Heizkörper & -systeme

Fußbodenheizung – Die 10 wichtigsten Fakten

  • Fußbodenheizung ist nicht gleich Fußbodenheizung. Es gibt verschiedene Systeme über die dieser Beitrag einen Überblick gibt.
  • Ob Neubau oder Sanierung – es gibt selbst sehr flache Systeme, die auf dem vorhandenen Boden aufgebracht werden können.
  • Im letzten Teil geht es um die Wartung und Sanierung von Fußbodenheizungen.

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Provisiorien und Alternativen

Wenn es in einem bestimmten Raum einfach nicht richtig warm wird, kann vorrübergehend mit Konvektoren ausgeholfen werden. Eine Infrarotheizung kann sogar eine Alternative zur Fußbodenheizung sein.

Spezielle Fußbodensysteme kontrollieren sowohl elektrisch- als auch wasserbasierte Fußbodenheizungen. Es vereinigt das gesamte Heizsystem und ermöglicht dessen drahtlose Regelung von einer zentralen Bedieneinheit aus.

Das erspart viel Installationsarbeit und -material. Informieren Sie sich hier auf Heimwerker.de über die verschiedenen Fußbodenheizungen.

1. Drahtlose Regelung wasserbasierter Fußbodenheizungen

1.1. Installation

  • Fußbodenthermostate können gesammelt in einem Brüstungskanal in unmittelbarer Nähe des Heizkreisventils oder alternativ in den individuellen Räumen platziert werden.* Es sollte mit dem Stellantrieb oberhalb des Rückschlagventils verbunden werden.
  • FTs, die als Relais für den Stellantrieb fungieren, sollten nicht in der Nähe von Fußböden oder unter Rohren platziert werden, um Schäden durch ein undichtes Wassersystem zu vermeiden.
  • Es ist wichtig, dass der Durchfluss der einzelnen Heizkreisläufe sichergestellt ist, da ansonsten das wasserbasierte Heizsystem nicht effektiv bzw. gar nicht arbeiten würde.
  • Die Installation sollte durch einen zertifizierten Elektroinstallateur durchgeführt werden.

* Hinweis: Die Installation des Heizkreisverteilers in einem Metallschrank ist nicht möglich, da dies die Übertragung der Funksignale beeinträchtigt.

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1.2. Setup für wasserbasierte Fußbodenheizung

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Eine wasserbasierte Fußbodenheizung schickt warmes Wasser durch mehrere Rohre.

Damit die adaptive Regelung optimal funktioniert, sollte die Einstellung der gewünschten Fußbodentemperatur nicht ständig geändert werden. Dies gilt auch für die automatische Bodentemperatur und witterungsgeführte Regler.

Um Startschwierigkeiten zu vermeiden, kann das System ohne die adaptive Regelung für individuelle Räume betrieben werden. In Fällen, in denen die Vorlauftemperatur ungenügend oder instabil ist, sollte vom Gebrauch der adaptiven Regelung abgesehen werden. Dies gilt auch für Anlagen ohne hydraulischen Abgleich.

Wenn es wünschenswert ist, das Heizsystem zu betreiben, während die Absenktemperatur geändert wird, kann die adaptive Regelung deaktiviert werden.

Die Vorlauftemperatur sollte auf einen konstanten Wert von z. B. 35 °C eingestellt werden. Fällt die Temperaturvorgabe niedriger aus, dauert es länger, um den Fußboden aufzuheizen. Bitte die maximale Temperaturvorgabe für Holzfußböden und die Anordnung des drahtlosen Systems beachten.

Die Voraussetzungen für eine Funkverbindung zwischen allen Fußbodenthermostaten und der zentralen Bedieneinheit sollten gegeben sein.

Hinweis: Die Fußbodenheizung öffnet die Ventile nicht, wenn kein Bedürfnis nach Wärme besteht wie z. B. im Sommer. Es ist ratsam, die Temperatur während des Sommers zu variieren, so dass die Ventile für einige Minuten geöffnet sind, um die Funktionstüchtigkeit aufrecht zu erhalten.

2. Drahtlose Regelungstechnik

2.1. High-tech-Regelungssysteme

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Die Fußbodenheizung lässt sich bequem und einfach bedienen.

Mit einem High-tech-Regelungssystem für Fußbodenheizungen hat die Zukunft begonnen. Das System ist auf Kunden ausgerichtet, die Wert auf Funktionalität, Qualität und Design legen.

