Kaufberatung zum Ballpumpe Test bzw. Vergleich 2022

Das Wichtigste in Kürze
  • Die erste Entscheidung vor dem Kauf einer neuen Ballpumpe muss mit Blick auf Bauart und Antrieb fallen. Handpumpen sind kleiner, Standpumpen sind effektiver. Elektrische Pumpen lassen sich ohne Kraftaufwand bedienen, bei mechanischen Pumpen ist Muskelkraft gefragt.
  • Damit die Anwendung der Ballpumpe nicht zur aufwändigen Herausforderung wird, empfehlen wir Ihnen, leichtgängige Ballpumpen zu kaufen, die eine sehr gute Griffergonomie aufweisen.
  • Besonders vielseitig einsetzbar sind Ballpumpen, wenn sie über Luftdruckmesser und austauschbare Nadeln verfügen. Auch ein Gummischlauch und eine Düse erweitern den Anwendungsbereich der Ballpumpe.

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Sport ist gesund. Dabei sind Ballsportarten, insbesondere Fußball, besonders beliebt. Jeder, der eine Ballsportart betreibt, beispielsweise Fußball, Basketball oder Volleyball, kommt früher oder später in Kontakt mit der Ballpumpe. Diese Luftpumpe oder auch Kolbenpumpe ist dafür geeignet, platte Bälle wieder mit Luft zu befüllen.

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Manuelle Ballpumpen sind handlich und klein – und immer bereit, um beispielsweise einen Gymnastikball aufzupumpen.

Doch worauf ist zu achten, wenn Sie eine Ballpumpe kaufen möchten? Das fragen viele passionierte Sportler und suchen Rat und Informationen in diversen Ballpumpen-Tests im Internet. Die Hersteller versorgen die Kaufinteressenten dann mit den klassischen Kaufkriterien – also mit Angaben zur Größe (Länge, Höhe, Breite, Durchmesser), zu Farbe, Design, Material und Gewicht. Darüber hinaus sei wichtig, wie hoch der maximale Druck ist, ob weiteres Zubehör dabei ist und ob die Ballpumpe elektrisch oder mechanisch betrieben wird.

In Ballpumpen-Tests im Internet werden darüber hinaus noch weitere Kriterien als kaufentscheidend erachtet. Diese hat die Redaktion von Heimwerker.de in die folgenden Kaufberatung 2022 eingearbeitet und im Ballpumpen-Vergleich in Tabellenform dargestellt. Die besten Ballpumpen sind demnach besonders leichtgängig, liegen gut in der Hand, haben einen integrierten Luftdruckmesser und austauschbare Nadeln.

1. Wie funktioniert eine Ballpumpe?

Ballpumpen bestehen genau wie Luftpumpen aus einem Zylinder, in dem sich ein beweglicher Kolben befindet, der mithilfe eines Gestänges bewegt wird. Wenn Sie das Gestänge aus dem Zylinder ziehen, strömt Luft über ein Ventil in den Kolben. Schieben Sie das Gestänge wieder in den Zylinder zurück, verdichten Sie die Luft im Zylinder.

Die so komprimierte Luft strömt über ein zweites Ventil an der Ballpumpe dann über die Nadel der Ballpumpe in den Ball. Das erste Ventil ist während dieser Zeit verschlossen, damit die Luft nur über die Nadel einen Weg hat, um auszuströmen. Die meisten Ballpumpen haben heute eine Druckanzeige. Dieses Manometer an der Ballpumpe zeigt an, wie hoch der Luftdruck im Ball ist und wie viel Luft Sie noch hineinpumpen müssen.

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Eine Ballpumpe darf in der Sporttasche eines Basketballers nicht fehlen.

2. Welche Arten von Ballpumpen werden in Tests im Internet unterschieden?

Es gibt zahlreiche verschiedene Typen von Ballpumpen: die mechanische Ballpumpe, die von Hand betrieben wird, die elektrische Ballpumpe, Standpumpen, Ballpumpen mit Einfach- und Doppelhubsystem, Ballpumpen mit Manometer, Kompressor-Ballpumpen und kleine Ballpumpen.

Mit dem richtigen Aufsatz eignen sich Ballpumpen auch für andere Zwecke, beispielsweise um Luftmatratzen aufzupumpen, als Ballpumpe für Gymnastikbälle, Ballpumpe-Fahrradpumpe oder für andere aufblasbare Gegenstände.

