Strom & Elektroinstallation

Steckdosen in Garten und KFZ installieren

  • Nur, wer über das nötige Fachwissen verfügt, sollte über das Verlegen von Elektroinstallationen überhaupt nachdenken, denn Fehler sind lebensgefährlich. Die Installation des notwendigen FI-Schalters ist ohnehin nur durch den Fachmann zulässig.
  • Im Handel gibt es zahlreiche Steckdosen für den Außenbereich in ganz unterschiedlichen Designs – teilweise zur Tarnung – sowie ganze Energiesäulen.
  • Wer viel reist profitiert möglicherweise von einem Spannungsumwandler mit Steckdose im Auto. Das ist günstiger als viele Sondergeräte für den Anschluss am Zigarettenanzünder.

Steckdosen im Garten

Die richtige Gartensteckdose

Welche Gartensteckdose die richtige ist, wird zum einen durch den Einsatzzweck bestimmt, zum anderen vom persönlichen Geschmack. Wenn es um die Qualität geht, ist unser Gartensteckdosen Test & Vergleich eine gute Informationsquelle.

Wenn Sie gerne auf Testsieger setzen und es um die richtige Illumination Ihres Gartens geht, dann ist bestimmt auch unser Gartenleuchten Test & Vergleich hilfreich.

Steckdosen im Außenbereich erfüllen heute viele Funktionen: Als einfache Ausführung mit Deckel, als Funksteckdose mit Fernbedienung und als Gartensteckdose aus den verschiedensten Materialien stellen sie die Stromversorgung der wetterfesten Stromquellen und Gartengeräte sicher.

Andere Modelle werden als Energiesäule aufgestellt, sind als Stein getarnt oder in dekorativen Gartentieren versteckt, sodass sie sich perfekt in das Gesamtbild des Gartens einfügen.

Grundsätzlich ist bei Elektroinstallationen im Außen- oder Innenbereich zur Vorsicht geraten, da es bei unsachgemäßer Arbeit zu schweren Unfällen kommen kann. Wer über das notwendige Fachwissen verfügt, findet hier Hinweise zum Verlegen einer Erdleitung im Garten und Informationen zu verschiedenen Außensteckdosen.

Steckdosen im Garten installieren

Steckdosen im Garten werden oft gut versteckt.
Steckdosen im Garten werden oft gut versteckt.

Vor der Installation einer Gartensteckdose sollte man sich zunächst über die Möglichkeiten zum Abzweigen des Stroms informieren. Ist bereits eine Außensteckdose vorhanden, kann diese zur Stromversorgung angezapft werden. Ist keine Stromleitung nach außen gelegt, muss ein Loch durch die Hauswand gebohrt werden; die Stromabzweigung erfolgt dann im Inneren des Hauses an einer Abzweigdose. Das Installieren einer solchen Abzweigdose ist von einem Elektriker vorzunehmen.

Darüber hinaus müssen alle im Garten verlegten Teile, wie Leitungen, Steckdosen, Stecker usw. für eine dauerhafte Anwendung im Freien geeignet sein, da sie sowohl Nässe als auch Verschmutzungen sowie Spritzwasser und Frost aushalten müssen.

Fehlerstromschutzschalter (FI)

steckdosen-2 Warnzeichen vor elektrischer Spannung
Warnung vor elektrischer Spannung

Achtung: Die im Garten verlegte Stromleitung muss mit einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD), auch Fehlerstromschutz- oder FI-Schalter genannt, abgesichert werden. Hierzu befindet sich im Sicherungskasten des Hauses ein eigener Sicherungsautomat mit FI-Schalter. Ist dieser Anschluss nicht vorhanden, darf er nur von einem Fachmann nachgerüstet werden.

Dieser FI-Schalter misst den Stromfluss und sorgt im Notfall für eine sofortige Abschaltung des Stroms. Dadurch senkt sich das Risiko eines Unfalls bei einem Kurzschluss oder einem zu hohen Stromfluss. Außerdem sollte die Leitung mit einem ausreichend großen Querschnitt (ab 1,5 mm) für leistungsstarke Geräte, wie beispielsweise Elektrorasenmäher versehen sein.

Erdkabel im Garten verlegen

steckdosen-Erdkabel für Steckdose im Garten
Gummiummantelte Leitung mit Aderendhülsen

Beachten Sie unbedingt vor jeder Elektroinstallation die Sicherheitsmaßnahmen und prüfen Sie nach dem Abschalten des Stroms, ob die Leitung tatsächlich spannungsfrei ist. Ziehen Sie im Zweifel einen Elektriker hinzu. Dieser ist auch für Arbeiten mit Starkstrom, Starkkupplungen sowie Starkstecker verantwortlich, die Privatpersonen nicht durchführen dürfen.

Im Garten müssen PVC-isolierte, wasserdichte Erdkabel (Typenkurzzeichen NYYJ) oder PVC-isolierte Kunststoffkabel mit Kupferadern und konzentrischen, wellenförmig aufgebrachtem Kupferleiter (NYCWY) verlegt werden. Grundsätzlich muss immer ein Sicherheitsabstand von 30 cm zu anderen stromführenden Leitungen eingehalten werden. Diese sollten sich möglichst etwa 60 cm tief im Boden befinden, um vor Wurzeln und Spatenstichen geschützt zu sein.

