Grillen

Holzkohlegrill – Gartengrill und Kohlengrill für Balkon und Camping

Traditioneller Gartengrill und mobile Grillgeräte zum Grillen mit Holzkohle

Holzkohlegrill

Viele eingefleischte Grillfreunde schwören auf das Grillen mit Holzkohle, da diese dem Grillgut einen einzigartig rauchigen Geschmack verleiht. Außerdem sind Holzkohlegrills flexibel einsetzbar und leicht zu beschaffen.

Die billigsten Holzkohlegrills gibt es als Einweggrills schon ab 3 Euro und als Campinggrills oder Grilleimer ab 10 Euro im Baumarkt oder an der Tankstelle. Aber auch im hochwertigen Segment gibt es eine große Auswahl, zum Beispiel in Form von Edelstahlgrills oder Kugelgrills. Natürlich wird auch der Gartenkamin in Deutschland meist mit Grillkohlen oder Grillbriketts befeuert.

Im Folgenden werden die verschiedenen Holzkohlegrills mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Spontanes Grillen mit Einweggrills und Wegwerfgrills

EinweggrillEinweggrill

Für spontane Picknickausflüge, Musikfestivals und Grillabende am Strand werden Einweggrills immer beliebter. Die Vorteile sind klar: Der Wegwerfgrill ist leicht und handlich, da er meistens kaum größer als ein Din-A4 Blatt ist. Zudem sind im Set auch die erforderliche Holzkohle oder der Grillanzünder enthalten. Andere Wegwerfgrills sind mit Grillbriketts und einem kleinem Untergestell ausgestattet, sodass sie den Rasen nicht beschädigen. Da sie für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind, entfällt aufwändiges Reinigen. Daher sind Einweggrills ideal, wenn man nur wenig Gepäck mitnehmen möchte.

Benutzung von Einweggrills

Ebenso einfach wie der Transport ist seine Handhabung. Der Grill wird aufgestellt und die Kohlen werden angezündet. Wie bei einem großen Holzkohlegrill muss man ebenfalls warten, bis sie durchgeglüht sind.

Selbst die Brenndauer hat sich deutlich verbessert, sodass man man mit der Aluschale recht lange Grillen kann und eine gute Wärmeverteilung erreicht. So kann man mit vielen Modellen circa eine Stunde lang grillen. Natürlich sind Einweggrills nicht mit mit einem richtigen Holzkohlegrill, Elektrogrill oder Gasgrill vergleichbar. Zudem bietet das Mini-Grillrost deutlich weniger Platz für Grillgut.Unschlagbar ist natürlich sein Preis. Bereits ab drei Euro erhält man einen einfachen Einweggrill. Wenn Kohlen und Grillanzünder enthalten sind, bewegt sich der Preis meist zwischen um circa vier bis fünf Euro.

Nachteile von Einweggrills

Der größte Nachteil von Wegwerfgrills ist die erhöhte Abfallmenge, die durch sie produziert wird. Befindet sich nach dem Grillen kein Mülleimer in der Nähe, sollte er aus Rücksicht auf die Natur natürlich nicht liegen gelassen, sondern und mitgenommen und im nächsten Abfallbehälter entsorgt werden.

Außerdem ist die Benutzung von Einweggrills auf vielen öffentlichen Plätzen, zum Beispiel in Parks, untersagt, da Modelle ohne Standfüße den Rasen verbrennen.

Feuerschale und Feuerkorb zum Grillen

Feuerschalen mit Grillaufsätzen

In erster Linie dient eine Feuerschale als Untersatz für einen selbst gebauten Schwenkgrill. Aber neben den klassischen Holzkohlegrills können auch Feuerkörbe und Feuerschalen als Grill verwendet werden. Hierzu benötigt man nur einen Feuerkorb oder eine Feuerschale und einen passenden Grillrost-Aufsatz.

Beim Grillen über der Feuerschale ist es wichtig, dass die Feuerschale mit richtigen Holzkohlen oder Holzkohlebriketts befeuert wird. Normale Kaminholzscheite dürfen nicht zum Grillen verwendet werden. Egal, ob frisches oder abgelagertes Holz, wie zum Beispiel Buche, Fichte, Erle, Birke oder Eiche: Im Holz sind Schadstoffe enthalten, die beim Verbrennen durch den Rauch in das Grillgut gelangt.