Die Idee ist, die Regelung eines Heizsystems drahtlos miteinander zu vernetzen und von einer zentralen Stelle aus zu kontrollieren. Die zentral platzierte Regelungseinheit kontrolliert die Fußbodenheizung des gesamten Hauses. Es können alle Räume zugleich oder aber einzelne Räume mit individuellen Heizprogrammen gesteuert werden.

Der sich in jedem Raum befindliche Fußbodenthermostat erfasst über einen Bodenfühler die Fußbodentemperatur und schaltet über ein Relais die Heizelemente ein oder aus. Die Erfassung der Raumtemperatur erfolgt mit speziellen Fühlern.

Bei einer Erweiterung des Systems können einzelne Komponenten jederzeit hinzugefügt werden. Eine Verlegung meterlanger Leitungen in den verschiedenen Räumen entfällt, was dem Installateur eine erhebliche Zeitersparnis bei der Installation einbringt und dem Bauherren Kosten erspart. Das intuitive Installationsprogramm der Zentraleinheit führt sicher durch das Konfigurations-Setup.

2.2. Einfach zu bedienen nach problemloser Installation

Ein selbsterklärendes System, das förmlich zum Gebrauch einlädt – so was wünscht sich jeder Kunde. Klartextanzeige und Symbole sowie die Reduzierung der Bedientasten auf das Notwendigste gewährleisten eine absolut einfache Bedienbarkeit mit Überblick über alle Funktionen.

Integrierte Hilfefunktionen stehen dem Anwender auf jeder Bildschirmebene zur Verfügung und leiten ihn bei Problemen zum Ziel. So wird z.B. der Fußboden des Kinderzimmers, der für spielende Kinder warm gehalten wird, während im Schlafzimmer eher gemäßigte Temperaturen Zuspruch finden.

2.3. Die Vorteile auf einen Blick

    Vorteile
  • Kosteneffizienter Energieverbrauch dank Timer-, Frostschutz- und Abwesenheitsfunktion
  • Touch Screen Display
  • Kommunikation zwischen den Systemkomponenten
  • Systemerweiterung jederzeit möglich
  • Leicht zu installieren, da keine Leitungen verlegt werden müssen
  • Individuelle Temperatureinstellung einzelner Räume möglich
    Nachteile
  • teurer in der Erstanschaffung

3. Fußbodentemperierung

Die neue, hochentwickelte Klebeschicht vereinfacht die Installation unserer Dünnbettheizmatten.

Eingebettet in einem Oberbelag wie beispielsweise Ausgleichsmasse oder Flexkleber sorgt die nur 2,3 mm dünne Heizmatte für ein behagliches Raumklima sowie gesteigerten Komfort.

Ein neuer warmer Fußboden über dem alten und Problemlösung beim Renovieren: Dünnbett-Heizmatte

Durch die spezielle, dünne Konstruktion der Dünnbett-Heizmatte ist es möglich, einen angenehm warmen Fußboden zu erzielen, ohne viel Aufwand zu betreiben. Dies ist besonders bei der Renovierung wichtig, da hier meist nur geringe Aufbauhöhen möglich sind.

Die selbstklebende Dünnbettheizmatte kann einfach auf bereits vorhandene, alte Fliesen, Estrich oder Spanplatten verlegt werden und haftet ohne jede weitere Befestigungen. Sollte man sich mit der Verlegung der Matten vertan haben, können diese problemlos vom Untergrund abgezogen und die Position korrigiert werden.

Anschließend wird eine dünne Schicht Nivellierspachtel oder Ausgleichsmasse aufgetragen und die Heizmatte eingebettet. Als mögliche Oberbeläge bieten sich z. B. Keramik oder Naturstein, Teppich und Laminat an. Als Oberbelag eignen sich besonders Keramik oder Naturstein aber auch Teppich und Laminatbeläge sind möglich.

Meist als Zusatzheizung in Bädern und Duschen aber auch im Wohnbereich installiert, wird der Fußboden angenehm temperiert und man erzielt durch die Strahlungswärme ein behagliches, gesundes Raumklima.

Durch die geringe Überdeckung der Heizmatte reagiert die Heizung sehr schnell, die Energie wird optimal eingesetzt.

