Boden & Fliesen

Fußbodenheizung – alles was Sie darüber wissen sollten

  • Fussbodenheizung ist nicht gleich Fussbodenheizung. Es gibt verschiedene Systeme über die dieser Beitrag einen Überblick gibt.
  • Ob Neubau oder Sanierung – es gibt selbst sehr flache Systeme, die auf dem vorhandenen Boden aufgebracht werden können.
  • Im letzten Teil geht es um die Wartung und Sanierung von Fussbodenheizungen.

Fussbodenheizung verlegt ohne Estrich

Provisiorien und Alternativen

Wenn es einfach in einem bestimmten Raum nicht richtig warm wird, kann vorrübergehend mit  Konvektoren ergänzt werden. Eine Infrarotheizung kann sogar eine Alternative zur Fussbodenheizung sein.

Spezielle Fußbodensysteme kontrollieren sowohl elektrisch- als auch wasserbasierte Fußbodenheizungen.

Es vereinigt das gesamte Heizsystem und ermöglicht dessen drahtlose Regelung von einer zentralen Bedieneinheit aus.

Das erspart viel Installationsarbeit und -material. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Fußbodenheizungen und lesen Sie auch unseren Beitrag Thermostatventile und -regler.

Drahtlose Regelung wasserbasierter Fußbodenheizungen

Installation

  • Fußbodenthermostate können gesammelt in einem Brüstungskanal in unmittelbarer Nähe des Heizkreisventils oder alternativ in den individuellen Räumen platziert werden.* Es sollte mit dem Stellantrieb oberhalb des Rückschlagventils verbunden werden.
  • FTs, die als Relais für den Stellantrieb fungieren, sollten nicht in der Nähe von Fußböden oder unter Rohren platziert werden, um Schäden durch ein undichtes Wassersystem zu vermeiden.
  • Es ist wichtig, dass der Durchfluss der einzelnen Heizkreisläufe sichergestellt ist, da ansonsten das wasserbasierte Heizsystem nicht effektiv bzw. gar nicht arbeiten würde.
  • Die Installation sollte durch einen zertifizierten Elektroinstallateur durchgeführt werden.

* Hinweis: Die Installation des Heizkreisverteilers in einem Metallschrank ist nicht möglich, da dies die Übertragung der Funksignale beeinträchtigt.

Setup für wasserbasierte Fußbodenheizung

Damit die adaptive Regelung optimal funktioniert, sollte die Einstellung der gewünschten Fußbodentemperatur nicht ständig geändert werden. Dies gilt auch für die automatische Bodentemperatur und witterungsgeführte Regler.

Um Startschwierigkeiten zu vermeiden, kann das System ohne die adaptive Regelung für individuelle Räume betrieben werden. In Fällen, in denen die Vorlauftemperatur ungenügend oder instabil ist, sollte vom Gebrauch der adaptiven Regelung abgesehen werden. Dies gilt auch für Anlagen ohne hydraulischen Abgleich.

Wenn es wünschenswert ist, das Heizsystem zu betreiben, während die Absenktemperatur geändert wird, kann die adaptive Regelung deaktiviert werden.

Die Vorlauftemperatur sollte auf einen konstanten Wert von z. B. 35 °C eingestellt werden. Fällt die Temperaturvorgabe niedriger aus, dauert es länger, um den Fußboden aufzuheizen. Bitte die maximale Temperaturvorgabe für Holzfußböden und die Anordnung des drahtlosen Systems beachten.

Die Voraussetzungen für eine Funkverbindung zwischen allen Fußbodenthermostaten und der zentralen Bedieneinheit sollten gegeben sein.

Es öffnet die Ventile nicht, wenn kein Bedürfnis nach Wärme besteht wie z. B. im Sommer. Es ist ratsam, die Temperatur während des Sommers zu variieren, so dass die Ventile für einige Minuten geöffnet sind, um die Funktionstüchtigkeit aufrecht zu erhalten.

