Weihnachtsdeko

Geschichte des Adventskalenders: Die Herkunft und Historie des Türchen-Kalenders

Der Adventskalender oder Weihnachtskalender ist ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit und vor allem bei Kindern sehr beliebt! Schließlich gibt es an jedem der 24 Tage vor Weihnachten eine kleine Süßigkeit oder ein tolles Geschenk. Da kommt einem die Adventszeit gar nicht mehr so lang vor.

Adventskalender - eine deutsche Erfindung

Ursprünge des Adventskalenders

Um die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen, ließen sich die Eltern schon im 19. Jahrhundert einiges einfallen. So wurden zum Beispiel in einigen Familien 24 religiöse Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Andere Eltern bevorzugten einen Strichkalender und malten 24 Kreidestriche an die Tür, die die Kinder täglich wegwischen durften. Weitere Formen des Kalenders sind die Weihnachtsuhr oder die Adventskerze.

Erfindung des Adventskalenders

Der erste Adventskalender in der uns heute bekannten Form stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Seine Erfinder waren Gerhard Lang und seine Mutter. Da der kleine Gerhard in seiner Kindheit schon Anfang Dezember seine Mutter ständig fragte, wann denn endlich Weihnachten sei, basteltete sie ihm aus 24 nummerierten Schachteln und Karton einen Adventskalender. Die Schachteln füllte sie mit jeweils einem Keks oder Plätzchen.

Der erste Kaufkalender

Daran erinnerte sich Gerhard Lang auch noch als Erwachsener und machte Anfang des 20. Jahrhunderts und machte eine Geschäftsidee daraus. Als Teilhaber einer lithografischen Kunstanstalt in München produzierte er 1903 den ersten Kaufkalender, der statt Kekse oder Plätzchen jedoch farbenprächtige Zeichnungen enthielt. Diese konnten ausgeschnitten und auf einen dazugehörigen Karton geklebt werden. Nach 1920 verbreiteten sich Kalender mit Türchen oder Fensterchen, hinter denen sich die Bilder verbargen.

Adventskalender als globales Phänomen

Den großen Durchbruch hatte der Adventskalender allerdings erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als er zum Massenartikel wurde. Seit 1958 erstrahlen Kinderaugen besonders bei Schokolade-Adventskalendern. Doch auch selbstgebastelte, mit den verschiedensten Überraschungen hinter jedem Türchen, erfreuen Kinder und Erwachsene. Heute ist eine Vorweihnachtszeit ohne Adventskalender kaum vorstellbar. Der Adventskalender ist zu einem globalen Phänomen geworden, daher gibt es nicht nur Kalender mit christlichen Motiven, sondern auch welche mit eher säkularen oder sogar islamischen Themen. Die Geschichte des Adventskalenders ist noch lange nicht zu Ende.

Adventskalender - eine deutsche Erfindung

Der Adventskalender oder Weihnachtskalender ist ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit und vor allem bei Kindern sehr beliebt! Schließlich gibt es an jedem der 24 Tage vor Weihnachten eine kleine Süßigkeit oder ein tolles Geschenk. Da kommt einem die Adventszeit gar nicht mehr so lang vor.

Um die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen, ließen sich die Eltern schon im 19. Jahrhundert einiges einfallen. So wurden zum Beispiel in einigen Familien 24 religiöse Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Andere Eltern bevorzugten einen Strichkalender und malten 24 Kreidestriche an die Tür, die die Kinder täglich wegwischen durften. Weitere Formen des Kalenders sind die Weihnachtsuhr oder die Adventskerze.

Erfindung des Adventskalenders

Der erste Adventskalender in der uns heute bekannten Form stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Seine Erfinder waren Gerhard Lang und seine Mutter. Da der kleine Gerhard in seiner Kindheit schon Anfang Dezember seine Mutter ständig fragte, wann denn endlich Weihnachten sei, basteltete sie ihm aus 24 nummerierten Schachteln und Karton einen Adventskalender. Die Schachteln füllte sie mit jeweils einem Keks oder Plätzchen.

 

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