Die Dünnbett-Heizmatte findet vorwiegend in der Renovierung von Bädern, Küchen, im Dachgeschossausbau usw. aber auch im Neubau immer mehr Anwendung und bietet speziell in der Übergangszeit eine wirtschaftliche Temperierung der Räume.

Die Regelung der Fußbodenheizung erfolgt mit der neuesten Technologie, einem “denkenden” Thermostat.

Diese intelligente Produktlösung “lernt” wie sich der Raum verhält, wie schnell die Temperatur steigt oder sinkt und berücksichtigt dies in seinem Regelverhalten. Die Temperaturregelung einzelner Räume über einen Personal Computer ist die jüngste Innovation.

Über eine Schnittstelle am PC und der entsprechenden Software kann mit den Thermostaten kommuniziert werden. Einstellungen von Temperaturen oder Schaltzeiten, Daten auslesen und vieles mehr ist per Mausklick möglich.

Heizsysteme bieten höchsten Komfort und Wirtschaftlichkeit, verbunden mit einfachster Bedienung. Einfach intelligent heizen.

4. Zweileiter Dünnbettheizmatte – Typ DTIF

4.1. Die selbstklebende Dünnbettheizung mit einer Anschlussleitung

Produkteigenschaften
  • Eine Anschlußleitung
  • Große Typenauswahl
  • Hochwertige Werkstoffe
  • 100 %ige Abschirmung des Kabels
  • Selbstklebendes Trägernetz
  • 10 Jahre Garantie

Durch die spezielle Konstruktion der Dünnbettheizmatte eröffnen sich dem Anwender neue Perspektiven hinsichtlich Heizungskomfort im Alt- und Neubau.

Dieses Heizmattensystem wurde speziell für den Einbau in Ausgleichsmasse oder Flexkleber direkt unterhalb des Fußbodenbelages entwickelt.

Um an der Fußbodenoberfläche ein gleichmäßiges Temperaturprofil zu gewährleisten, wurde eine geringe Längenbelastung der eingesetzten Heizleitung von nur 11 W/m gewählt. Das Lieferprogramm umfaßt Heizmattengrößen von 1,0 – 10 qm bei einer spezifischen Heizleistung von 150 W/qm.

Bei schlechter oder gar fehlender Dämmung in der Fußbodenkonstruktion verbessert der Einbau von Wärmedämmplatten die Wirksamkeit des Heizsystems.

4.2. Die Heizmattenkonstruktion

Die Heizleitungen sind mäanderförmig auf einem Glasfasergewebe fixiert, das sich ohne zusätzliche Hilfsmittel auf dem Untergrund kleben läßt. Der vier Meter lange Kaltleiter ist mittels Schrumpfmuffen an die Heizleitung konfektioniert. Diese Flächenheizelemente entsprechen VDE 0700 Teil 241. Die höchstzulässige Temperatur an der Oberfläche der Heizleitung beträgt 120 °C.

4.3. Technische Daten

Eigenschaft Wert
Kaltleiter 2 x 4 m, 1,0 mm²
Kabelaufbau Zweileiterheizkabel mit Abschirmung
Spez. Leistung 150 W/m²
Spannung 230 V
Längenbelastung 11 W/m
Isolierung PVDF /FEP
Nenngrenztemperatur 120°C
Widerstandstoleranz +10 % / -5 %
Mindestverlegetemperatur 5°C
Kleinster Biegeradius 6 x dA
Berechnungsbreite 50 cm
Lieferbreite 43 cm
Mattenhöhe 3,2 mm
Belegbare Fläche mit 1 Heizmatte 1 m² – 10 m²

5. Fußbodenheizsystem für Holzfußböden

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Bauen mit Holz und Holzfußböden.

Verlegeplatten und Heizleitungen bieten die perfekte Lösung zur schnellen und einfachen Installation einer elektrischen Fußbodenheizung unter Holzbelägen im Haus.

Die Verlegeplatten wurden speziell für den Einbau unter Holzbelägen entwickelt.

Ihre Sicherheit und die Veträglichkeit mit Holzbelägen wurde in einem Test untersucht und bestätigt.