Drahtlose Regelungstechnik

High-tech-Regelungssysteme

fussbodenheizung-Digitalanzeige
Digitale Anzeige

Mit einem High-tech-Regelungssystem für Fußbodenheizungen hat die Zukunft begonnen. Das System ist auf Kunden ausgerichtet, die Wert auf Funktionalität, Qualität und Design legen.

Die Idee ist, die Regelung eines Heizsystems drahtlos miteinander zu vernetzen und von einer zentralen Stelle aus zu kontrollieren. Die zentral platzierte Regelungseinheit kontrolliert die Fußbodenheizung des gesamten Hauses. Es können alle Räume zugleich oder aber einzelne Räume mit individuellen Heizprogrammen gesteuert werden. Der sich in jedem Raum befindliche Fußbodenthermostat erfasst über einen Bodenfühler die Fußbodentemperatur und schaltet über ein Relais die Heizelemente ein oder aus. Die Erfassung der Raumtemperatur erfolgt mit speziellen Fühlern.

Bei einer Erweiterung des Systems können einzelne Komponenten jederzeit hinzugefügt werden. Eine Verlegung meterlanger Leitungen in den verschiedenen Räumen entfällt, was dem Installateur eine erhebliche Zeitersparnis bei der Installation einbringt und dem Bauherren Kosten erspart. Das intuitive Installationsprogramm der Zentraleinheit führt sicher durch das Konfigurations-Setup.

Einfach zu bedienen nach problemloser Installation

Ein selbsterklärendes System, das förmlich zum Gebrauch einlädt – so was wünscht sich jeder Kunde. Klartextanzeige und Symbole sowie die Reduzierung der Bedientasten auf das Notwendigste gewährleisten eine absolut einfache Bedienbarkeit mit Überblick über alle Funktionen. Integrierte Hilfefunktionen stehen dem Anwender auf jeder Bildschirmebene zur Verfügung und leiten ihn bei Problemen zum Ziel. So wird z.B. der Fußboden des Kinderzimmers, der für spielende Kinder warm gehalten wird, während im Schlafzimmer eher gemäßigte Temperaturen Zuspruch finden.

Ein Heizsystem für die Zukunft

Ein gutes Heizsystem erfüllt sowohl die Wünsche der Installateure als auch der Anwender. Aufgrund seiner Timer-, Frostschutz- und Abwesenheitsfunktion ist es sehr kosteneffizient im Energieverbrauch. Zudem fällt das komplette System nach kurzer Zeit in eine Art “Schlafzustand” und trägt somit zusätzlich zur Energieeinsparung bei. Das Netzwerksystem kann einfach an die individuellen Bedürfnisse angepasst und bei Bedarf problemlos und ohne viel Aufwand erweitert bzw. nachgerüstet werden.

Die Vorteile auf einen Blick

  1. Kosteneffizienter Energieverbrauch dank Timer-, Frostschutz- und Abwesenheitsfunktion
  2. Touch Screen Display
  3. Kommunikation zwischen den Systemkomponenten
  4. Systemerweiterung jederzeit möglich
  5. Leicht zu installieren, da keine Leitungen verlegt werden müssen
  6. Individuelle Temperatureinstellung einzelner Räume möglich

Fußbodentemperierung

Lösung für Fußböden: Ob durch Renovierung oder Neubau

fussbodenheizung-fussbodenheizung verlegt
Fußbodentemperierung leicht gemacht

Die neue, hochentwickelte Klebeschicht vereinfacht die Installation unserer Dünnbettheizmatten. Eingebettet in einem Oberbelag wie beispielsweise Ausgleichsmasse oder Flexkleber sorgt die nur 2,3 mm dünne Heizmatte für ein behagliches Raumklima sowie gesteigerten Komfort.

