Strom im Garten

Test: Jackery Explorer 1000 tragbare Powerstation mit Solarpanel

  • Die Powerstation Jackery Explore 1000 bietet 1002 Wh und kann Geräte mit 1000 W eine Stunde lang betreiben.
  • Geladen werden kann die Powerstation am Zigarettenanzünder, per Netzteil oder mit bis zu zwei Solarpanelen.
  • Unter optimalen Bedingungen laden zwei Solarpanele die Powerstation innerhalb von 8 Stunden komplett auf.

Test Jackery tragbare Powerstation mit Solarpanel

1. Jackery tragbare Powerstation mit Solarpanel

Was ist eine Powerstation?

Eine Powerstation ist im Grunde eine Powerbank, die jedoch nicht nur 5 oder 12 Volt ausgeben kann. Dank eines Wechselrichters ist sogar eine Spannungsversorgung von 230 Volt Geräten möglich. Die Powerstation kombiniert also einen großen Akku mit einem Spannungswandler 12/230V.

Die Powerstation speichert Strom und ermöglicht es, 230 V Geräte dort zu betreiben, wo es keine Spannungsversorgung gibt. Dasselbe ermöglicht zwar auch eine Stromgenerator, jedoch läuft der nicht gerade leise und ist in vielen Gartenkolonien daher auch nicht gestattet. Hier kann die Powerstation zum Einsatz kommen, die bei geringer Belastung absolut geräuschlos arbeitet. Erst bei größerer Belastung schaltet sich der Lüfter ein.

Ein Problem solcher Powerstations ist allerdings die begrenzte Stromspeicherung und die verbauten Li-Ion Akkus sind nicht gerade günstig. In unserem Test sehen wir uns die Jackery Powerstation Explore 1000 an, die immerhin mit bis zu 1200 € zu Buche schlägt. Dafür hat sie aber auch eine Speicherkapazität von 1000 Wh. Wem das zu viel ist, der kann auch zur kleineren Explore 500 oder Explore 240 greifen.

Vergleicht man verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller, wird man feststellen, dass sie sich preislich alle sehr ähnlich sind. Im Schnitt muss man beim Kauf einer Powerstation mit 1 Euro je Wattstunde rechnen. Die Jackery Explorer 1000 mit 1002 Wh und einem Preis von 1200 € fällt damit weder als zu teuer aus noch ist sie als Schnäppchen zu bezeichnen. Mit etwas Glück ist sie auf Amazon aber auch mal für 1000 € oder weniger zu haben.

2. Was kann ich mit der Powerstation betreiben?

Das wohl wichtigste Argument einer Powerstation ist ihre Speicherkapazität, die in Kilowattstunden (kWh) oder Wattstunden (Wh) angegeben wird. Nur was kann man mit diesem Wert anfangen?

Test Jackery tragbare Powerstation mit Solarpanel

Die Powerstation von Jackery ist schwer aber trotzdem gut zu tragen.

Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Der Wert in Wattstunden gibt an, wie viel Watt über die Dauer von einer Stunde abgefordert werden können. Hat die Powerstation also 1 kWh oder 1000 Wh, kann sie eine Stunde lang ein Gerät mit 1000 Watt betreiben. Wird nur halb so viel Leistung abgegeben, verdoppelt sich die Zeit oder halbiert sich mit der doppelten Leistungsforderung.

Berechnen lässt sich die Zeit, indem die Kapazität durch die Wattzahl des Verbrauchers geteilt wird. Eine 20 Watt Glühlampe könnte demnach 50 Stunden (1000 Wh / 20 W) betrieben werden oder ein kleiner Fernseher mit 32 W rund 31 Stunden. Die Powerstation Jackery Explore 1000 kann also locker für einen Abend in der Gartenlaube bei Licht und TV ausreichen. Da bleibt sogar noch genug für den kleinen Ofen und eine Pizza.

