Gartenwege

Steintreppe – Treppe aus Stein pflastern mit Bruchstein

Steintreppe im Garten

Treppe pflastern mit Beton oder Bruchstein

Materialliste
  • Steine
  • Spaten
  • Schaufel
  • Kies
  • Natursteinmörtel
  • Wasser
  • Maurerkelle
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Gummihammer

Höhenunterschiede lassen sich im Garten mit Steintreppen dekorativ überwinden. Um diese anzulegen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Platten oder Blockstufen aus Beton, wie sie oft verwendet werden, sind eine gute Möglichkeit, massive und stabile Treppenstufen im Garten zu montieren. Eine schicke Alternative sind robuste, elegante oder farbenfrohe Natursteine – beispielsweise Bruchsteine. Sie liefern eine natürlichere Optik und sind besonders in mediterranen Gärten gerne gesehen.

Die große Anzahl von Steinarten und -formen gibt jedem Hobbyhandwerker endlos viele Möglichkeiten, die Steinarbeiten ganz nach Belieben durchzuführen. Im Folgenden finden Sie inspirierende Beispiele für schöne Treppen aus Stein.

Der richtige Stein für die Treppe

Histrorische Steintreppe
Eine historische Steintreppe verstrahlt einen besonderen Charme.

Damit das Pflaster rutschfest und frostsicher ist, sollten die gewählten Natursteine möglichst flach, aber dennoch massiv sein. Das passende Aussehen liegt im Auge des Betrachters: Schiefer überzeugt durch seine extravaganten Bruchkanten, Gneis besticht durch die vielfältigen Mustervariationen, Granit ist sehr wetterfest und robust gegenüber UV-Bestrahlung und Frost.

Sehr schön zu verarbeiten, aber leider nicht frostsicher sind folgende Steinarten: Sandstein, Porphyr und Kalkstein. Es gilt daher bereits vorab zu entscheiden, welche Optik und Haptik man mit seinem Endprodukt erreichen möchte.

Information: Im Fachhandel werden Sie diesbezüglich umfassend beraten.

Der Treppenaufbau

Für eine Außentreppe gelten folgende Maße als Richtlinie für die Planung. Die Auftrittsbreite sollte bei mindestens 63 cm und die Auftrittstiefe bei etwa 29 cm liegen; die Tritthöhe sollte etwa 12 bis 15 cm betragen. So gerät man nicht ins Stolpern und der natürliche Gang wird nicht gestört.

Steintreppe als Hausaufgang
Eine Steintreppe bildet einen formschönen Hausaufgang.

Die Treppe pflastern

Beim Treppenbau arbeitet man sich sorgfältig von unten nach oben vor; das heißt, man beginnt ebenerdig mit der ersten Stufe. Mit einem Spaten wird zunächst die grobe Form der Treppe in den gewählten Hang gegraben und mit einer Schaufel ausgebessert.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass im ebenerdigen Boden – dort wo die erste Trittstufe hinkommen soll – eine kleine Grube benötigt wird. Die erste Trittstufe kann man nun 10 cm hoch mit Kies befüllen; danach wird dieser verdichtet und plan abgezogen. Um dem Werkstoff etwas Halt zu geben, hilft eine Schalung aus Holz weiter. Darauf wird Natursteinmörtel einige Zentimeter dick aufgetragen und mit einer Maurerkelle gleichmäßig verteilt. In diesem dicken Mörtelbett können die Steine gut ausgerichtet werden. Beim Ausrichten muss auf ein einheitliches Höhenniveau, eine einheitliche Tiefe und gleichbleibende Überstände geachtet werden – hier helfen Wasserwaage, Zollstock und Gummihammer weiter.

So arbeitet man sich Stufe für Stufe nach oben, bis die gesamte Treppe mit Steinen besetzt ist. Die Stufen werden mit einem Gefälle von 1 bis 2 cm nach vorn eingesetzt, damit sich Regen- oder Spritzwasser nicht auf den Stufen sammelt.