Für die Verlegung muss zunächst entlang der Kabelstrecke eine etwa 80 cm tiefe Rinne in den Boden gegraben werden, beispielsweise mit einer kleinen Schaufel oder einer alten Säge. Dann wird der Boden der Rinne etwa 10 cm hoch mit Sand aufgefüllt, um das Kabel zu polstern und einen Nässestau zu verhindern. Anschließend wird das Kabel vorsichtig in ein flexibles Leerrohr gelegt und an der gewünschten Stelle verlegt.

Tipp: Bevor die Verlegerinne zugeschüttet wird, sollte unbedingt noch eine im Fachhandel erhältliche, zugelassene Kabelabdeckhaube sowie ein Warnband über dem Kabel platziert werden. Auf diese Weise können Spatenstiche und Wurzeln dem frisch verlegten Kabel nur noch wenig anhaben. Zum Schluss kann es an die Gartensteckdose angeschlossen werden.

Dosenmuffe für mehrere Steckdosen im Garten

steckdosen im Garten: Dosenmuffe
Dosenmuffe

Wenn mehr als eine Stromquelle im Garten benötigt wird, kann selbstverständlich auch unter der Erde Strom abgezweigt werden. Hierfür bieten sich sogenannte Dosenmuffen an, die unterirdisch verlegt werden und den Strom in alle Bereiche des Gartens verteilen können. Ob Teichpumpe, Beleuchtung, Elektrogrill oder Rasenmäher: Die Spannungsversorgung im Garten ist so jederzeit garantiert. Trotzdem sind bei der Verlegung des Erdkabels die oben genannten Hinweise zu beachten.

Funksteckdosen für draußen

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abschließbar
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Säule

Wer Weihnachtsbeleuchtung im Garten installiert oder eine Teichpumpe betreibt, kennt das Problem: Ständig den Stecker ein- und ausstecken wird langfristig lästig. Hier schafft zwar eine Zeitschaltuhr Abhilfe, doch muss diese den Jahreszeitverhältnissen entsprechend angepasst werden. Eine Alternative stellen somit funkgesteuerte Außensteckdosen dar, die ganzjährig wetterfest sind und von den Wohnräumen aus über eine Fernbedienung zu steuern sind. Diese Funksteckdosen werden in die Garten- oder Außensteckdose gesteckt und beispielsweise die Gartenbeleuchtung an ihr angeschlossen. Mit der Fernbedienung kann man die Beleuchtung im Rahmen der Reichweite direkt vom Haus aus ein- oder ausschalten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass an die Steckdose nur geeignete Verbraucher angeschlossen werden dürfen, um eine Überlastung zu vermeiden.

Steckdose mit Schloss

Wenn Steckdosen sich in öffentlich zugänglichen Bereichen befinden, sind Stromdiebe oft nicht weit. Hier sind Steckdosen mit Deckel und Schloss eine sinnvolle Lösung, um die eigene Stromrechnung niedrig zu halten. Auch im eigenen Garten bieten sich die abschließbaren Steckdosen an, die sowohl im Außenbereich als auch für den Anschluss im Keller oder Waschraum zum Einsatz kommen.

Energiesäule mit Steckdose als Blickfang im Garten

Strom- oder Energiesäulen sind die wohl einfachste Art, Strom in den eigenen Garten zu bringen. Denn in den aufrecht stehend Säulen sind die Steckdosen vor Spritzwasser und Überflutung geschützt. Die Bandbreite bei der Ausstattung und dem Design reicht vom preisgünstigen Modell aus Kunststoff bis zur hoch aufragenden Energiesäule mit Gartenweg-Beleuchtung. Eine oder mehrere deckelgeschützte Steckdosen versorgen beispielsweise den Rasenmäher oder den Elektrogrill mit Strom. Wer es lieber kompakt und unauffällig mag, ist vielleicht mit dem "Energiewürfel" besser bedient: Von der Optik her einem massiven Stein ähnlich versorgt er über vier Steckdosen Gartengeräte mit Strom. Für Tierliebhaber gibt es zusätzlich Gartensteckdosen in Frosch- oder Bärenform.

Wenn es um die Beleuchtung im Garten oder um Wasserspiele und Ähnliches geht, hilft eine  Zeitschaltuhr (Test & Vergleich) Strom zu sparen.

Mobile Spannung: KFZ-Spannungswandler mit Steckdose

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Spannungswandler für KFZ mit Steckdose

Wer nicht nur zu Hause, sondern auch im Auto volle Stromspannung braucht, kann mit einem KFZ-Spannungswandler, auch Wechselrichter genannt, die herkömmlichen 12 Volt des Auto-Bordnetzes auf steckdosenübliche 220 Volt herauftransformieren. Das Gerät wird mit dem Zigarettenanzünder verbunden und eingeschaltet. Mit einer Anschlussbelastung von etwa 200 Watt lassen sich so Laptop-Netzteile, Kamera-Akkus oder Handys an der KFZ-Steckdose aufladen. Aufladen ist natürlich auch im Stand möglich, solange der Vorrat der Autobatterie reicht. Trotzdem ist zu beachten, dass ebenso die Lichtmaschine des Fahrzeugs Strom benötigt. Ist gleichzeitig der Spannungswandler in Betrieb, kann dies zu einer schnellen Entladung der Autobatterie führen und – bei regelmäßiger Nutzung des Wandlers – ihre Lebensdauer senken. Daneben sind auch Wechselrichter für den Festanschluss in Wohnmobilen erhältlich.

 

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