5.1. Die Vorteile der Fußbodenheizung für Holzböden

    Vorteile
  • Geringes Gewicht (Statik)
  • Dämmung zum Untergrund
  • Sehr gute Wärmeverteilung
  • Nach Verlegung betriebsbereit
  • Verlegung in Trockenbauweise

5.2. Eine effektive Lösung

Die Kombination einer Dämmplatte und einer wärmeleitenden Oberfläche gewährleistet eine sehr gute Wärmeverteilung. Dadurch ist relativ wenig Energie nötig, um den gewünschten Wärmekomfort zu erzielen.

Das Fußbodenheizsystem kann auf Estrich oder Holzböden ohne Vorbehandlung im Trockenbau verlegt werden. Es wird schwimmend verlegt und bietet die nötige Dämmung zum Untergrund.

Es besteht aus 12 mm starkem Polystrol, beschichtet mit einem 1 mm dicken Aluminium-Profilblech. Die Heizleitung wird kinderleicht in die bestehenden Nuten im Aluprofil gedrückt.

Die Platten können einfach mit einer geeigneten Säge auf das erforderliche Maß geschnitten werden, wenn es die Raumgeometrie erfordert.

5.3. Technische Daten

Eigenschaft Wert
Konstruktion Polystrol und Aluminium
Abmessungen 50 x 100 cm
Dicke 13 mm
U-Wert 3,0 W/m²
Max. Verkehrslast 3670 kg/m²
Heizleitungslänge 10,0 m
Max. zulässige Heizleistung 100 W/m²
Zubehör Fühlerbefestigung

5.4. Speicherheizung und Direktheizung

Die Fußbodendirektheizung bietet den höchstmöglichen Komfort und ist eine langlebige und wartungsfreie Heizlösung. Die Fußbodenspeicherheizung ist die günstigste Heizlösung, da sie billige Stromtarife optimal ausnutzt.

Elektrische Fußbodenheizungen sind eine preiswerte, komfortable und zukunftssichere Alternative zu den bekannten herkömmlichen Heizungssystemen und haben sich in der Praxis gut bewährt. Die einwandfreie Funktion mehrerer Millionen m² installierter Flächen in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich sind der beste Beweis dafür.

5.5. Intelligente und komfortable Heizungen für warme Füße und ein gesundes Raumklima

Hinzu kommen die typischen Vorteile einer Niedertemperatur-Flächenheizung. Durch die gleichmäßige Wärmedarbietung über die Fußbodenoberfläche kommt das Temperaturprofil einer Fußbodenheizung der “Idealheizung” am nächsten.

Ein gleichmäßiges Raumklima bewirkt, dass die tatsächliche Temperatur subjektiv um 1 bis 2 ºC wärmer empfunden wird. Das erlaubt eine entsprechende Absenkung der Raumtemperatur ohne Einbuße an Behaglichkeit und damit eine Energieeinsparung von bis zu 15 %.

Auch die positiven gesundheitlichen Aspekte und Vorteile einer Fußbodenheizung sollten nicht unterschätzt werden. Mediziner empfehlen ein Raumklima in dem sich der Mensch behaglich fühlt und seine Gesundheit nicht gefährdet ist.

Durch die Absenkung der Raumtemperatur erhöht sich die relative Luftfeuchtigkeit, die einem übermäßigen Austrocknen der Atemwege entgegenwirkt.

Herkömmliche Heizkörper werden im Verhältnis zur Raumtemperatur mit relativ hohen Temperaturen betrieben, was zur Folge hat, dass es ständig zu Staubaufwirbelungen kommt, die die Atemwege zusätzlich reizen. Solche gesundheitlichen Nachteile sind bei einer Fußbodenheizung nicht zu befürchten.

Die freie architektonische Gestaltung des Gebäudes ist ein weiteres Plus, da keine störenden Heizkörper, Rohre, Nischen usw. die Raumgestaltung beeinträchtigen. Der Einsatzbereich elektrischer Fußbodenheizungen erstreckt sich vom Wohnungsbau über den gewerblichen Bereich bis hin zu öffentlichen Gebäuden.

6. Heizmatte Typ: DSVO ohne Abschirmung

6.1. Montagefertige Heizmatten

Produkteigenschaften
  • Günstig
  • Große Typenauswahl
  • Hochwertige Werkstoffe
  • Verlegung im oder unter Estrich
  • Heizleiter auf Trägernetz
  • Nur in trockenen Räumen

Montagefertige Heizmatten sind aus Heizleitungen gefertigt, die mäanderförmig auf einem Glasfasergewebe fixiert sind.