Ebenso lässt sich umgedreht errechnen, wie groß die Powerstation für den eigenen Bedarf sein sollte. Geht man von einem Abend in der Gartenlaube aus, und plant Licht mit insgesamt 30 Watt für 4 Stunden, den Fernseher mit 32 Watt für 5 Stunden und einen kleinen Heißluftofen mit 800 Watt für 15 Minuten (eine Pizza) ein, ergibt sich folgende Rechnung:

Gerät Leistung Dauer Verbrauch
Licht 30 W 4 h 120 Wh
Fernseher 32 W 5 h 160 Wh
Pizza im Ofen 800 W 0,25 h 200 Wh
480 Wh

Überschlägt man so den Energiebedarf, dürfte für den geplanten Abend sogar die Powerstation Explore 500 von Jackery ausreichend sein.

3. Der erste Eindruck zur Jackery Powerstation

Die Jackery Powerstation ist mit knapp 10 kg mächtig schwer. Allerdings haben Akkus und Batterien ihr Gewicht und daran ist nun mal nicht zu rütteln. Trotzdem lässt sich die Powerstation recht gut tragen. Der Griff könnte vielleicht etwas gummiert sein, aber getragen zu werden ist mit Sicherheit nicht die Hauptaufgabe einer Powerstation.

Der erste Blick auf die Front wirkt mit den ganzen Anschlüssen etwas verwirrend aber sieht man genau hin, ist eigentlich alles sinnvoll angeordnet und auch verständlich.

  • Die Ladeanschlüsse liegen beispielsweise innerhalb einer orangen Umrandung und sind auch mit Input gekennzeichnet.
  • Gleiches gilt für die USB-Anschlüsse und der KFZ-Steckdose, die ebenfalls umrandet und mit DC (Gleichspannung) gekennzeichnet sind.
  • Daneben befinden sich die beiden 230 V Steckdosen mit der AC (Wechselspannung) Kennzeichnung.

Irrtümer sind also ausgeschlossen.

Gut gefällt, dass sich die beiden Anschlussgruppen einzeln aktivieren lassen. So lässt sich nicht nur sicherstellen, dass das angeschlossene Gerät wirklich aus ist, es schont auch den Akku im Stand-by.

Das integrierte Display ist gut beleuchtet und daher auch sehr gut abzulesen. Angezeigt wird neben dem aktuellen Akku-Zustand auch

  1. die aktuelle Ladeleistung (input)
  2. und der Leistungsverbrauch (output).

Aktiviert man die Ausgänge einzeln, wird auch der Standby-Verbrauch von 1 Watt DC (Gleichstrom) oder bis zu 8 Watt AC (Wechselstrom) angezeigt. Es macht also durchaus Sinn, diese bei Nichtgebrauch zu deaktivieren.

Auch das Display schaltet sich bei Nichtgebrauch ab und schont somit den Akku. Möchte man den aktuellen Zustand des Akkus abfragen, reicht ein kurzes Drücken auf die Display-Taste und das beleuchtete Display schaltet sich für einen kurzen Moment ein. Im normalen Gebrauch schaltet sich nach einiger Zeit nur die Hintergrundbeleuchtung aus, die Anzeige bleibt jedoch weiter sichtbar.

Neben den Anschlüssen auf der Vorderseite, gibt es seitlich noch eine kleine LED-Lampe. Diese braucht man vielleicht nicht unbedingt aber schön, wenn man sie bei Bedarf hat. Praktisch ist auf jeden Fall die integrierte SOS-Funktion. Wird der Taster neben der Lampe für 3 Sekunden gedrückt, aktiviert sich diese und morst dauerhaft den SOS-Code.

Die Jackery Powerstation Explore 1000 wirkt hochwertig, bietet eine klare Struktur der vielen möglichen Anschlüsse und lässt sich trotz des hohen Gewichts sehr gut tragen. Technisch wirkt sie ausgereift und funktional. Lediglich die Abdeckungen der Steckdosen sollten oben und nicht unten befestigt sein, damit sie sich bei Nichtgebrauch oder unbeabsichtigtem Öffnen selbstständig wieder schließen.

4. Laden der Powerstation von Jackery

Zum Laden stehen prinzipiell drei Varianten zur Verfügung:

  1. Da wäre das mitgelieferte Netzteil,
  2. das ebenfalls beiliegende Auto-Ladekabel
  3. und umweltschonend mit Solarenergie.
Test Jackery tragbare Powerstation mit Solarpanel

Der 8 mm DC Anschluss wirkt unüblich, ist bei Solarpanelen aber häufiger zu finden.