Grilleimer als mobile Alternative zum Einweggrill

Grilleimer

Ursprünglich stammt die Idee, aus einem Eimer einen mobilen Holzkohlegrill zu bauen, von einem Eimerhersteller. Je nach Modell besteht er aus einem feuerfesten Eimer, einem Behältnis für die Grillkohle sowie einem Kohlenrost und dem Grillrost.

Ein solcher Grilleimer stellt eine gute Alternative zu Einweggrills dar, denn er ist preiswerter und lässt sich mehrfach verwenden. Verschiedene Hersteller bieten Grilleimer als offizielles Grillgerät an. Je nach Größe bieten sie Platz für mehrere Steaks oder Würstchen.

Zudem ist der Transport des Grilleimers durch seinen Henkel einfach und ermöglicht das Grillen beim Camping, auf Ausflügen, zum Vatertag oder für spontane Grillabende im kleinen Kreis. Jedoch gelten für ihn die gleichen Sicherheitsmaßnahmen wie für einen herkömmlichen Holzkohlegrill.

Für die erforderliche Frischluftzufuhr beim Grillen sorgen die integrierten Lüftungsschlitze entlang des Feuereimers. Innerhalb von einer Viertelstunde ist die Holzkohle durchgeglüht und das Grillrost kann mit Fleisch oder Würstchen bestückt werden. Um zu vermeiden, dass Fett hinabtropft, verwendet man runde Aluschalen. Nach dem Grillen muss die Asche vollständig abkühlen und der Grilleimer kann schnell für den Rücktransport vorbereitet werden.

Wer dagegen nicht nur gegrilltes sondern auch geräuchertes Fleisch liebt, kann zusätzlich aus einfachen Materialien eine Räuchertonne zum Heißräuchern bauen.

Mobiles Grillvergnügen mit Campinggrill und Klappgrill

Molbiler CampinggrillKlappgrill

Campinggrills sind ideal für Grillfreunde, die viel unterwegs sind. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und eignen sich daher sowohl für Camper als auch für Fahrradtouren oder Ausflüge mit dem Auto. Mobile Grills lassen sich einfach auf- und abbauen. Die meisten Campinggrills sind aus Edelstahl gefertigt und funktionieren als kleiner Holzkohlegrill mit Windschutz und Grillrost. Daneben sind sie ebenfalls als Gasgrill oder Elektrogrill erhältlich. Sie sind sowohl als Tischgrill oder als Grill mit rollbarem Standfuß erhältlich.

Praktischer Klappgrill

Neben den größeren Campinggrills bieten Hersteller kleinere Modelle, die sogenannten Klappgrills. Diese haben zusammengeklappt die Größe eines Rucksacks und werden oftmals mit praktischen Tragegurten oder einer Tasche geliefert. Daneben gibt es komplette Sets zu kaufen, die zugleich Holzkohle, Briketts oder Grillanzünder enthalten. Zum Grillen werden das Untergestell und der Grillrost aufgeklappt. Je nach Modell kann auf einem Klappgrill Grillgut für 3 bis 6 Personen aufgelegt werden.

Balkongeländergrill: Kleiner Holzkohlegrill für das Grillen auf dem Balkon

Grillen auf dem BalkongeländergrillBalkongrill

Wenn man keinen großen Garten zur Verfügung hat, wird das Grillen mit Holzkohle oft zum Problem. Besitzt man dagegen einen Balkon, ist unter Umständen die Nutzung eines platzsparenden Balkongeländergrills erlaubt. Die Idee stammt von dem Designer Henrik Drecker, der zusammen mit der Entwicklung dieses Grills ebenfalls seine Diplomarbeit ablieferte. Auf den Grill passt vergleichsweise so viel Grillgut wie auf einen einfachen Holzkohlegrill oder Kugelgrill.

Grillen mit dem Balkongrill

Wie der Name schon sagt, wird ein Balkongeländergrill direkt am Geländer befestigt und zeichnet sich durch seine einfache Bedienung aus. Damit das Geländer oder das Mauerwerk keinen Schaden nehmen, ist das Kohlenbehältnis mit einem isolierenden Abstand zum Außenkasten abgesichert.

Hinweis zum Grillen auf dem Balkon

Grillen auf dem Balkon ist nicht in jeder Mietwohnung erlaubt. Beachten Sie in jedem Fall unseren Artikel zum Mietrecht und Grillen. Der einfachste Rat ist natürlich immer: Laden Sie Ihre Balkonnachbarn zum Grillfest ein!

Außerdem muss natürlich auf den richtigen Brandschutz geachtet werden. Achten Sie darauf, dass der Funkenflug nicht das Dach oder Nachbarbalkone entzünden kann.

 

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