2.1. Unterscheiden sich Handpumpen und Standpumpen nur in der Optik?

Rein optisch die größten Unterschiede bergen Hand- und Standpumpe. Was sie noch unterscheidet, zeigt die folgende Tabelle:

Ballpumpen-Typ Merkmale
Handpumpe

mini-ballpumpe

  • einfach, günstig und sehr weit verbreitet
  • gibt es als Einfach- und Doppelhubpumpe
  • elektrische Handpumpen mit Akku sind viel schneller als manuelle Pumpen; keine Muskelkraft notwendig
  • elektrische Handpumpen sind teurer
  • mechanische Handpumpe sind ideal, wenn Sie nur gelegentlich Bälle aufpumpen
  • mechanische Handpumpen sind wartungsfrei
  • mit Gewinde für verschiedene Ballpumpen-Adapter
Standpumpe

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  • steht beim Pumpen senkrecht auf dem Boden
  • Kolben lässt sich beidhändig bedienen
  • durch Einsatz des Körpergewichts viel höherer Druck auf dem Kolben
  • schneller beim Aufpumpen
  • Ballpumpen-Aufsätze in verschiedenen Größen erhältlich
  • Ballpumpe mit Kompressor ist noch leistungsfähiger, pumpt viele Bälle in sehr kurzer Zeit auf
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2.2. Wofür sind elektrische Ballpumpen und mechanische Ballpumpen geeignet?

Die Bauart ist das eine, was Ballpumpen grundsätzlich voneinander unterscheidet. Der Antrieb – elektrischer oder mechanischer Art – ist die zweite wichtige Komponente. Ob eine elektrische Ballpumpe oder eine mechanische Ballpumpe besser ist, haben selbst die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest bis dato nicht beantworten können. Auch einen Ballpumpen-Testsieger hat die Redaktion noch nicht ermitteln können.

Allerdings lassen sich in diversen Ballpumpen-Tests im Internet diese unterschiedlichen Merkmale und Einsatzbereiche recherchieren:

Antriebsart Eignung und Merkmale
Elektrische Ballpumpe

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  • für Gymnastikbälle, Fußbälle oder Basketbälle gleichermaßen geeignet
  • funktioniert ohne Muskelkraft
  • braucht Akkus, die sich meistens mit dem Zigarettenanzünder oder dem USB-Kabel aufladen lassen
  • höheres Gewicht durch den Akku
Mechanische Ballpumpe

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  • klein und kompakt
  • passt gut in die Sporttasche
  • ideal, wenn der Ball zwischendurch nicht den richtigen Druck aufweist
  • gut als Ergänzung oder Reserve geeignet
  • immer einsatzbereit
  • mit Doppelhub und mit Einfachhub erhältlich

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Die mechanische Ballpumpe gibt es mit Einfach- und Doppelhubsystem. Beim Einfachhubsystem gelangt die Luft nur bei der Pressbewegung in den aufzublasenden Gegenstand. Mit dem Doppelhubsystem geht das Aufpumpen viel schneller, da die Luft beim Pressen und beim Ziehen in den Ball gepresst wird.

Mit Blick auf die Unterschiede, die in der Tabelle gelistet sind, scheint es fast so, als wäre die elektrische Ballpumpe für den stationären Einsatz gedacht, während die mechanische Ballpumpe in der Sporttasche eines Sportlers nahezu nicht fehlen darf. Allerdings wäre diese Betrachtung zu einseitig.

Wenn Sie sich für eine elektrische Ballpumpe entscheiden, sollten Sie diese Vor- und Nachteile bedenken:

    Vorteile
  • Aufpumpen ohne Kraftaufwand möglich
  • an einigen Modellen lässt sich der gewünschte Druck auf den Ball vorher einstellen
  • sind sehr handlich
  • eignen sich mit dem passenden Adapter auch für andere aufblasbare Gegenstände wie Luftmatratzen oder Wasserbälle geeignet
    Nachteile
  • höheres Gewicht als manuelle Modelle
  • braucht einen aufgeladenen Akku oder einen Stromanschluss, um zu funktionieren
  • darf nicht nass werden
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3. Was ist beim Kauf einer Ballpumpe bezüglich Größe, Gewicht, Material und Design zu beachten?

