Hütte & Korb

Bauplan für eine kleine Hundehütte

Ob groß oder klein, auch Hunde mögen ihr eigenes besonderes Reich. Im Freien kann es Schatten spenden, vor Regen schützen oder auch warm halten.

Wer keine gekauften Hundehütten mag, kreativ sein möchte oder keine passende Größe für seinen vierbeinigen Freund findet, kann sich seine Hundehütte auch individuell bauen und gestalten. Unser Bauplan gibt fertige Maße vor, kann aber auch an unterschiedlich große Hunde angepasst werden.

Wer kreativ sein möchte, kann der Hundehütte seine persönliche Note geben. Ob naturbelassen, in verschiedenen Farben oder mit unterschiedlichen Dekorationen – eine nach Bauanleitung gefertigte Hundehütte kann viele Gesichter haben und zu jedem Hund passen.

Benötigte Werkzeuge

  • Tischkreissäge oder Mini-Handkreissäge
  • Stichsäge oder Dekupiersäge
  • Hammer und Nägel
  • Schrauben und Akkuschrauber

Individuell können ebenso andere vorhandene Werkzeuge eingesetzt werden. Viele Baumärkte bieten einen kostenlosen Sägeservice an, der für die größeren Sperrholzplatten genutzt werden kann. Diese werden auf großen Sägen zu 100 % rechtwinklig und erleichtern damit den Aufbau

Materialliste

Position Verwendung Anzahl Länge Breite

Nut-Federbrett 14 mm

1 Giebel 10 120 mm 200 mm
2 Giebel 9 120 mm 760 mm
3 Giebel 2 120 mm 350 mm
4 Giebel 2 120 mm 600 mm
5 Seitenwände 12 120 mm 1000 mm
Sperrholz 12 mm
5 Dachblende 4 612 mm 80mm
6 Dach 2 600 mm 1028 mm
7 Krone 1 120 mm 80 mm
Sperrholz 18 mm
8 Giebel 2 732 mm 1044 mm
Holzleiste 45 mm x 45 mm
9 First 1 964 mm

Zuschneiden der Giebelwände

Im ersten Schritt wird die vordere Giebelwand angerissen und zugeschnitten. Dazu zeichnen Sie mittig eine senkrechte Linie über das Sperrholz (Pos. 8). Auf dieser Linie markieren Sie die Höhe der Türöffnung mit 760 mm. Parallel zur Mittellinie folgen nun zwei Linien mit einer Länge von 560 mm und einem Abstand von jeweils 186 mm zum äußeren Rand. Werden anschließend die oberen Enden der beiden Linien mit der Markierung auf der Mittelline verbunden, ergibt sich der Ausschnitt der Tür.

Für die Dachform verfahren sie ähnlich. Markieren Sie an den seitlichen Rändern die Höhe von 677 mm und verbinden Sie diese Punkte mit dem obersten Punkt der Mittellinie.

Es folgt der Ausschnitt der Türöffnung, sowie der Dachform. Abschließend wird die Dachform auf die hintere Giebelwand übertragen und dort ebenfalls ausgeschnitten.

Bemaßung vorderer Giebel

Giebelwände verkleiden

Für die Verkleidung der vorderen Giebelwand werden die 10 Nut- und Federbretter (Pos. 1) bündig an der unteren Kante und der Türöffnung angelegt. Dass die Bretter außen einen Überstand von 14 mm aufweisen, ist gewünscht und verdeckt später die Nut- und Federbretter der Seitenwände.

Nach den geteilten Nut- und Federbrettern folgen zwei der Position 2. Diese werden nur aufgesteckt, von hinten entlang des Ausschnittes angezeichnet und können danach ausgesägt werden. Abschließend stecken Sie jeweils ein Brett der Position 4 und der Position 3 auf. Das oberste Brett wird nur aufgesteckt und muss wieder abgenommen werden können. Ist so die gesamte Giebelwand verkleidet, kann das überstehende Holz der Dachform bündig abgesägt werden.

Verfahren sie ebenso mit der hinteren Giebelwand. Aufgesteckt werden dort sieben mal Position 2 und jeweils einmal Position 4 und 3. Wichtig ist, dass das oberste Brett zwar zugesägt, aber ebenfalls noch nicht befestigt wird.

vordere Giebelwand verkleiden
Ausschnitt anzeichnen

Seitenwände befestigen

hintere Giebelwand verkleiden
Seitenwände befestigen

Jetzt kann der Rohbau aufgestellt und die Seitenwände aus Nut- und Federbrettern (Pos. 5) befestigt werden. Stellen Sie dazu alle Teile auf einen ebenen Untergrund, damit die Hundehütte später überall rechtwinkelig ist.

Steht der Rohbau mit den Seitenwänden, wird die Firstleiste (Pos. 9) angeschraubt. Sie gibt den Giebelwänden Halt und ermöglicht das Befestigen der Dachplatten. Ist die Firstleiste angeschraubt, kann auch das oberste Nut- und Federbrett angebracht und die Stoßkanten beschliffen werden.

Damit ist der Rohbau fertig gestellt und die Dachplatten (Pos. 6) können aufgebracht werden. Soll die Hundehütte später im Freien stehen, empfiehlt es sich, die oberen Stoßkanten der Dachplatten auf Gehrung zu sägen, damit ein dichter Anschluss erfolgt.

First anschrauben
Dach aufsetzen

Dekoration und Farbe

Dekoration sägen

Steht die Hundehütte jetzt vor uns, kann mit der Dekoration begonnen werden. Ob die Dachblenden (Pos. 5) wellig oder zackig gesägt werden, richtet sich nach dem persönlichen Geschmack. Ebenso darf die Verzierung in Form der Krone (Pos. 7) angepasst und persönlich gestaltet werden.

Für eine Nutzung im Freien empfiehlt es sich, die Hundehütte mit einem wetterfesten Anstrich zu behandeln. Auch eine Eindeckung mit Dachpappe wäre sehr hilfreich.

Hundehütte Frontansicht
Hundehütte Seitenansicht
 

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