Das Netzteil liefert eine Ladeleistung von 140 Watt und soll die Powerstation in 7,5 Stunden komplett aufladen. Laut meinem Test werden etwas über 140 Watt erreicht und rechnerisch beträgt die Ladezeit damit auch nur etwas über 7 Stunden. Allerdings wird zum Schonen des Akkus ab 98 % die Ladeleistung langsam reduziert, was die angegebene Ladezeit von 7,5 Stunden plausibel erklärt und nachvollziehbar macht.

Eine gleichzeitige Ladung und Nutzung des integrierten Akkus ist problemlos möglich und wird auch sinnvoll erkannt. Wird beispielsweise der volle Akku intensiv genutzt und ist gleichzeitig das Ladegerät angeschlossen, wird die Ladeleistung nicht reduziert, sondern lädt mit voller Leistung weiter und wird vermutlich auch gleichzeitig für den Verbraucher genutzt.

Die Ladung im Fahrzeug ist ebenso möglich, dauert jedoch bis zu 14 Stunden und sollte auch nur während der Fahrt genutzt werden. Ehe die Jackery Powerstation einmal geladen wurde, ist die Autobatterie sonst vermutlich leer.

Auf die dritte Variante per Solarmodul gehe ich im weiteren Test genauer ein, da mir zusätzlich zwei Solarmodule „Solarsaga 100“ für den Test zur Verfügung gestellt wurden. Die werden natürlich auch ausprobiert.

Wer bei der Ladung flexibel sein möchte, dem stehen neben dem im Solarbereich üblichen DC-8-mm-Stecker noch ein AC-Eingang zur Verfügung. Diese Steckverbinder (auch Powerpole genannt) können selbst angeschlossen und damit flexibel genutzt werden.

Beim Ladevorgang zeigt sich die Jackery Explorer 1000 sehr flexibel und gestattet die Aufladung mittels Netzteil, KFZ-Ladekabel und Solarmodulen. Die kürzeste Ladezeit wird mit dem beigelegten Netzteil in etwa 7,5 Stunden erreicht. Gegen eine gleichzeitige Nutzung während des Ladevorgangs, hat sie nicht einzuwenden.

5. Jackery Powerstation im praktischen Test

Was testet man an einer Powerstation? Als erstes sicherlich die Leistung und ob die Versprechen zur gespeicherten Energie eingehalten werden.

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Korrekte Angaben: 361 Wh von 1000 Wh wurden verbraucht und es stehen noch 65 % zur Verfügung.

Dazu wurde der Jackery Explorer 1000 über Nacht Zeit gegeben, sich komplett aufzuladen. Am nächsten Tag sollte mit einem Ölradiator mit 1000 Watt die angegebene Energiemenge überprüft werden. Bei einer Leistungsaufnahme von 1000 Watt müsste die Powerstation ziemlich exakt eine Stunde durchhalten.

Leider stellte sich heraus, dass der Ölradiator etwas mehr (1300 Watt) benötigte, was die Powerstation etwa 15 Sekunden lang genehmigte, um dann den zu hohen Energiebedarf abzuschalten. Ein kleines Symbol im Display weist darauf hin. Die kurze „Genehmigung“ ist dabei durchaus sinnvoll, da viele Werkzeuge zwar unter 1000 Watt verbrauchen aber einen höheren Anlaufstrom benötigen. Würde die Jackery bei über 1000 Watt sofort abschalten, könnten solche Werkzeuge nicht genutzt werden.

Der zweite Versuch startete mit einer anderen Elektroheizung, die sich zum Glück mit 724 Watt begnügte. Zum Test der Powerstation wurde sie exakt 30 Minuten laufen gelassen. Rein rechnerisch benötigt die Heizung in diesem Zeitraum 362 Wh (724 W * 0,5 h = 362 Wh). Das zusätzlich verwendete Messgerät zeigte einen Bedarf von 0,361 kWh also passende 361 Wh an.

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Der Quick Charge 3.0 USB-Anschluss ermöglicht eine schnellere Ladung des Smartphones.