Handlich und praktisch

Die meisten Ballpumpen gibt es in verschiedenen Farben. In der Regel haben sie ein schlankes, sehr handliches Design.

Wenn Sie einer Ballsportart nachgehen, haben Sie sicher auch Ihren eigenen Ball zuhause. Dass der Ball von guter Qualität sein muss, ist kein Geheimnis. Dass der Ball den richtigen Luftdruck braucht, damit das Spielen damit richtig funktioniert, zeigt sich spätestens, wenn Luft fehlt. Daher ist eine Ballpumpe ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand, egal ob Sie die Ballpumpe für den Fußball, die Ballpumpe für den Basketball oder eine Mini-Ballpumpe kaufen wollen.

Oft ist es sogar so, dass die entsprechenden Bälle unaufgepumpt im Handel erhältlich sind. Ohne eine geeignete Ballpumpe mit richtiger Spitze geht dann ohnehin nichts. Welche Ballpumpe für Sie gut ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise davon, wie oft und wo Sie die Ballpumpe im Einsatz haben.

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Mit einer Standpumpe bekommt der Fußball schneller wieder ausreichend Luft las mit einer Handpumpe. Allerdings sind Standpumpen auch deutlich größer und weniger handlich.

3.1. Worauf ist bei Größe und Gewicht zu achten?

Manuelle Ballpumpen sind in der Regel sehr klein und nehmen wenig Platz in der Sporttasche ein. Da sie nicht nur klein, sondern auch sehr leicht sind, sind sie auch ideal für unterwegs. Im Unterschied dazu haben Standpumpen, die mit zwei Händen bedient werden, ganz andere Maße. Sie unterscheiden sich erheblich in Länge, Breite und Höhe von den kleinen Ballpumpen.

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Vergessen Sie nicht, die Größe der Ventilnadeln zu prüfen. Die passenden Standard-Ventilnadeln haben einen Durchmesser von 5,25 mm.

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3.2. Welches weitere Zubehör sollte mit dabei sein?

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Ein flexibler Gummischlauch ist besonders praktisch. So werden die Spitzen beweglicher, verbiegen sich nicht so leicht und brechen seltener ab.

Sehr praktisch ist es, wenn die Ballpumpe mit Manometer ausgestattet ist. Die meisten elektrischen Ballpumpen, mit denen Sie beispielsweise auch Autoreifen und XXL-Bälle aufpumpen können, sind Ballpumpen mit Luftdruckmesser. Bei den mechanischen Ballpumpen ist eher selten ein Manometer eingebaut. Damit der Ball den richtigen Druck hat, ist ein Luftdruckmesser sinnvoll.

Bei vielen Ballpumpen sind flexible Gummischläuche dabei. Damit werden die Ballpumpen-Spitzen aus Metall beweglicher, verbiegen sich nicht so leicht und brechen seltener ab. Sie brauchen dann weniger Nadeln für Ihre Ballpumpe.

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3.3. Aus welchem Material sind Ballpumpen hergestellt?

Die meisten Ballpumpen sind aus einfachem Kunststoff hergestellt. Ballpumpen aus Polycarbonat sind hochwertiger. Die Nadeln für die Ballpumpe sind meistens aus Messing. Es gibt auch Ballpumpen aus Metall, die besonders robust sind.

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Bei jeder mechanischen Ballpumpe müssen Sie Kraft aufwenden.

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4. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Ballpumpen-Vergleich

4.1. Wie viel kostet eine Ballpumpe?

Die Preisspanne bei Ballpumpen ist groß. Eine preisgünstige Kunststoff-Ballpumpe erhalten Sie für unter 10 Euro. Eine hochwertige elektrische Ballpumpe hingegen kostet leicht bis zu 150 Euro. Die teuren Varianten eignen sich hauptsächlich für Trainer und Vereine. Wenn Sie eine ordentliche Standpumpe suchen, die vielseitig einsetzbar ist, bekommen Sie ein gutes Modell für 40 bis 60 Euro. Wir raten Ihnen davon ab, günstige Ballpumpen im Angebot bei Aldi oder Lidl zu kaufen, da Sie im stationären Handel keine Vergleichsmöglichkeiten. haben. Zudem mangelt es diesen Modellen oft an passendem Zubehör, heißt es in diversen Ballpumpen-Tests im Internet.