Zum Anschluss an das Leitungsnetz sind über Muffen zwei farblich gekennzeichnete 6 m lange Kaltleiter anmontiert.

Die Heizmatten entsprechen in ihrer Ausführung der DIN 44576 und können direkt auf der Abdeckung oberhalb der Wärmedämmung verlegt werden.

Die verwendeten Heizleitungen sind nach VDE 0253 gefertigt und tragen das VDE-Prüfzeichen. Die Ausführung NH 2 GMY (Typ DSVO, ohne Abschirmung) ist schutzisoliert und nur für die Verlegung in trockenen Räumen geeignet.

6.2. Technische Daten

Eigenschaft Wert
Kaltleiter 2 x 6 m, 1,5 mm²
Kabelaufbau Einleiterheizkabel ohne Abschirmung
Spez. Leistung 75 – 225 W/m²
Spannung 230 V
Zulassung Heizleitung VDE 0253
Längenbelastung 7,5 – 15 W/m
Isolierung PVC
Nenngrenztemperatur 90°C
Widerstandstoleranz +10% / -5%
Mindestverlegetemperatur 5°C
Kleinster Biegeradius 5 x dA
Berechnungsbreite 75 cm
Lieferbreite 68 cm
Mattenhöhe 4 mm

7. Heizmatte Typ: DTCE mit Abschirmung

7.1. Produkteigenschaften

  • Heizmatte mit Abschirmung
  • Hochwertige Isoliermaterialien wie Teflon als Kabelisolierung
  • Verlegung im oder unter Estrich
  • Vereinfachte Installation durch Zweileiter-Heizleitung mit nur einem Kaltleiter
  • Heizleitung auf Glasfaster-Trägernetz
  • Deformationsbeständigkeit der Heizleitung 2000 N
  • Trockene Räume, feuchte Räume und Naßräume
  • 10 Jahre Garantie

7.2. Technische Daten

Eigenschaft Wert
Spannung 230 V
Nenntemperatur 80°C
Widerstandstoleranz +10% / -5%
Kaltleiter 1 x 6 m, 1,5 mm²
Längenbelastung 7,5 – 15 W/m
Zulassung Heizleitung SEMKO
Mindestverlgegetemp. 5°C
Außendurchmesser 7 mm
Kleinster Biegeradius 5 x dA
Berechungsbreite ca. 75 cm
Lieferbreite ca. 68 cm
Schutzklasse IP X

8. Thermostate für Wandmontage

8.1. Thermostat richtig wählen

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Thermostate sorgen gut geregelte Wärme.

Thermostate für Einzelraumregelung – Bei der Auswahl der richtigen Thermostate sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Richtige Auswahl der Fühlerkombination (nur Bodenfühler, nur Raumfühler, Kombination Raum- und Bodenfühler)
  • Wahl der Montagemöglichkeit (Aufputz, Unterputz, Verteilereinbau)
  • Design
  • Schaltleistung
  • Geforderte Funktionen

Jedes Thermostat bietet verschiedene der oben genannten Funktionen.

8.2. Produktinformation: Raumthermostate Selbstanpassender UP-Uhrenthermostat mit LCD-Display

Wahlweiser Betrieb nur mit Bodenfühler, nur mit Raumfühler oder als Doppelthermostat mit Boden- und Raumfühler möglich. Patentiertes Regelverhalten E.S.C.I., Fehleranzeigesystem, Frostschutzfunktion, netzwerkfähig, Partyfunktion, Fühlerüberwachung.

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8.3. Elektronischer Thermostat für die Aufputzmontage

Der Thermostat wird in drei verschiedenen Varianten hergestellt.

Mit eingebauten NTC-Raumfühler, Kombinationsthermostat mit NTC-Leitungsfühler 3 m lang und eingebautem NTC-Raumfühler. Wandbefestigung oder auf UP- Dose 55 mm Durchmesser.

8.4. Intelligente Fußbodenheizsysteme

Die Fußbodenheizung ist eine flexible, vielseitige Lösung, denn sie gewährleistet effiziente und komfortable Wärme. Elektrische Fußbodenheizsysteme erwärmen den Raum mit Heizmatten oder Heizkabeln und werden über Thermostate geregelt.

Verschiedene Einbau-Lösungen ermöglichen große Flexibilität in Bezug auf Einsatz und Installation Fußbodenheizungen.

