Gartenteich

Sicherheit an Gartenteich und Swimmingpool . Gartenbesitzer sind verantwortlich

Sicherung von Schwimmbecken und Swimmingpool: Teich- und Poolbesitzer sind verantwortlich

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Wenn ein Unfall passiert, muss der Verursacher dafür gerade stehen. Das gilt auch für den Besitzer von Gartenteich oder Swimmingpool.

Fällt eine Person ins nicht gesicherte Wasser und kommt dabei zu Schaden, können im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Verkehrssicherungspflichtig ist laut Rechtssprechung u.a., wer eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält.

Aber auch unabhängig von der Rechtslage ist es sinnvoll, Gewässer abzusichern. Wie schnell ist ein kleiner Entdecker der Faszination von Wasser erlegen und in einem unbeobachteten Augenblick hineingefallen.

Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. Auch Erwachsene sind nicht gefeit: Auf so manch feucht-fröhlicher Gartenparty ist schon jemand unbemerkt im Teich oder Pool gelandet.

Gefährlicher Gartenteich

Immer mehr Menschen ertrinken in Deutschland. Waren es im Jahre 2004 470 tödliche Badeunfälle, erhöhte sich die Zahl 2005 bereits auf 477 Ertrunkene. 2006 fanden 606 Menschen den Tod im "nassen Element". Unter den Ertrunkenen sind besonders viele Kinder.

Teiche, Bachläufe, Pools, aber auch mit Wasser gefüllte Tonnen und Bottiche können zur Kinderfalle werden. "Viele Erwachsene sehen einen kleinen Gartenteich mit rund 40 cm Wassertiefe als ungefährlich an.

Selbst derart kleine Gewässer stellen aber oft eine tödliche Gefahr für die Kleinsten dar", so Ernst Thiel, Leiter der TK Niedersachsen. "Eltern sollen vorsichtig und wachsam sein und die Kinder nicht aus den Augen lassen. Das ist die beste Unfallprophylaxe", so Thiel weiter.

Auch in wenige Zentimeter tiefem Wasser können Kinder, die mit dem Gesicht hineinfallen, ertrinken beziehungsweise ersticken.

Ärzte sprechen in diesen Fällen vom trockenen Ertrinken, da sich aufgrund eines natürlichen Schutzreflexes die Stimmritze im Rachenraum schließt, sobald Wasser in die Lunge eindringt. Die Atmung wird dadurch unmöglich und das Kind kann im Wasser ersticken. Zudem verteilt sich bei Kindern das Körpergewicht anders als bei Erwachsenen – sie sinken in tieferem Wasser schneller zu Boden und können sich nicht durch Rudern wieder an die Wasseroberfläche bringen.

Schwimmbecken zur Sicherheit abdecken

Für die Sicherheit wichtig ist auch, dass sich  Schwimmbecken abdecken lassen. Dazu rät Immobilienportal Immowelt.de. Neben dem Sicherheitsaspekt - damit kleine Kinder nicht in den Pool fallen - werden dann gGleichzeitig Verunreinigungen vermieden und der Wärmeverlust reduziert. Es gibt manuelle und automatische Rollabdeckungen, aber auch Überdachungen aus Klarglasplatten. Mit einigen Poolplanen aus Solarfolie kann man sogar die Wassertemperatur umweltfreundlich erhöhen.

Gartenteich absichern

Gartenbesitzer müssen nicht auf einen Gartenteich verzichten, sie sollten jedoch einige Vorkehrung treffen, wenn Kinder im Garten spielen. Eine Einzäunung des Gartenteichs kann schon dabei helfen, Kinder zu schützen. Eine entsprechende Einfriedung, zum Beispiel von Zaunhersteller Betafence, sollte mindestens 1,20 Meter hoch sein und für Kinder nicht zu überklettern sein.

Auch verzinkte Baustahlmatten, die an der Oberfläche des Teichs verlegt werden, können verhindern, dass Kindern oder Haustieren ins Wasser fallen. Wasserpflanzen können einfach durch das Gitter hindurch wachsen, so dass die Gitter nach kurzer Zeit im Wasser optisch kaum noch auffallen. Bei der Auswahl eines Gitters ist noch zu beachten, dass kleine Kinder nicht mit ihren Beinen in den Maschen hängen bleiben können

Schwimmenden Alarmgeräten auf der Wasseroberfläche

Eine äußerst effektive, unkomplizierte und kostengünstige Innovation die Leben retten kann, ist ein batteriebetriebenes Alarmgerät. Der robuste „Poolwatcher“ hat ein „Auge“ auf jedes Gewässer. Beim Schwimmbad im Garten (egal ob Aufbaupool oder eingelassener Pool) Fischteich , Schwimmteich oder Biotop: Immer dann, wenn sich kein Mensch darin aufhält, gehört der „Wasser-Bodyguard“ hinein.

Es schwimmt unabhängig vom Wasserstand immer auf der Oberfläche und signalisiert durch einen lauten akustischen Ton, wenn jemand ins Wasser gefallen ist. Mit seiner sehr zuverlässigen Funktionsweise erfüllt er sogar die strengen Auflagen der französischen Norm NFP 90-307 A1. Mit diesem Zertifikat sind nur sehr wenige Geräte ausgezeichnet.

Ein großer Vorteil des „schwimmenden Lebensretters“ ist seine einfache, flexible Anwendung. Ins Wasser setzen, einschalten, und die Anforderungen an die Sicherung einer Gefahrenquelle sind erfüllt. Und im Gegensatz zu anderen, kostenintensiveren und aufwändigeren Möglichkeiten der Absicherung wie Mauern, Zäune oder Abdeckungen sind weder bauliche Maßnahmen erforderlich, noch wird der gestalterische Gesamteindruck des Gartens zerstört.

Eine Kombination aus mehreren Maßnahmen bietet sicherlich die wirksamste Unfallprävention. Neben allen Vorkehrungen sollten Kinder niemals alleine und unbeobachtet in der Nähe von Wasser spielen. Dies gilt auch für Kinder, die bereits einen Schwimmkurs absolviert haben.

Quellen: HLC, TKK, Immowelt.de, betafence, eigene Recherche

 

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Kommentare
  • Ich habe zwar (noch) keine Kinder aber nachdem letzte Woche beinahe mein Hund im Gartenteich ertrunken ist, habe ich Ausschau nach einem Sicherheitssystem gehalten und bin auf den PoolWatcher gestoßen. Auf der Website habe ich alle Informationen gefunden und das Gerät gleich bestellt. Die Lieferzeit betrug 3 Tage und ich bekam eine interessante dreieckige Kiste. Alles war bis dahin recht geschmeidig und es sollte auch so einfach bleiben. Gerät der Kiste entnommen, eingeschaltet, in den Teich gelassen und zur Probe einen dicken Stein reingeworfen. PoolWatcher löste den Alarm aus und ich freue mich über etwas mehr Sicherheit für meinen Hund.
    Mia 30.04.2013 11:45:19 antworten
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