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4.2. Welche Marken und Hersteller von Ballpumpen gibt es?

Natürlich haben die Hersteller von guten Bällen auch entsprechende Ballpumpen im Angebot. Zu den bekannten Sportartikelherstellern mit Ballpumpen im Angebot gehören unter anderem Adidas, Decathlon, Jako, Kipsta, Nike, Rasenliebe, Sportout und Uhlsport. Sie führen Ballpumpen in der Kategorie Zubehör.

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4.3. Ist bei den Ventilen etwas Besonderes zu beachten?

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Achten Sie auf das passende Zubehör! Eine Ventilnadel brauchen Sie, um einen Fußball aufzupumpen.

Bei den Ventilen gibt es grundsätzlich zwei Arten: Ventilnadeln und Ballnippel. Eine Ventilnadel brauchen Sie, wenn Sie mit der Ballpumpe Ihren Fußball, Basketball, Volleyball, Handball oder jeden anderen Ball mit feinem Ventil aufpumpen wollen. Ventilnadeln gibt es meist vernickelt oder verchromt. Einen Ballnippel brauchen Sie für Bälle mit Patentventil oder für großvolumige Bälle, die über einen Stöpselverschluss verfügen. Sie sind viel größer und meistens aus Kunststoff.

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4.4. Was ist zu beachten, wenn ein Ball zum ersten Mal mit der Luftpumpe aufgepumpt wird?

Zunächst sollten Sie den Ball nicht vollständig aufpumpen, sondern nur zu etwa 75 Prozent. Dann lassen Sie den Ball etwa 15 Minuten ruhen. Erst danach pumpen Sie ihn bis zu seiner maximalen Füllmenge auf.

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4.5. Wie stark werden Bälle aufgeblasen?

Damit ein Ball zum Spielen gut geeignet ist, muss er einen gewissen Druck haben. Ob der Ball den richtigen Druck hat, lässt sich leicht mit einem Luftdruckmesser an der Ballpumpe feststellen. Die Möglichkeit, den Druck genau zu überwachen, ist besonders dann interessant, wenn mehrere Bälle einen identischen Druck haben sollen, um damit zu trainieren.

Welchen maximalen Luftdruck in bar ein Fußball aushält, ist meist neben dem Ventil auf den Ball aufgedruckt. Diese Zahl sollten Sie beim Aufpumpen nicht überschreiten. Ein zu hoher Luftdruck strapaziert das Material des Balls sehr stark. Ist der Ball allerdings zu wenig aufgepumpt, beeinträchtigt dies das Spielverhalten.

Nachschlagewerk der Heimwerker.de-Redaktion: So viel Druck vertragen die einzelnen Bälle in der Regel.

  • Fußball 0,7 bis 0,9 bar
  • Handball 0,6 bis 0,7 bar
  • Light-Fußball 0,6 bis 0,8 bar
  • Futsalball 0,4 bis 0,6 bar
  • Hallenfußball 0,6 bis 0,7 bar
  • Beachvolleyball 0,17 bis 0,22 bar
  • Basketball 0,49 bis 0,63 bar
  • Volleyball 0,29 bis 0,32 bar

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Quellenverzeichnis

Div. Autoren. (2021, 27. November). Forendiskussion zur Ballpumpe. rund-ums-baby.de. https://www.rund-ums-baby.de/forum/Ich-bin-ein-bisschen-genervt-Ballpumpe_5206450.htm

Erima. (2021, 27. November). Wie wird ein Fußball richtig aufgepumpt? erima.de. https://www.erima.de/corporate/news/blog/fu%C3%9Fball-aufpumpen-aber-richtig

Müller, S. (2021, 27. November). Ball aufpumpen ohne Nadel – so funktioniert’s. helpster.de. https://www.helpster.de/ball-aufpumpen-ohne-nadel-so-funktioniert-s_217175

Probst, S. (2021, 27. November). Ballpumpe. volleyballfreak.de. https://www.volleyballfreak.de/volleyball-zubehoer-gadgets/ballpumpe

Redaktion von GartenTipps.com. (2021, 27. November). Ballpumpe Vergleich 2021. gartentipps.com. https://www.gartentipps.com/vergleich/ballpumpe/