9. Fußboden-Wartung und Sanierung mit HAT-System

Sanierungs- und Wartungssystem HAT

Das HAT-System verhindert Verspröden der Heizungsrohre durch Epoxydharz. Eine Methode, die sich für alle Fußbodenheizungen, die in die Jahre gekommen sind geeignet. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit der Rohre deutlich.

Bereits von den Römern gekannt und geschätzt, verbreiten Fußbodenheizungen bis heute wohlige Wärme in den Wintermonaten. Soweit zumindest der Plan. Tatsächlich werden auch in diesem Winter viele Haushalte mit kalten Füßen rechnen müssen.

Besonders betroffen sind Wohnungen mit Fußbodenheizungen, die in den 1980er und 1990er Jahren installiert wurden. Damals ahnte keiner, dass die installierten Plastikrohre nach einiger Zeit verspröden und undicht werden.

Eine Beschichtung der Heizungsrohre mit Epoxydharz kann große bauliche Maßnahmen verhindern. Vorrausgesetzt das Problem wird frühzeitig erkannt.

Bei sämtlichen Liegenschaften in Deutschland, die zwischen 20 und 25 Jahre alt sind, empfiehlt sich dringend eine Zustandsanalyse. Denn, wie sich zeigt, verspröden Heizungsrohre über die Jahre und werden zunehmend sauerstoffdurchlässig.

In den vorgelagerten, metallischen Wasserzufuhrrohren entsteht Rostschlamm. Dieser wird über die Zirkulation in die Heizungsrohre geschwemmt, lagert sich dort ab und lässt den Rohrquerschnitt stetig zuwachsen.

Die Wärmeabgabe sinkt; die Räume werden nicht mehr warm und die Wohnungsbesitzer bleiben mit kalten Füßen zurück. Im schlimmsten Fall tritt außerdem Wasser in das Bauwerk ein und verursacht großflächige Schäden.

Entscheidend, um eine teure Komplettsanierung zu umgehen, ist der Zeitpunkt der Zustandsanalyse. Sollten die Rohre noch keine Risse aufweisen, kann auf das ressourcenschonende HAT-System zurückgegriffen werden, dass ein Herausreißen des kompletten Fussbodens überflüssig macht.

Es ist die einzige Sanierungsmethode, welche die Ursachen und nicht die Symptome alternder Heizungskreisläufe bekämpft. Das HAT-System konserviert die Heizungsrohre mit einer eigens entwickelten und patentierten Epoxydharzmischung von innen.

Dadurch wird das Verspröden des Kunststoffs verhindert; die Rohre erhalten Neuwertzustand und die Lebensdauer wird um mindestens 15 bis 20 Jahre verlängert.

Das HAT-System erfordert keine baulichen Maßnahmen, verkürzt die Sanierungszeit und erhält die Bewohnbarkeit der Räume. Es entstehen keine Betriebsunterbrechungen und die direkten sowie indirekten Kosten werden massiv gesenkt.

„Das frühzeitige Sanieren von Fußbodenheizungen spart Geld und Nerven“, weiß Werner Näf, Erfinder des HAT-Systems und Geschäftsführer der LSE-System AG. „Wohnungsbesitzer sollten zudem darauf achten, die Ursachen der alternden Fußbodenheizung zu bekämpfen und nicht nur die Symptome.“

10. Fußbodenheizungen – Die größten Fehler und Mängel in der Übersicht erklärt

Fehler Erklärung
Zu hohe Vorlauftemperaturen Oft werden die Heizkurven infolge der Verschlammung höher gestellt, um den Wärmeverlust zu kompensieren. Je höher die Wassertemperatur, desto schneller verdampfen die Stabilisatoren. Nicht selten werden Vorlauftemperaturen von 60°C festgestellt, was für die meisten Rohrtypen entschieden zu hoch ist.
Falsche Lagerung der Rohre UV-Licht zerstört den Kunststoff extrem schnell. Werden die Rohre beim Lieferanten und/oder beim Installateur zu lange oder falsch gelagert, sind die Stabilisatoren bereits vor der Installation der Rohre zu einem großen Teil zerstört.
Fabrikationsfehler Nicht selten werden Rohre mit Fabrikationsfehlern installiert. Minderwertige Materialien und Zusatzstoffe, schlechte Schweißnähte etc. können bereits nach kurzer Betriebszeit zu Schäden führen.
Druckimpulsspülungen Diese Art der “Reinigung” klingt simpel, ist aber sehr gefährlich. Das Problem von Verschlammungen hängt immer mit einem zu hohen Sauerstoffgehalt im Wasser zusammen. Bei den Spülungen wird mit sauerstoffangereichertem Wasser und zusätzlicher Luft das gesamte System zusätzlich belastet. Die Korrosion wird so erst richtig aktiviert und die Verschlammung nimmt massiv zu. Bei mehrfacher Spülung kann es sogar passieren, dass der Magnetitschlamm in den Kreisläufen verdichtet und es zu einem buchstäblichen Infarkt kommt. Deshalb gilt: Spülungen nur im absoluten Notfall einsetzen und die Belastung mit Sauerstoff auf das absolute Minimum beschränken!

