Garagentor

Qualität beim Garagentor kaufen: worauf muss man achten?

  • Die wichtigste Entscheidung betrifft die Technik. Was darf es denn sein: Schwing-, Sektional- oder Deckengliedertor?
  • Funktionale Aspekte wie Sicherheit, Montage, Haltbarkeit, komfortabler Antrieb und eine leichte Pflege sollten entscheidend sein.
  • Das Design muss zum Haus und der Umgebung passen. Vielfältige Dekore gewähren eine große Auswahl.

Sektionaltor als Garagentor

Worauf kommt es an?

Das hängt ganz von der individuellen Situation und den eigenen Anforderungen ab. Allerdings ist ein Garagentorantrieb mit Fernbedienung kein unerhörter Luxus, sondern vielmehr besonders sicher – beispielsweise für Kinder – und gleichzeitig altersgerecht.

Informieren Sie sich jedoch in unserem separaten Beitrag, was Sie vor der Installation wissen sollten.

Sie sind alltäglich und unterscheiden sich offenbar nicht wirklich voneinander, aber wer ein Garagentor kaufen will, kann sich schnell vor einer immensen Auswahl wiederfinden.

Viele Garagentore sind in die Jahre gekommen und müssen – zum Teil aus Sicherheitsgründen – ersetzt werden.

„Bei alten Schwingtoren sind die Federn oft ermüdet und stehen manchmal kurz vor dem Bruch.

Die Gefahr droht, dass das Tor ungebremst herunterschießt“, warnt Jörg Meyer-Holtkamp, Tor-Experte bei Teckentrup (Verl).

Neue Tore sollen einfach und sicher zu bedienen sein, gut aussehen und nur wenig Platz benötigen. Mit einem neuen Tor für die alte Garage steigt auch der Komfort, denn fernbedienbare Elektro-Antriebe sind heute Standard. Also: Ruhig mal ein neues Garagentor kaufen, denn Optik, Komfort und Sicherheit sollten fürs Heim an ersten Stelle stehen.

Garagentore kaufen: wichtige Punkte

1. Verletzungsrisiko minimieren – Der Sicherheitsaspekt ist ein guter Grund, um darüber nachzudenken, ein neues Garagentor zu kaufen. Mehrfachfeder- und Mehrfachseilsyteme verhindern den ungebremsten Absturz. Ein Fingerklemmschutz innen und außen sorgt für zusätzliche Sicherheit. Trifft ein elektrisch betriebenes Tor auf ein Hindernis, muss es sofort stoppen – ein Kratzer im Autolack ist zu verkraften, im schlimmsten Fall aber kann ein Mensch verletzt werden. Bei Stromausfall ist es möglich, das Tor manuell über eine optionale Not-Entriegelung zu öffnen – wichtig vor allem dann, wenn kein zweiter Ausgang vorhanden ist.

2. Lange Lebensdauer – Bewegliche Teile wie Federn, Seile, Scharniere und Laufrollen sind in der Regel wartungsarm. Verzinkte Bauteile und beschichtete Torblattoberfläche sorgen für Schutz vor Korrosion und Umwelteinflüssen.

3. Schnelle Montage – Der Einbau eines Garagentores sollte höchstens einen Tag dauern – auch beim Austausch neu gegen alt. Legen sie die Montage in die Hände von Fachhandwerkern. Dann ist die Garantie nicht gefährdet – gute Hersteller bieten mindestens fünf Jahre. Der Fachmann kümmert sich auch um die umweltgerechte Entsorgung des alten Tores.

4. Komfort schützt vor Einbruch – Wenn Sie ein Garagentor bestellen, dann darf es ruhig auch komfortabel sein. Ein elektrischer Antrieb mit Fernbedienung ist nicht nur angenehm, z.B. bei Regenwetter. Er bietet zusätzlich Schutz vor Einbruch, da der Antrieb einem Aufhebeln Widerstand leistet. Eine Außenleuchte auf dem Weg zur Haustür oder die Beleuchtung in der Garage kann gleichzeitig geschaltet werden. Netzunabhängige Lösungen (z.B. über Accu oder Solar) ermöglichen den Einsatz elektrischer Antriebe auch dort, wo kein Strom liegt (z.B. Garagenhöfe).

5. Schwing-, Sektional- oder Deckengliedertor? – Einwandige Schwingtore sind die Klassiker – sie brauchen aber Platz vor und in der Garage. Sollte Platzmangel herrschen, dann sollte man lieber ein Garagentor kaufen, das sich in die vorhandene Räumlichkeit ungestört einfügt. Sektionaltore bestehen aus mehreren isolierten Paneelen und laufen senkrecht nach oben. So kann das Auto direkt vor der Garage stehen und das Tor dennoch bewegt werden. Die Lamellenstrukturen von Deckengliedertoren sind noch feingliederiger und sparen dadurch noch mehr Platz am Torsturz.

6. Individuelles Design – Farbe, das Design, eventuelle Verglasungen – am besten passend zum Haus oder zur Umwelt: den Wünschen von neo-klassischer bis rustikaler Optik sind heute kaum Grenzen gesetzt und sind auch nicht viel teurer. Nebentüren mit identischem Design sorgen für ein harmonisches Bild. Denken Sie also auch ans Design, bevor Sie ein Garagentor bestellen. Einen Tipp für Bastler nennt Meyer-Holtkamp noch: „Wer sich öfter in der Garage aufhält, sollte ein wärmegedämmtes Sektionaltor wählen.“ Lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema »Garage renovieren«.

Die drei wichtigsten Garagentor-Typen

Schwingtor - das üblichste Garagentor
Schwingtor
Deckengliedertor - das platzsparende Garagentor
Deckengliedertor
Sektionaltor - modern
Sektionaltor

(Abbildungen: Teckentrupp)

Unter bau-welt.de erfahren Sie mehr zum Thema Sektionaltor einbauen.


Riccardo Düring

riccardoduering

Ausbildung im Metallbereich, ambitionierter Heimwerker mit einem Hang zu technisch verspielten Projekten. Blogger und Produkttester aus Leidenschaft.