Ein neuer warmer Fußboden über dem alten und Problemlösung beim Renovieren: Dünnbett-Heizmatte

Durch die spezielle, dünne Konstruktion der Dünnbett-Heizmatte ist es möglich, einen angenehm warmen Fußboden zu erzielen, ohne viel Aufwand zu betreiben. Dies ist besonders bei der Renovierung wichtig, da hier meist nur geringe Aufbauhöhen möglich sind.

Die selbstklebende Dünnbettheizmatte kann einfach auf bereits vorhandene, alte Fliesen, Estrich oder Spanplatten verlegt werden und haftet ohne jede weitere Befestigungen. Sollte man sich mit der Verlegung der Matten vertan haben, können diese problemlos vom Untergrund abgezogen und die Position korrigiert werden. Anschließend wird eine dünne Schicht Nivellierspachtel oder Ausgleichsmasse aufgetragen und die Heizmatte eingebettet. Als mögliche Oberbeläge bieten sich z. B. Keramik oder Naturstein, Teppich und Laminat an. Als Oberbelag eignen sich besonders Keramik oder Naturstein aber auch Teppich und Laminatbeläge sind möglich.

Meist als Zusatzheizung in Bädern und Duschen aber auch im Wohnbereich installiert, wird der Fußboden angenehm temperiert und man erzielt durch die Strahlungswärme ein behagliches, gesundes Raumklima. Durch die geringe Überdeckung der Heizmatte reagiert die Heizung sehr schnell, die Energie wird optimal eingesetzt.

Die Dünnbett-Heizmatte findet vorwiegend in der Renovierung von Bädern, Küchen, im Dachgeschossausbau usw. aber auch im Neubau immer mehr Anwendung und bietet speziell in der Übergangszeit eine wirtschaftliche Temperierung der Räume.

Die Regelung der Fußbodenheizung erfolgt mit der neuesten Technologie, einem “denkenden” Thermostat. Diese intelligente Produktlösung “lernt” wie sich der Raum verhält, wie schnell die Temperatur steigt oder sinkt und berücksichtigt dies in seinem Regelverhalten. Die Temperaturregelung einzelner Räume über einen Personal Computer ist die jüngste Innovation.

Über eine Schnittstelle am PC und der entsprechenden Software kann mit den Thermostaten kommuniziert werden. Einstellungen von Temperaturen oder Schaltzeiten, Daten auslesen und vieles mehr ist per Mausklick möglich. Heizsysteme bieten höchsten Komfort und Wirtschaftlichkeit, verbunden mit einfachster Bedienung. Einfach intelligent heizen.

Zweileiter Dünnbettheizmatte – Typ DTIF

Die selbstklebende Dünnbettheizung mit einer Anschlussleitung

Durch die spezielle Konstruktion der Dünnbettheizmatte eröffnen sich dem Anwender neue Perspektiven hinsichtlich Heizungskomfort im Alt- und Neubau.

Dieses Heizmattensystem wurde speziell für den Einbau in Ausgleichsmasse oder Flexkleber direkt unterhalb des Fußbodenbelages entwickelt.

Produkteigenschaften

  •  Eine Anschlußleitung
  • Große Typenauswahl
  • Hochwertige Werkstoffe
  • 100 %ige Abschirmung des Kabels
  • Selbstklebendes Trägernetz
  • 10 Jahre Garantie

Um an der Fußbodenoberfläche ein gleichmäßiges Temperaturprofil zu gewährleisten, wurde eine geringe Längenbelastung der eingesetzten Heizleitung von nur 11 W/m gewählt. Das Lieferprogramm umfaßt Heizmattengrößen von 1,0 – 10 qm bei einer spezifischen Heizleistung von 150 W/qm.

Bei schlechter oder gar fehlender Dämmung in der Fußbodenkonstruktion verbessert der Einbau von Wärmedämmplatten die Wirksamkeit des Heizsystems.