Mensch liegen auf dem Fußboden dank Fußbodenheizung

11. FAQ: Fußbodenheizung auf unebenem Untergrund – Welcher Boden-Aufbau ist hier geeignet?

Eine Fußbodenheizung ist Wunsch vieler Hauseigentümer und Bauherren: Sie spendet ebenso wohlige Wärme wie konventionelle Heizkörper, bietet aber auch ohne Schuhwerk eine angenehme Temperatur für die Füße. Außerdem entfällt die Montage von klassischen Heizkörpern, die gegebenenfalls das Raumbild negativ beeinflussen können.

Daher ist die Fußbodenheizung eine häufige Ergänzung bei der Renovierung oder Sanierung von Häusern und Wohnungen. Hier kann es aber problematisch werden: Und zwar dann, wenn die Zwischendecke oder der Fußboden nach Entfernung des alten Belages eine unebene Betonoberfläche aufweisen. Für eine Fußbodenheizung bedarf es eines möglichst glatten Untergrundes, um eine fehlerfreie und passende Verlegung der Heizschläuche zu gewährleisten.

Wie geht man also am besten vor, um auf einem unebenen Betonboden eine Fußbodenheizung zu installieren? Welcher Bodenaufbau ist am besten geeignet? Diese und weitere wichtige Fragen rund um das Thema der Fußbodenheizung auf unebenem Untergrund beantwortet Ihnen Heimwerker.de im Folgenden.

11.1. Fußbodenheizung auf unebenem Untergrund: Was ist vor dem Aufbau zu beachten?

Fussbodenheizung, Arbeiter verlegt Schlach zum Heizen unter dem Boden

Die eigentlichen Verlegearbeiten überlassen Sie am besten einer darauf spezialisierten Firma.

Bevor Sie mit dem Bodenaufbau beginnen, sollten Sie einige kleinere, aber wichtige Dinge beachten, damit beim späteren Verlegen der Fußbodenheizung alles glatt läuft.

Entscheiden Sie sich so früh wie möglich für eine Firma, die die eigentlichen Verlegearbeiten vornehmen soll. Unterschiedliche Unternehmen benutzen meist auch verschiedene Systeme, um eine Fußbodenheizung zu verbauen. Die gröbsten Unebenheiten des Betonbodens können Sie natürlich schon einmal selbst ausgleichen.

Wenn es aber um den darauf folgenden Aufbau des Bodens geht, wird dieser am besten in Absprache mit dem später engagierten Unternehmen vorgenommen. Eine solche Absprache ist in jedem Fall besser und erspart sowohl der Firma als auch dem Kunden mehr Mühe, als den Handwerkern später sozusagen blanke Tatsachen zu präsentieren.

11.2. Unebenen Untergrund für die Fußbodenheizung ausgleichen – was ist der beste Weg?

Um Unebenheiten auszugleichen, die beim Gießen des Betons entstanden sind, gibt es mehrere Mittel und Wege. In der Regel müssen Sie sich hier aber nicht zu viel Mühe machen, insbesondere die Dämmung und das Anlegen der Ausgleichsmasse für die spätere Fußbodenheizung geschieht am besten in Absprache mit dem ausgewählten Unternehmen, welches die Fußbodenheizung verlegen soll.

Im ersten Schritt geht es daher erst einmal nur darum, eine einigermaßen glatte Fläche für die späteren Fußbodenschichten zu schaffen. Diese muss nicht spiegelglatt sein; die folgenden Schichten dienen noch einmal als Füller für die Unebenheiten, die womöglich noch bleiben.

