Staubsauger, der jetzt eine Höhe von 115 cm erreicht. Damit kann der test des Staubsaugers beginnen, bei dem mich dieses Mal meine bessere Hälfte unterstützt. 

Das Akku-System und "schnelles" Laden

Wie eingangs beschrieben, ist auf dem Karton "schnelles Laden in 4 Stunden" vermerkt. Ob man vier Stunden als schnelles Laden bezeichnen sollte oder kann, sei mal dahingestellt. Die vier Stunden sind angegeben und werden nicht verschwiegen, daher darf jeder für sich entscheiden, ob das schnell oder langsam ist. Ich finde es nicht schnell, sehe darin aber eher ein Vor- als ein Nachteil.

Der Akku wird im Handstaubsauger geladen
Der Akku wird im Handstaubsauger geladen

Schnelles Laden eines Li-Ion-Akkus ist sicher etwas tolles, aber leider gar nicht so gesund für den Akku. Dieser leidet darunter nicht gerade unerheblich. Nimmt man nun die Nutzungsgewohnheiten eines Staubsaugers dazu, macht ein schnelleres Laden wenig Sinn. Wir saugen unsere untere Etage im Haus dank einem Hund täglich, was vielleicht 15 - 20 Minuten dauert. Rein theoretisch bleiben daher täglich 11 Stunden und 40 Minuten Zeit, um den Staubsauger zu laden. Was hätte ich von einem stärkeren Ladegerät und einem Schnellladevorgang? Nichts aber der Akku würde darunter leiden. Gegen eine Ladezeit von vier Stunden ist daher nichts zu sagen. Allerdings würde würde ich die Bezeichnung "schnelles Laden" in "schonendes Laden" ändern.

Aufgefallen ist mir eine recht widersprüchliche Angabe zum Akku. Auf der Verpackung unseres Test-Staubsaugers steht 36 V, in den technischen Daten erscheinen jedoch 32,4 V. Woher kommt das? Die Erklärung ist recht einfach und ob darin ein Nachteil zu sehen ist, mag ich nicht beurteilen. Letztendlich entscheidet die Leistung und nicht der verbaute Akku.

Für Li-Ion-Akkus sind zwei verschiedene Spannungsangaben rechtens. Das ist zum einen die etwas höhere Anfangsspannung (voll geladen) von 4 V je Akku-Zelle und die anschließend eingepegelte Spannung (nach kurzer Betriebszeit) von 3,6 V je Zelle. In Deutschland wurde bisher von fast allen Herstellern die geringere Spannung von 3,6 V angegeben, sodass wir Akku-Werkzeuge mit den Spannungen 3,6 V, 7,2 V, 10,8 V, 14,4 V, 18 V oder 36 V gewöhnt sind. In anderen Ländern (beispielsweise Amerika) wird jedoch zumeist die höhere Spannung angegeben. Ein dort mit 20 V gekennzeichneter Akku entspricht demnach unseren 18 V Akkus. Es sind dieselben Akkus! Viele Hersteller sehen in der unterschiedlichen Angabe einen Wettbewerbsvorteil und nutzen nun auch in Deutschland die höhere Ausgangsspannung als Angabe. Darauf bezieht sich Dirt Devil offenbar auf der Verpackung. In den technischen Daten stehen 32,4 V, was der geringeren Nominalspannung von 3,6 V je Zelle entspricht. 9 Zellen a 3,6 ergeben 32,4 V. Gibt man die höhere Ausgangsspannung an, entsprechen 9 Zellen * 4 V gleich 36 V.

Die unterschiedliche Auszeichnung und sicher auch die Umstellung vieler Hersteller kann natürlich zu Verwirrungen führen, denn 36 V könnten sich ebenso aus 10 Zellen a 3,6 V ergeben (entspräche einer Anfangsspannung von 40 V). 

Eine LED informiert über den Ladevorgang
Eine LED informiert über den Ladevorgang

Ich unterstelle hier jedoch keinen Vorsatz. Eventuell fängt auch Dirt Devil an, die Angaben umzustellen und dieses ist auf der Verpackung bereits geschehen, in der Bedienungsanleitung jedoch noch nicht. Es ist auch davon auszugehen, dass wir uns in Deutschland generell an die höhere Angabe von 4 V je Zelle gewöhnen müssen. Daher möge man mir verzeihen, dass ich hier intensiver darauf eingegangen bin.