Die Heizmattenkonstruktion

Die Heizleitungen sind mäanderförmig auf einem Glasfasergewebe fixiert, das sich ohne zusätzliche Hilfsmittel auf dem Untergrund kleben läßt. Der vier Meter lange Kaltleiter ist mittels Schrumpfmuffen an die Heizleitung konfektioniert. Diese Flächenheizelemente entsprechen VDE 0700 Teil 241. Die höchstzulässige Temperatur an der Oberfläche der Heizleitung beträgt 120 °C.

Technische Daten

Kaltleiter 2 x 4 m, 1,0 mm²
Kabelaufbau Zweileiterheizkabel mit Abschirmung
Spez. Leistung 150 W/m²
Spannung 230 V
Längenbelastung 11 W/m
Isolierung PVDF /FEP
Nenngrenztemperatur 120°C
Widerstandstoleranz +10 % / -5 %
Mindestverlegetemperatur 5°C
Kleinster Biegeradius 6 x dA
Berechnungsbreite 50 cm
Lieferbreite 43 cm
Mattenhöhe 3,2 mm
Belegbare Fläche mit 1 Heizmatte 1 m² – 10 m²

Fußbodenheizsystem für Holzfußböden

fussbodenheizung-Fussbodenheizung für Holzboden
Bauen mit Holz und Holzfußböden

Verlegeplatten und Heizleitungen bieten die perfekte Lösung zur schnellen und einfachen Installation einer elektrischen Fußbodenheizung unter Holzbelägen.

Die Verlegeplatten wurden speziell für den Einbau unter Holzbelägen entwickelt. Ihre Sicherheit und die Veträglichkeit mit Holzbelägen wurde in einem Test untersucht und bestätigt.

Die Vorteile

  • Geringes Gewicht (Statik)
  • Dämmung zum Untergrund
  • Sehr gute Wärmeverteilung
  • Nach Verlegung betriebsbereit
  • Verlegung in Trockenbauweise

Eine effektive Lösung

Die Kombination einer Dämmplatte und einer wärmeleitenden Oberfläche gewährleistet eine sehr gute Wärmeverteilung. Dadurch ist relativ wenig Energie nötig, um den gewünschten Wärmekomfort zu erzielen. Das System kann auf Estrich oder Holzböden ohne Vorbehandlung im Trockenbau verlegt werden. Es wird schwimmend verlegt und bietet die nötige Dämmung zum Untergrund. Es besteht aus 12 mm starkem Polystrol, beschichtet mit einem 1 mm dicken Aluminium-Profilblech. Die Heizleitung wird kinderleicht in die bestehenden Nuten im Aluprofil gedrückt. Die Platten können einfach mit einer geeigneten Säge auf das erforderliche Maß geschnitten werden, wenn es die Raumgeometrie erfordert.

Technische Daten

Konstruktion Polystrol und Aluminium
Abmessungen 50 x 100 cm
Dicke 13 mm
U-Wert 3,0 W/m²
Max. Verkehrslast 3670 kg/m²
Heizleitungslänge 10,0 m
Max. zulässige Heizleistung 100 W/m²
Zubehör Fühlerbefestigung

Speicherheizung und Direktheizung

Die Fußbodendirektheizung bietet den höchstmöglichen Komfort und ist eine langlebige und wartungsfreie Heizlösung. Die Fußbodenspeicherheizung ist die günstigste Heizlösung, da sie billige Stromtarife optimal ausnutzt.

Elektrische Fußbodenheizungen sind eine preiswerte, komfortable und zukunftssichere Alternative zu den bekannten herkömmlichen Heizungssystemen und haben sich in der Praxis gut bewährt. Die einwandfreie Funktion mehrerer Millionen m² installierter Flächen in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich sind der beste Beweis dafür.