Jackery verspricht mit der Explorer 1000 rund 1000 Wh und zieht man davon 362 Wh ab, bleiben noch 638 Wh übrig, was knapp 64 % entspricht. Ein Blick auf das Display der Powerstation zeigt 65 %. Kleine Abweichung bei der Angabe der Akkuladung sind völlig normal und damit wäre der Test mit Bravour bestanden.

Ein nicht ganz so imposanter Test betrifft die USB-Anschlüsse. Hier wird neben dem Standard USB-A Anschluss mit 2,4 A auch ein Quick Charge 3.0 Anschluss versprochen. Zum Quick Charge muss gesagt werden, dass dieser nicht mit jedem Ladekabel und jedem Smartphone funktioniert. Hierbei sorgt die verbaute Technik dafür, dass mit bis zu 22 V oder 4,6 A geladen werden kann.

Ohne Rücksicht auf das Ladekabel oder ob mein Smartphone Quick Charge unterstützt, zeigten sich bei der Nutzung der beiden USB-Anschlüsse dennoch unterschiedliche Ladezeiten von 41 und 29 Minuten. Das Smartphone zeigte auch die verschiedenen Methoden „Laden“ und „schnelles Aufladen“ an.

Test Jackery tragbare Powerstation mit Solarpanel

52 dB sind nicht sonderlich laut, auf Dauer aber störend.

Was beim praktischen Test nicht ganz so gut gefiel, war die Lautstärke. Besteht nur ein geringer Energiebedarf, arbeitet die Powerstation absolut geräuschlos. Wird jedoch mehr Leistung gefordert, muss der Spannungswandler mehr arbeiten, was zu mehr Wärme führt, die irgendwie abgeleitet werden muss – der Lüfter schaltet sich ein.

Vermeiden lässt sich der Lüfterbetrieb wohl kaum aber eventuell dürfte er etwas leiser sein. 52 dB im Abstand von 40 cm klingen erst mal nicht sehr viel, können beim Fernsehen in der Gartenlaube allerdings doch etwas nervend sein. In dem Fall sollte die Powerstation dann lieber im Nachbarzimmer stehen.

Technisch hält die Jackery Powerstation Explorer 1000 absolut was sie verspricht. Maximal können 1000 W bei 230 V abgefordert und auch kurzzeitig bis 2000 W überschritten werden, was den Einsatz von Werkzeugen mit einem höheren Anlaufstrom ermöglicht. Einzig der Lüfter dürfte etwas leiser sein.

6. Laden mit dem faltbaren Solarpanel SolarSaga 100

Zum Test der Powerstation wurden auch zwei Solarmodule SolarSaga 100 geliefert. Es ist im Dezember und bei einem sehr niedrigen Sonnenstand zwar davon auszugehen, dass sie bei weitem nicht ihre maximale Ladeleistung erreichen, wir werden trotzdem sehen, was rauszuholen ist.

Praktisch ist schon mal, dass die Solarmodule faltbar sind, per Magnet zusammenhalten und auch über einen Tragegriff verfügen. Mit fast 5 kg sind sie zwar nicht gerade leicht, lassen sich so aber sehr gut transportieren.

Rückseitig gibt es eine Tasche, in der das 3 m lange Anschlusskabel und zwei USB-Anschlüsse zum direkten Laden untergebracht sind. Gleichzeitig gibt es an jeder Seite einen ausklappbaren Aufsteller, der per Klettverschluss an seiner Position gehalten wird.

Die Aufsteller sind nicht sonderlich massiv, halten das aufgeklappte Panel aber recht gut. Das Solarpanel soll halt mobil und dementsprechend nicht zu schwer sein. Ich finde, es wurde ein guter Mittelweg zwischen Mobilität und Stabilität gefunden.

Der praktische Test

Es ist der 2. Dezember 9:00 Uhr morgens, noch etwas diesig und der erste Versuch fiel wie erwartet ernüchternd aus. Zwei Solarmodule, welche sich mit einem Y-Kabel verbinden lassen und die Jackery Powerstation zeigt eine Ladeleistung von gerade mal 5 W an. Das bringt bei diesem Wetter wohl nichts.