Zurück zur Ladung des Akkus, welche mittels Netzteil direkt im Gerät erfolgt. Die angegebene Ladezeit entspricht in etwa meinem Testergebnis und auch die Laufzeit ist nachvollziehbar. Wie eingangs gesagt, saugen wir täglich etwa 70 m², was in etwa 15 - 20 min beansprucht. Nach vier Tagen musste der Akku geladen werden. Da Li-Ion-Akkus nichts gegen ein Nachladen haben, hat sich ein Ladezyklus von zwei Tagen eingepegelt. In anbetracht der doch recht starken Belastung (viele Hundehaare, zwei Kinder, Eingangsbereich, ständige Haus-Hof-Garten-Nutzung), ein wirklich sehr gutes Ergebnis. Was mir jedoch fehlt ist eine Anzeige, die mir verrät, wie voll der Akku gerade ist. So ließe sich erkennen, ob noch ein Saugdurchgang gestartet werden kann oder der Sauger an die Ladestation muss.

Die Stromkosten Akku-Sauger vs. Bodenstaubsauger mit 230 V

Ein Bodenstaubsauger "trumpft" gerne mit über 1000 Watt auf, was sich bei täglich 15 min über das ganze Jahr aufsummiert und ordentlich ins Geld gehen kann. Unser aktueller Bodenstaubsauger besitzt 1300 Watt. Der Akku-Sauger muss dagegen bei 15 min Laufzeit täglich alle vier Tage für etwa vier Stunden mit 115 Watt ans Netz. Das entspräche täglich eine Stunde.

Rechenbeispiel bei täglich 15 min saugen mit einem 1300 Watt Staubsauger und dem Dirt Devil Renegade 36 V bei 25Cent/kWh.

  • Bodenstaubsauger 1300 W: 0,33 kWh am Tag / 118,63 kWh im Jahr = 29,66 € im Jahr
  • Akku-Sauger Renegade 36 V: 0,115 kWh am Tag / 41,98 kWh im Jahr = 10,49 € im Jahr

Ist die Saugleistung des Akku-Saugers ausreichend, kommt er somit mit 1/3 der Stromkosten aus. Dennoch ist die Saugleistung vieler Kabelgeräte mitunter deutlich höher. Hier muss daher abgewogen werden, welche Saugleistung tatsächlich benötigt wird.

Saugleistung des Handstaubsaugers auf Laminat und Teppich im Test

Wie bereits geschrieben, wurde mit dem Akku-Sauger Renegade 36 täglich die untere Etage unseres Hauses gesaugt. Hier tummeln sich zwei Erwachsene, zwei Kinder und ein großer Hund (Boxer). Gerade unser Hund braucht natürlich Bewegung und wechselt seinen Aufenthalt daher häufig zwischen Garten und Haus. Es ist klar, dass er keine Hausschuhe benutzt und zusätzlich viele Haare verliert. Ein tägliches Saugen ist somit unumgänglich. Diese Aufgabe hat nun der Handstaubsauger von Dirt Devil zum Test übernommen und damit einen 230 V Bodenstaubsauger abgelöst.

Angetriebene Bürste reinigt gründlich
Angetriebene Bürste reinigt gründlich

Die zu saugende Fläche beträgt etwa 65 m² und besteht hauptsächlich aus Laminat. Als besondere Beanspruchung kommen zwei kleine Teppiche/Abtreter im Eingangsbereich hinzu, die als Schuhablage und Schmutzfang dienen. Hier sammelt sich täglich einiges an Schmutz und Hundehaare.

Egal, ob Laminat oder die Abtreter, Leistungsprobleme waren nicht zu spüren. Zuverlässig hat der Renegade 36 seine Aufgabe erfüllt. Was dabei besonders auffiel, war die angenehme Lautstärke. Dagegen ist unser Bodenstaubsauger die reinste Höllenmaschine. Nicht unbedingt ratsam, aber es lässt sich im selben Raum sogar gleichzeitig telefonieren. Was der Akku-Sauger dabei zu leisten hat, zeigt das Bild recht deutlich. Das musste er täglich sammeln. Etwas unangenehm ist bei so einem Aufkommen an Hundehaaren natürlich der recht kleine Auffangbehälter, der jeden zweiten Tag geleert werden musste. Unter "normalen" Bedingungen fällt das sicher nicht so häufig aus.

