Essen

Lammbraten-Rezept zum Selbermachen

Lust auf Lammbraten zu Ostern

lammfleischZu einem deftigen Osteressen gehört er, wie die bunten Eier zum Osterfrühstück: Der Lammbraten. Traditionell wird in vielen deutschen Familien zu hohen kirchlichen Festen Lammfleisch gegessen. Dabei sollte man auf höchste Qualität achten. Eine artgerechte Haltung und natürliche Fütterung der Tiere sind Voraussetzung für besonders aromatisches und zartes Fleisch.

Aufgrund des mild-herzhaften Geschmacks ist Lammbraten sehr beliebt. Das Fleisch ist fett- und kalorienarm, eiweißreich und besitzt viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Zudem ist die Zubereitung Dank der kurzen Garzeit schnell erledigt. Egal, ob es gegrillt, geschmort, am Spieß gebraten oder im Backofen gegart wird.

Lammfleisch schmeckt mit folgenden Gewürzen besonders gut: Zimt, Thymian, Rosmarin, Wacholderbeeren, Dill, Estragon, Oregano, Paprika, Curry, Pfeffer, Lorbeerblatt und Zwiebeln.

Zart und leicht würzig: Feines Lammfleisch für die Ostertafel

Lammfleisch ist sehr vielseitig und daher auch für Feinschmecker ein Hochgenuss. Häufig wird zum Kochen die Lammkeule verwendet: Diese eignet sich für Braten, Gulasch, Fleischspieße und Steaks. Aus dem Lammrücken zaubert man edle Filets oder Koteletts.

Bei Braten oder Schmorgerichten darf das Fett vorher nicht entfernt werden, da es dafür sorgt, dass das Fleisch typisch zart, saftig und aromatisch wird. Da das Fett bereits bei 30 bis 50 °C erstarrt, sind Gerichte wie der Lammbraten stets heiß zu servieren – am besten auf vorgewärmten Tellern.

Im Kühlschrank kann man übrig gebliebenes Fleisch abgedeckt drei Tage lagern.

Rezept: Lammbraten mit Zimt

Das folgende Rezept ist für vier Personen ausgelegt. Die Kochzeit beträgt etwa 90 Minuten.

Zutaten

  • Lammkeule mit Knochen
  • 1 x Zwiebel
  • 1 x Knoblauchknolle
  • ½ Bund Suppengemüse
  • 1 x Chilischote
  • 4 EL Weinbrand
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 ml Vollmilch
  • 250 ml Naturjoghurt
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Brauner Soßenbinder
  • Rosmarien
  • 4 x Gewürznelken
  • 2 x Anissterne
  • 1 x Zimtstange

Zubereitung

  • Nachdem man die Lammkeule gründlich abgespült und trockengetupft hat, wird sie mit Weinbrand eingerieben und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
  • Die Zwiebeln und das Suppengemüse werden geputzt und in große Stücke geschnitten, die ungeschälte Knoblauchknolle halbiert man quer. Nachdem die Chilischoten längs halbiert wurden, muss man sich entscheiden, ob die Kerne entfernt werden sollen oder nicht. Je nachdem wird das Gericht schärfer oder milder. Im Anschluss kann man den Backofen auf 180 °C vorheizen lassen.
  • Das Olivenöl wird im Bräter erhitzt und das Fleisch darin rundum angebraten. Das Gemüse, die halbierte Knoblauchknolle und den Chili fügt man hinzu und lässt alles goldbraun andünsten. Daraufhin werden auch der Zimt, die Nelken, der Anis und der Rosmarin hinzugegeben. Ist alles leicht angegangen, werden der Joghurt und die Milch aufgegossen.
  • Den Backofen dreht man auf 120 °C hinunter und lässt das Fleisch zugedeckt darin schmoren. Ab und zu wird der Braten mit Schmorflüssigkeit übergossen und nach 60 Minuten regelmäßig kontrolliert, ob das Fleisch fertig ist.
  • Abschließend passiert man die Soße durch ein Sieb, lässt sie aufkochen und mit etwas Soßenbinder andicken. Weinbrand und Zitronensaft runden den Geschmack ab.
 

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