Rasen & Boden

Welche Schneefräsen sich für den Privatgebrauch eignen

Welche Schneefräse ist die richtige?

Für große Gelände mit häufigem Schneefall ist eine Schneefräse eine Pflichtanschaffung. Wir zeigen Ihnen in dieser Schneefräsen-Kaufberatung verschiedene Modelle, die sich für Ihre Einsatzzwecke mit Sicherheit schnell rentieren werden.

Bei einer so großen Anschaffung sollte aber vorher überlegt werden, welche Eigenschaften wichtig und welche zu vernachlässigen sind. Sollte die Fräse mit Strom oder Benzin betrieben werden? Was arbeitet im Schnee besser – Räder oder doch eine Kette?

Ebenso sind der Schneeauswurf und die Power des Motors ausschlaggebend dafür, wie gut Sie mit der Schneefräse zurechtkommen. Doch auch die Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden.

Wir haben die wichtigsten Punkte in einem anschaulichen Überblick zusammengetragen.

Benzin oder Strom?

Die meisten Schneefräsen werden mit Benzin betrieben. Und das hat auch seinen guten Grund. Schließlich werden Schneefräsen vor allem für große Grundstücke gekauft, bei denen sich ein Stromkabel als hinderlich erweisen könnte.

Außerdem ist die Kombination aus Strom und nassem Schnee eine denkbar ungünstige Angelegenheit – ganz abgesehen davon, dass das Stromkabel anschließend komplett nass ist.

Trotz der steigenden Benzinkosten sollten Sie sich bei einer Schneefräse daher immer für die Benzinvariante entscheiden, um sich hinterher nicht über das lästige Kabel zu ärgern, das die Klamotten beschmutzt oder die Garage volltropft.

Räder oder Kette? Schneefräse mit Beleuchtung?

Im tiefen Schnee sind Schneeketten ganz klar im Vorteil. Räder könnten bei schlechten Witterungsbedingungen schnell einsacken und sich anschließend nicht weiter bewegen lassen. Dieser Schneeketten-Luxus ist jedoch meist sehr teuer und sollte daher nur in echten Tiefschneegebieten eingesetzt werden.

Für den städtischen Privatgebrauch sind Rad-Modelle vollkommen ausreichend. So kann alles unter 20 Zentimetern Schnee problemlos auch ohne teure Schneeketten bewerkstelligt werden.

Die Schneefräse wird normalerweise in der dunkelsten Zeit des Jahres betrieben. Sollten Sie die Schneefräse auch noch zu hausmeisterlichen Aufgaben nutzen, so müssen Sie häufig noch vor dem Morgengrauen den Gehweg vom Schnee befreien.

In diesem Fall sollten Sie sich direkt eine Schneefräse mit eingebauter Beleuchtung anschaffen. Alternativ können Sie natürlich eine Taschenlampe oder Stirnlampe kaufen, mit der Sie den Weg entsprechend ausleuchten können, denn Sicherheit geht immer vor.

Schneeaufwurf und Motorpower

Im Gegensatz zu einem Rasenmäher wird der Schnee bei einer Schneefräse nicht gesammelt, sondern zur Seite geschleudert. Die behandelte Fläche ist dadurch sauber, und der Schnee liegt ein ganzes Stück weiter links oder rechts.

Jede Schneefräse hat allerdings einen andere Auswurfweite. Hier sollte man daher auf eine möglichst weite Auswurfweite achten, damit man zumindest den Bürgersteig, den Gehweg oder die Ausfahrt für ein Auto nicht mehrfach mit der Schneefräse bearbeiten muss. Idealerweise sollte die Auswurfweite aber individuell eingestellt werden können.

Natürlich macht die Arbeit mit der Schneefräse gleich doppelt so viel Spaß, trotzdem sollten Sie darauf achten, dass der Motor genug Leistung hat, damit Sie auch entsprechend schnell mit der Arbeit fertig werden. Eine gute Schneefräse zieht Sie quasi hinter sich her und erledigt die Arbeit für Sie ganz automatisch.

Je breiter dabei die Schneefräse ist, desto mehr Schnee kann auch auf einmal verarbeitet werden. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass die Schneefräse noch immer ohne Probleme durch Gartentörchen usw. passt.

 

Hat Ihnen dieser Ratgeber gefallen?

Aktuelles User-Feedback

4,6/5 aus 10 Bewertungen
 
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden Helfen Sie anderen Lesern von heimwerker.de und hinterlassen Sie den ersten Kommentar zum Thema Welche Schneefräsen sich für den Privatgebrauch eignen.
Neuen Kommentar veröffentlichen