Vorteilhaft am Dirt Devil Renegade 36 ist natürlich die angetriebene Bodenbürste, die Teppiche und Auslegware besonders gut reinigen soll. Auf Laminatboden und täglichem Saugen, ist das natürlich nur schwer nachweisbar. Daher habe ich den Akku-Sauger einem extra Härtetest unterzogen – unser Abtreter vor der Eingangstür. Dieser liegt vor dem Haus, ist Wind und Wetter ausgesetzt und wird zum Schuhe abputzen genutzt, ehe man das Haus betritt. Hier knirscht es schon deutlich beim Saugen und der Auffangbehälter zeigt eindeutig, dass auch kleiner Blätter und reichlich Sand aus dem Abtreter geholt wurden. Bei dem Arbeitsergebnis sollte Auslegware im Wohnbereich kein Problem darstellen.

Deutlich verschmutzt - Abtreter vorm Haus
Deutlich verschmutzt
Erstaunlich gutes Ergebnis
Erstaunlich gutes Ergebnis
Hundehaare, Laub und Sand - kein Problem
Hundehaare, Laub, Sand - kein Problem

Auffangbehälter leeren

Dass der Dirt Devil den Schmutz überzeugend gut einsammelt ist nachgewiesen. Der Schmutz muss jedoch auch wieder aus dem Auffangbehälter raus.

Hierfür wird im ersten Schritt die Verriegelung durch einen einfachen Knopfdruck gelöst. Leicht löst sich hierbei der Behälter und kann nach vorne entnommen werden. Etwas deutlicher (eventuell durch eine Feder) könnte sich der Auffangbehälter beim Knopfdruck jedoch gerne lösen, was die Entnahme erleichtern würde.

Der Auffangbehälter lässt sich anschließend leicht zerlegen, indem die Filtereinheit abgezogen wird.

1. Verriegelung lösen
1. Verriegelung lösen
2. Auffangbehälter abheben
2. Auffangbehälter abheben
3. Filterstück entnehmen
3. Filterstück entnehmen

Auch die Demontage der Filterkassette ist einfach und bedarf keiner Hilfe durch die Bedienungsanleitung. Komplett zerlegt kann der Behälter entleert und der Staubfilter gereinigt werden.

4. Filterkassette öffnen
4. Filterkassette öffnen
5. Filter entnehmen
5. Filter entnehmen
Dicker Schaumstofffilter
Dicker Schaumstofffilter

Reinigen.... Das ist mitunter nicht so einfach, da Kunststoff Staub wie ein Magnet anzieht und ein einfaches Ausschütten des Auffangbehälters nicht ausreicht. Hier muss mit einem Tuch nachgeholfen werden. Auch der ziemlich dicke Feinstaubfilter lässt sich nicht so einfach ausklopfen. Laut Bedienungsanleitung sollte dieser ausgewaschen und 24 Stunden getrocknet werden. Beim tägliche Saugen nur schwer umsetzbar.

Wirklich effektiv lässt sich ein beutelloser Sauger in meinen Augen nur nutzen, wenn die Möglichkeit besteht, Staubfilter im Freien kräftig zu entstauben. Optimal ist hierfür natürlich ein Kompressor und Druckluft. Von diesem Problem ist aber kaum ein Sauger ohne Staubbeutel ausgenommen.

Die angetriebene Bürste des Test-Saugers arbeitet prima, wickelt aber natürlich auch Haare und andere lange Fasern auf. In einem Haushalt mit drei langhaarigen Frauen beziehungsweise Kindern, kann das schon zur großen Aufgabe werden. Zum Glück lässt sich die Bürste des Renegade 36 sehr leicht entnehmen und somit von Schmutz und Haaren befreien.

Hierfür muss mit einem Schraubendreher ein Verriegelung gelöst und eine Halterung entnommen werden. Schon ist die Bürste locker und kann gereinigt werden. Komplett aus Kunststoff, kann das sogar unter Wasser erfolgen.