Intelligente und komfortable Heizungen für warme Füße und ein gesundes Raumklima

Hinzu kommen die typischen Vorteile einer Niedertemperatur-Flächenheizung. Durch die gleichmäßige Wärmedarbietung über die Fußbodenoberfläche kommt das Temperaturprofil einer Fußbodenheizung der “Idealheizung” am nächsten. Ein gleichmäßiges Raumklima bewirkt, dass die tatsächliche Temperatur subjektiv um 1 bis 2 ºC wärmer empfunden wird. Das erlaubt eine entsprechende Absenkung der Raumtemperatur ohne Einbuße an Behaglichkeit und damit eine Energieeinsparung von bis zu 15 %.

Auch die positiven gesundheitlichen Aspekte einer Fußbodenheizung sollten nicht unterschätzt werden. Mediziner empfehlen ein Raumklima in dem sich der Mensch behaglich fühlt und seine Gesundheit nicht gefährdet ist. Durch die Absenkung der Raumtemperatur erhöht sich die relative Luftfeuchtigkeit, die einem übermäßigen Austrocknen der Atemwege entgegenwirkt.

Herkömmliche Heizkörper werden im Verhältnis zur Raumtemperatur mit relativ hohen Temperaturen betrieben, was zur Folge hat, dass es ständig zu Staubaufwirbelungen kommt, die die Atemwege zusätzlich reizen. Solche gesundheitlichen Nachteile sind bei einer Fußbodenheizung nicht zu befürchten. Die freie architektonische Gestaltung des Gebäudes ist ein weiteres Plus, da keine störenden Heizkörper, Rohre, Nischen usw. die Raumgestaltung beeinträchtigen. Der Einsatzbereich elektrischer Fußbodenheizungen erstreckt sich vom Wohnungsbau über den gewerblichen Bereich bis hin zu öffentlichen Gebäuden.

Heizmatte Typ: DSVO ohne Abschirmung

Montagefertige Heizmatten sind aus Heizleitungen gefertigt, die mäanderförmig auf einem Glasfasergewebe fixiert sind.

Produkteigenschaften

  • Günstig
  • Große Typenauswahl
  • Hochwertige Werkstoffe
  • Verlegung im oder unter Estrich
  • Heizleiter auf Trägernetz
  • Nur in trockenen Räumen

Zum Anschluss an das Leitungsnetz sind über Muffen zwei farblich gekennzeichnete 6 m lange Kaltleiter anmontiert. Die Heizmatten entsprechen in ihrer Ausführung der DIN 44576 und können direkt auf der Abdeckung oberhalb der Wärmedämmung verlegt werden. Die verwendeten Heizleitungen sind nach VDE 0253 gefertigt und tragen das VDE-Prüfzeichen. Die Ausführung NH 2 GMY (Typ DSVO, ohne Abschirmung) ist schutzisoliert und nur für die Verlegung in trockenen Räumen geeignet.

Technische Daten

Kaltleiter 2 x 6 m, 1,5 mm²
Kabelaufbau Einleiterheizkabel ohne Abschirmung
Spez. Leistung 75 – 225 W/m²
Spannung 230 V
Zulassung Heizleitung VDE 0253
Längenbelastung 7,5 – 15 W/m
Isolierung PVC
Nenngrenztemperatur 90°C
Widerstandstoleranz +10% / -5%
Mindestverlegetemperatur 5°C
Kleinster Biegeradius 5 x dA
Berechnungsbreite 75 cm
Lieferbreite 68 cm
Mattenhöhe 4 mm

Heizmatte Typ: DTCE mit Abschirmung

Produkteigenschaften

  • Heizmatte mit Abschirmung
  • Hochwertige Isoliermaterialien wie Teflon als Kabelisolierung
  • Verlegung im oder unter Estrich
  • Vereinfachte Installation durch Zweileiter-Heizleitung mit nur einem Kaltleiter
  • Heizleitung auf Glasfaster-Trägernetz
  • Deformationsbeständigkeit der Heizleitung 2000 N
  • Trockene Räume, feuchte Räume und Naßräume
  • 10 Jahre Garantie

