Gartenmöbel

Rost unter der Holzfarbe

Wenn dem Holz der Rost unter den Nägeln brennt

Pünktlich zur Frühjahrssaison werden Deutschlands Gärten aus dem Winterschlaf geholt. Eine spezielle Pflege brauchen alle Holzoberflächen, die der kalten Witterung ausgesetzt waren. Besonders dann, wenn unter dem Anstrich Nägel zu rosten begonnen haben.

Ob heiße Sonne oder extreme Kälte: Holzoberflächen sind im Außenbereich ganzjährig verschiedenen Witterungseinflüssen ausgesetzt, die dem empfindlichen Material zusetzen. Eine Folge können schmutzigrote Punkte und Streifen sein, die Rost während der feuchten Jahreszeit auf gestrichenem Holz hinterlassen hat.

Hauptverursacher sind korrodierende Nägel, besonders Eisenstifte, die nicht richtig versenkt und lediglich verspachtelt wurden. Ist das Holz stark durchfeuchtet, bluten aber auch tiefer liegende Exemplare bis in den Deckanstrich durch. Nägel mit verzinkten Köpfen sind zwar mit einer nicht rostenden Schutzschicht ummantelt, doch nutzt auch diese bei extremer Witterung oder wenn sie durch Schleifarbeiten beschädigt wurde nichts mehr.

Wo bereits Rost entstanden ist, müssen zuerst alle Flecken mit einer Drahtbürste entfernt und die rostige Oberfläche der Nagelköpfe gründlich abgeschliffen werden. Beim Verarbeiten neuer Nägel sollte man darauf achten, dass diese gründlich versenkt werden. Dann am besten mit einer Acrylat-Dichtungsmasse abdecken. Wirksamen Schutz gegen das Eindringen von Wasser bieten hochwertige Acryl-Lacke. Diese sind nur von innen nach außen durchlässig, so dass das Holz Restfeuchtigkeit in die Luft abgeben kann.

Mehr Lösungen für Farbprobleme aller Art bietet das Paint Quality Institute im Internet: www.farbqualitaet.de.

 

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