Verriegelung lösen
Verriegelung lösen
Deckel abnehmen
Deckel abnehmen
Bürste reinigen
Bürste reinigen

Die Handhabung des Dirt Devil Renegade 36

Wie fast alle Sauger beziehungsweise Bodendüsen, lässt sich auch der Renegade durch Drehen des Saugers lenken. Allerdings ist er sehr leicht und die Kunststoffräder bieten auf glattem Laminat kaum Halt. Statt zu lenken lässt sich der Sauger auch mit Neigung leicht gerade nach vorne schieben. Echtes Lenken ist kaum möglich. Anders jedoch auf Teppichböden. Hier rutschen die Räder nicht und der Sauger lässt sich gezielt lenken.

Handlich bleibt er aufgrund seiner schlanken Bauform und geringem Gewicht dennoch. Er lässt sich sogar fast eben auf den Boden legen, ohne dass die Düse abhebt. So kann gut unter Tischen und Stühlen gesaugt werden. Gut im Griff sollte man ihn dabei jedoch behalten. Die Grifffläche ist zwar strukturiert, jedoch nicht gummiert. Bei leicht feuchten Händen muss man schon etwas kräftiger zufassen, um einen sicheren Griff zu haben. Hilfreich wäre hierbei ein zweiter Handgriff, um den Sauger leichter anheben zu können. Gerade ein Akku-Sauger würde sich zum Saugen der Treppe anbieten. Der Renegade lässt sich jedoch nur unkomfortabel tragen und ist hierfür weniger geeignet.

Lenkt auf glattem Laminat kaum
Lenkt auf glattem Laminat kaum
Macht sich extrem flach
Macht sich extrem flach
Leicht rutschiger Griff
Leicht rutschiger Griff

Fazit zum Akku-Staubsauger Test Dirt Devil Renegade 36

Akku-Staubsauger bieten einen geringen Stromverbrauch bei mobiler Handhabung. In Kombination mit einer beutellosen Filterfunktion sind sie daher oft deutlich günstiger als herkömmliche Bodenstaubsauger mit Netzspannung.

Akku-Staubsauger Dirt Devil Renegade 36 Testsiegel

Diese Vorzüge kann der Handstaubsauger Dirt Devil Renegade im Test mit Bravour erfüllen. Mit sehr guter Saugleistung und einer enormen Akkuleistung, kann er tatsächlich große Bodenstaubsauger ersetzen. Die angetriebene Teppichbürste löst zusätzlich sogar tiefe Verunreinigungen in Auslegware, Teppich oder Abtreter. In punkto Saugleistung konnte er absolut überzeugen. Das bei angenehmer Geräuschkulisse, die die zweistufige Drosslung der Motorleistung überflüssig macht.

Leicht lässt sich der Auffangbehälter entnehmen, zerlegen und ausleeren. Zur richtigen Reinigung ist jedoch ein größerer Arbeitsaufwand erforderlich. Ein Nachteil, den fast alle beutellosen Sauger besitzen. Wer Filter und Staubbehälter im Freien mit Druckluft reinigen kann, ist hier klar im Vorteil. Gerade der recht dicke Schaumstofffilter lässt sich ohne Wasser oder Druckluft kaum restlos von Staub befreien.

In der Handhabung schlägt sich der Renegade gut, aber leider nicht perfekt. Schlank, leicht und in einem schicken Design macht er zwar eine gute Figur und kann sogar im Wohnzimmer stehen bleiben, ohne als Reinigungsgerät wahrgenommen zu werden. Die glatte Oberfläche ermöglicht es jedoch kaum, ihn auf einer Treppe einzusetzen, wo gerade ein Akku-Sauger seine Vorteile ausspielen könnte. Eine gummierte Grifffläche und/oder ein Zusatzgriff würden hier Wunder bewirken. Das Lenken des Akku-Saugers durch Neigen des Gehäuses ist nur auf rauen Untergründen möglich. Auf Laminat und Fliesen rutschen die Rollen und lassen den Renegade auch bei geneigter Haltung geradeaus fahren.

Insgesamt liefert der Dirt Devil Renegade einen guten Gesamteindruck. In der Saugleistung ist er kaum zu schlagen, die Handhabung könnte jedoch verbessert werden.

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