Allerdings war es nicht gänzlich bewölkt und wenn ich noch ein Weilchen warte, steht die Sonne etwas höher und vielleicht erwische ich noch einen sonnigen Moment. Dieser kam und auch wenn die Sonne noch sehr tief stand (gut an den Schatten auf dem Foto zu erkennen), waren doch respektable Werte zu erzielen.

Mit beiden Solarmodulen gab es noch leichte Beschattungen (der sonnige Platz war begrenzt), doch immerhin zeigte die Powerstation schon über 100 Watt an. Ein einzelnes ließ sich besser ausrichten und die Anzeige kletterte mit einem Modul auf 71 Watt. Bedenkt man die Jahreszeit, Uhrzeit und wie tief die Sonne noch stand, ist absolut nachvollziehbar, dass ein Solarpanel im Sommer bei voller Sonneneinwirkung locker die versprochenen 100 Watt erreicht.

Unter den aktuellen Bedingungen (Winterzeit, niedriger Sonnenstand) konnten immerhin 71 W der versprochenen 100 W Ladeleistung nachgewiesen werden. Im Sommer bei einem höheren Sonnenstand sollten die 100 W daher kein Problem sein. Trotz der guten Leistung und damit verbundenen Größe bleibt das faltbare Solarpanel SolarSaga leicht zu transportieren und komfortabel zu nutzen.

9. Vor und Nachteile der tragbaren Powerstation Jackery Explorer 1000

Zum Abschluss nochmal alle Vor- und Nachteile der Jackery Powerstation im Überblick:

    Vorteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • leicht zu transportieren
  • intuitiv bedienbar
  • Display mit aussagekräftigen Informationen
  • 1000 Wh großer Speicher
  • 1000 W Leistungsabgabe (kurz bis zu 2000 W)
  • mit Netzteil in 7,5 h geladen
  • leistungsfähiges Solarmodul (SolarSaga 100)
    Nachteile
  • etwas lauter Lüfter

11. Fazit zum Jackery Explorer 1000 tragbare Powerstation mit Solarpanel

Testsiegel Jackery Explorer 1000Die Jackery Explorer 1000 Powerstation wirkt nicht nur solide und hochwertig, sie ist es auch. Die angegebenen 1000 Wh konnte sie im Test unter Beweis stellen und ist dabei in der Lage, Geräte mit bis 1000 Watt zu versorgen.

Auch Werkzeuge, die einen hohen Anlaufstrom benötigen, können bedenkenlos betrieben werden. Bis zu 15 Sekunden sind sogar Leistungen bis 2000 Watt möglich ehe die Sicherheitseinrichtung die Stromzufuhr unterbricht.

Laden lässt sich die Jackery Explorer per mitgeliefertem Netzteil, KFZ-Adapter oder Solarmodul. Das integrierte Batteriemanagementsystem schützt dabei vor Überhitzung, Überladung oder Kurzschluss.

Dank reichhaltiger Anschlussmöglichkeiten (KFZ, USB-A/C, 230V Steckdose) lassen sich viele unterschiedliche Geräte einzeln und auch zusammen betreiben. Gleich- und Wechselspannungs-Anschlüsse können dabei getrennt aktiviert und deaktiviert werden.

Das beleuchtete Display ist klar zu lesen und informiert deutlich über den Akku-Ladezustand. Ebenso lässt sich ablesen, welche Leistung gerade verbraucht oder mit welcher Leistung der Akku geladen wird.

Die optional erhältlichen Solarmodule SolarSaga 100 bieten (unter optimalen Bedingungen) eine Ladeleistung von 100 W. Werden zwei kombiniert (Adapter liegt bei), lässt sich die Powerstation Explorer 1000 in etwa 8 Stunden vollständig aufladen.

Die Kombination aus der Jackery Explorer 1000 Powerstation und zwei Solarpanelen Jackery SolarSaga ist nicht gerade günstig, im Vergleich zur Konkurrenz aber auch nicht zu teuer. Das Zusammenspiel der Komponenten harmoniert und die versprochenen Kennzahlen des Herstellers konnten zweifelsfrei bestätigt werden. Einzig die Kühlung bei höherer Leistungsabnahme könnte etwas leiser sein.

Bildnachweise: Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, VGL / VGL, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring, Freier Redakteur / Riccardo Düring (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)