Technische Daten

Spannung 230 V
Nenntemperatur 80°C
Widerstandstoleranz +10% / -5%
Kaltleiter 1 x 6 m, 1,5 mm²
Längenbelastung 7,5 – 15 W/m
Zulassung Heizleitung SEMKO
Mindestverlgegetemp. 5°C
Außendurchmesser 7 mm
Kleinster Biegeradius 5 x dA
Berechungsbreite ca. 75 cm
Lieferbreite ca. 68 cm
Schutzklasse IP X

Thermostate für Wandmontage

 Thermostat richtig wählen

Fussbodenheizung ist besonders für Kinderzimmer vorteilhaft.
Thermostate sorgen gut geregelte Wärme.

Thermostate für Einzelraumregelung: Bei der Auswahl der richtigen Thermostate sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Richtige Auswahl der Fühlerkombination (nur Bodenfühler, nur Raumfühler, Kombination Raum- und Bodenfühler)
  • Wahl der Montagemöglichkeit (Aufputz, Unterputz, Verteilereinbau)
  • Design
  • Schaltleistung
  • Geforderte Funktionen

Jedes Thermostat bietet verschiedene der oben genannten Funktionen.

Produktinformation: Raumthermostate
Selbstanpassender UP-Uhrenthermostat mit LCD-Display

Wahlweiser Betrieb nur mit Bodenfühler, nur mit Raumfühler oder als Doppelthermostat mit Boden- und Raumfühler möglich. Patentiertes Regelverhalten E.S.C.I., Fehleranzeigesystem, Frostschutzfunktion, netzwerkfähig, Partyfunktion, Fühlerüberwachung.

Elektronischer Thermostat für die Aufputzmontage

Der Thermostat wird in drei verschiedenen Varianten hergestellt.

Mit eingebauten NTC-Raumfühler, Kombinationsthermostat mit NTC-Leitungsfühler 3 m lang und eingebautem NTC-Raumfühler. Wandbefestigung oder auf UP- Dose 55 mm Durchmesser.

Intelligente Fußbodenheizsysteme

Die Fußbodenheizung ist eine flexible, vielseitige Lösung, denn sie gewährleistet effiziente und komfortable Wärme. Elektrische Fußbodenheizsysteme erwärmen den Raum mit Heizmatten oder Heizkabeln und werden über Thermostate geregelt.

Verschiedene Einbau-Lösungen ermöglichen große Flexibilität in Bezug auf Einsatz und Installation Fußbodenheizungen.

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Fussboden-Wartung und Sanierung mit HAT-System

HAT-System zur Sanierung der Fussbodenheizung.

Sanierungs- und Wartungssystem HAT

Das HAT-System verhindert Verspröden der Heizungsrohre durch Epoxydharz. Eine Methode, die sich für alle Fußbodenheizungen, die in die Jahre gekommen sind geeignet. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit der Rohre deutlich.

Bereits von den Römern gekannt und geschätzt, verbreiten Fußbodenheizungen bis heute wohlige Wärme in den Wintermonaten. Soweit zumindest der Plan. Tatsächlich werden auch in diesem Winter viele Haushalte mit kalten Füßen rechnen müssen. Besonders betroffen sind Wohnungen mit Fußbodenheizungen, die in den 1980er und 1990er Jahren installiert wurden. Damals ahnte keiner, dass die installierten Plastikrohre nach einiger Zeit verspröden und undicht werden. Eine Beschichtung der Heizungsrohre mit Epoxydharz kann große bauliche Maßnahmen verhindern. Vorrausgesetzt das Problem wird frühzeitig erkannt.