Ganz konkret bedeutet dies, dass Sie die gröbsten Unebenheiten im Fußboden einfach mit Mörtel verfüllen und anschließend glattziehen können. Dabei können Sie auf ganz normalen Mauer- oder Putzmörtel zurückgreifen. Sobald der Untergrund glatt genug ist, um ein stabiles Aufliegen der späteren Dämmplatten zu ermöglichen, können Sie den Mörtel trocknen lassen. Ziel des ersten Arbeitsschrittes ist es lediglich, ein Brechen oder Wackeln der Dämmplatten zu ermöglichen, die in den folgenden Arbeitsschritten hinzugefügt werden.

Hinweis: Alternativ zum Mörtel können Sie auch eine Ausgleichsschüttung verwenden. Diese besteht aus feinem Schotter, der Unebenheiten ausgleicht und oft etwas einfacher zu glätten ist als Mörtel. Nachteil einer Ausgleichsschüttung ist allerdings die Gefahr, dass sie nach dem Anlegen wieder verrutschen kann, etwa bei den folgenden Arbeiten. Mörtel behält hingegen in jedem Fall seine Form, wenn er einmal getrocknet ist.

Fußbodenheizung mit Noppenplatten

Um die Heizschlaufen der Fußbodenheizung zu befestigen, sind Noppenplatten eine beliebte Variante.

Auch bei der Befestigung der Heizschlaufen der Fußbodenheizung sind verschiedene Möglichkeiten denkbar. Viele Heizungsbauer verwenden dafür Noppenplatten in verschiedenen Dicken, in denen die Heizschläuche einfach eingelegt und von den Noppen in der gewünschten Position gehalten werden. Andere Unternehmen benutzen Styroporplatten, auf denen die Heizelemente der Fußbodenheizung mit Tackernadeln gegen ein Verrutschen fixiert werden können.

Für den Kunden macht es beim späteren Ergebnis so gut wie keinen Unterschied, welches System verwendet wird. Unterschiede sind meist lediglich im Preis zu erkennen, viel eher aber in den unterschiedlichen Höhen der Systeme und den daraus resultierenden unterschiedlichen optimalen Bodenaufbauten. Für den idealen Aufbau nach dem Ausgleich der gröbsten Unebenheiten kann Ihnen daher der Heizungsbauer Ihres Vertrauens weiter helfen.

Nach dem ersten Ausgleich von Unebenheiten sollten Sie jedoch direkt entscheiden, ob weitere Zwischenwände für die späteren Räumlichkeiten gewünscht sind. Diese werden bei Bedarf nämlich direkt auf dem Rohboden installiert. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die unterteilenden Wände gegen den rohen Betonboden zu entkoppeln sind, damit sich Schall und Störgeräusche, etwa durch hartes Schuhwerk auf später verlegtem Parkett, nicht vom Boden über die Wände ausbreitet.

11.3. Welche Fragen sind noch zu klären?

Weitere wichtige Aspekte bei der Auswahl des optimalen Bodenaufbaus sind zum Einen die Frage, ob neben der Fußbodenheizung noch weitere Heizkörper betrieben werden sollen. Je nach Entscheidung in diesem Punkt, kann eine leichte Variation im Aufbau der Fußbodenheizung Sinn ergeben.

Weiterer zu beachtender Aspekt ist die Verlegung von Kabeln und Leitungen: Stromkabel sollten nicht parallel zu bzw. in der Nähe von Telefon- oder DSL-Kabeln verlegt werden, da sonst Interferenzen bzw. Störungen in den verschiedenen Signalen auftreten können. Falls Stromkabel also nicht in Wänden oder Decken verlegt sind, sollten die unterschiedlichen Leitungen in jeweils unterschiedlichen Schichten des Bodenaufbaus verlegt werden.

Heimwerker.de wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Planung Ihrer Fußbodenheizung und viel Spaß mit der angenehmen Wärme aus dem Boden!

Bildnachweise: Adobe Stock/Contrastwerkstatt, VGL/Bestandsfoto bearbeitet, VGL/Bestandsfoto weiterer Einsatz, 'Barfuß auch im Winter ': (Originalbild, 'Barfuß auch im Winter ': (Originalbild), Adobe Stock/Digitalpress, Adobe Stock/creAtive (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)