Bei sämtlichen Liegenschaften in Deutschland, die zwischen 20 und 25 Jahre alt sind, empfiehlt sich dringend eine Zustandsanalyse. Denn, wie sich zeigt, verspröden Heizungsrohre über die Jahre und werden zunehmend sauerstoffdurchlässig. In den vorgelagerten, metallischen Wasserzufuhrrohren entsteht Rostschlamm. Dieser wird über die Zirkulation in die Heizungsrohre geschwemmt, lagert sich dort ab und lässt den Rohrquerschnitt stetig zuwachsen. Die Wärmeabgabe sinkt; die Räume werden nicht mehr warm und die Wohnungsbesitzer bleiben mit kalten Füßen zurück. Im schlimmsten Fall tritt außerdem Wasser in das Bauwerk ein und verursacht großflächige Schäden.

Entscheidend, um eine teure Komplettsanierung zu umgehen, ist der Zeitpunkt der Zustandsanalyse. Sollten die Rohre noch keine Risse aufweisen, kann auf das ressourcenschonende HAT-System zurückgegriffen werden, dass ein Herausreißen des kompletten Fussbodens überflüssig macht.  Es ist die einzige Sanierungsmethode, welche die Ursachen und nicht die Symptome alternder Heizungskreisläufe bekämpft. Das HAT-System konserviert die Heizungsrohre mit einer eigens entwickelten und patentierten Epoxydharzmischung von innen. Dadurch wird das Verspröden des Kunststoffs verhindert; die Rohre erhalten Neuwertzustand und die Lebensdauer wird um mindestens 15 bis 20 Jahre verlängert. Das HAT-System erfordert keine baulichen Maßnahmen, verkürzt die Sanierungszeit und erhält die Bewohnbarkeit der Räume. Es entstehen keine Betriebsunterbrechungen und die direkten sowie indirekten Kosten werden massiv gesenkt.
 

„Das frühzeitige Sanieren von Fußbodenheizungen spart Geld und Nerven“, weiß Werner Näf, Erfinder des HAT-Systems und Geschäftsführer der LSE-System AG. „Wohnungsbesitzer sollten zudem darauf achten, die Ursachen der alternden Fußbodenheizung zu bekämpfen und nicht nur die Symptome.“

Fußbodenheizungen – Die größten Fehler und Mängel in der Übersicht

Zu hohe Vorlauftemperaturen Oft werden die Heizkurven infolge der Verschlammung höher gestellt, um den Wärmeverlust zu kompensieren. Je höher die Wassertemperatur, desto schneller verdampfen die Stabilisatoren. Nicht selten werden Vorlauftemperaturen von 60°C festgestellt, was für die meisten Rohrtypen entschieden zu hoch ist.
Falsche Lagerung der Rohre UV-Licht zerstört den Kunststoff extrem schnell. Werden die Rohre beim Lieferanten und/oder beim Installateur zu lange oder falsch gelagert, sind die Stabilisatoren bereits vor der Installation der Rohre zu einem großen Teil zerstört.
Fabrikationsfehler Nicht selten werden Rohre mit Fabrikationsfehlern installiert. Minderwertige Materialien und Zusatzstoffe, schlechte Schweißnähte etc. können bereits nach kurzer Betriebszeit zu Schäden führen.
Druckimpulsspülungen Diese Art der “Reinigung” klingt simpel, ist aber sehr gefährlich. Das Problem von Verschlammungen hängt immer mit einem zu hohen Sauerstoffgehalt im Wasser zusammen. Bei den Spülungen wird mit sauerstoffangereichertem Wasser und zusätzlicher Luft das gesamte System zusätzlich belastet. Die Korrosion wird so erst richtig aktiviert und die Verschlammung nimmt massiv zu. Bei mehrfacher Spülung kann es sogar passieren, dass der Magnetitschlamm in den Kreisläufen verdichtet und es zu einem buchstäblichen Infarkt kommt. Deshalb gilt: Spülungen nur im absoluten Notfall einsetzen und die Belastung mit Sauerstoff auf das absolute Minimum beschränken!

Mensch liegen auf dem Fußboden dank Fußbodenheizung