Garten im Frühjahr

Das neue Gartenjahr beginnt

Sobald die Tage im zeitigen Frühjahr wieder wärmer werden und der Boden abgetrocknet ist, beginnt die neue Gartensaison. Nach der Winterruhe stehen viele Arbeiten im Grünen an, um bereits frühzeitig ein gesundes Pflanzenwachstum zu fördern. Häufig werden im Herbst frisch gepflanzte Stauden und Gehölze durch anhaltende Bodenfröste angehoben, wodurch der Wurzelballen den Anschluss an wasserführende Bodenschichten verliert. Hier ist es daher besonders wichtig, Jungpflanzen zu kontrollieren und gegebenenfalls wieder anzudrücken, sodass die Pflanze den nun wärmer werdenen Boden gut durchwurzeln können.

Wenn nicht bereits im Herbst geschehen, werden Pflanzflächen jetzt oberflächlich umgegraben und mit einem zusätzlichen Verudnstungsschutz bedeckt. Hierbei kann es sich um natürliche Materialien wie Rindenmulch, Kompost oder Rasenschnitt. Zudem werden Stauden und Gehölze nun wieder ausgiebig angewässert, damit die Pflanzen zügig an- und weiterwachsen.

Generell ist es empfehlenswert, im Februar letzte radikale Form- und Rückschnitte an Hecken und großen Sträuchern vorzunehmen, da zwischen dem 1. März und dem 30. September Bestandschutz herrscht, um die Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten von Vögeln und Kleintieren zu schützen.

Wir geben auf den folgenden Seiten nützliche Tipps rund um die anfallenden Gartenarbeiten im Frühjahr.

Zu Ostern zündet man in einigen Gegenden Deutschlands große Osterfeuer an. Dabei sind einige Regeln zur Sicherheit zu beachten, denn viele Tiere nutzen die Heustapel als Unterschlupf. Außerdem blühen zum Osterfest gelbe und weiße Osterglocken. Mehr dazu erfahren Sie unter Ostern im Garten.

Bis zum 30. März dürfen Fällarbeiten im Garten erledigt werden, bevor die Vögel mit dem Nestbau und der Brutzeit beginnen. Hier finden Sie eine Anleitung zur Baumfällung sowie Tipps zur Genehmigung, den Kosten und zuständigen Behörden. Baum fällen: Anleitung, Genehmigung und Kosten

Viele Kübel-, Balkon- und Zimmerpflanzen lassen sich über Stecklinge vermehren. Das Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt zum Ziehen der Setzlinge von Mutterpflanzen. Hier erfahren Sie alles zu den verschiedenen Stecklingsarten und wie Sie Pflanzen vermehren. Stecklinge ziehen

Hyazinthen werden gepflanzt

Hobby-Gärtner freuen sich über die zahlreichen, farbenfrohen Frühblüher, die sich ab März im Park und in den Vorgärten zeigen. Sie sind die lang erwarteten Frühlingsboten und somit ein Zeichen dafür, dass der kalte Winter sich dem Ende zuneigt. Hier erfahren Sie mehr zum richtigen Anbau von Blumenzwiebel.

Von Februar bis April ist die richtige Zeit, um Sommerblumen und Kräuter in einem Blumentopf auf der Fensterbank vorzuziehen oder die Samen nach dem letzten Frost direkt in die Beete zu säen. Hier erfahren Sie, wie man Blumen in einer Vorkultur vorzieht, direkt im Garten sät sowie Saatscheiben pflanzt. Blumen im Frühjahr säen

Blühene Forsythienzweige

Forsythien werden auch Goldglöckchen genannt. Sie sind besonders pflegeleicht und äußerst robust. Der leuchtend gelbe Zierstrauch eignet sich sowohl für eine Freiland- als auch für die Kübelpflanzung. Erfahren Sie hier mehr zum richtigen Anbau und einer gezielten Pflege der Forsythien.

Unkraut jäten im Frühjahr

Neben der Aussaat der Sommerblumen steht im Frühjahr das gezielte Unkrautjäten an. Damit sich keine Wildkräuter und unliebsamen Pflanzen unkontrolliert im Garten ausbreiten, sollten sie vor der Blüte vollständig, also mitsamt Wurzel, entfernt werden. Idealerweise jäten Sie Unkräuter mit einer Stoß- oder Ziehhacke nach einem Regenguss, wenn der Boden leicht abgetrocknet ist. Bei hartnäckigem Unkraut, das viel Licht braucht und nach dem Ausreißen weiterhin sprießt, hilft eine Schicht Rindenmulch: Durch die dauerhafte Beschattung wird das Wachstum des Ackerschachtelhalms eingeschränkt und die Sauerstoffzufuhr unterbunden. Eine andere Möglichkeit sind bodenbeckende Pflanzen, die die unerwünschten Pflanzen verdrängen.

Bienenschutz bei Pflanzenschutzmitteln beachten

Bienen sammeln den Blütenstaub und bestäuben auf ihrem Flug durch den Garten unzählige weitere Pflanzen.

Wer seine Blumen vor Schädlingen schützen möchte, darf blühende Pflanzen und Blumen, die von Bienen überflogen werden, nur mit Pflanzenschutzmittel behandeln, die für die Nützlinge ungefährlich sind. Gleiches gilt für nicht-blühende Pflanzen, auf denen sich Honigtau bildet. Unter Honigtau versteht man zuckerhaltige Ausscheidungen von Blattläusen.

Dieser Schutz wird von der Verordnung über die Anwendung bienengefährlicher Pflanzenschutzmittel geregelt und dient dem Schutz von Wild- und Honigbienen. Aus diesem Grund müssen entsprechende Pflanzenschutzmittel auf der Verpackung als solche gekennzeichnet sein. Die Verordnung schließt auch Wildpflanzen, wie Löwenzahn, ein. Wurden benachbarte Pflanzen mit bienengefährdenden Mitteln behandelt, können sich die Toxine über Kontakt der Pflanzenteile oder aber den Honigtau auf andere Pflanzen ausbreiten und den Bienen erheblich schaden.

Infolgedessen sollte Gartenbesitzer entweder vollständig auf den Einsatz von Chemikalien verzichten oder ausschließlich zu gekennzeichneten Pflanzenschutzmitteln greifen, die für Bienen ungefährlich sind.

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Bildnachweis
1. "Garten im Frühling"von pinkpuppy (Pixabay) Lizenz: [CC0 1.0] Copyright: [pinkpuppy CC0 1.0 / Pixabay]
2. "Ostern im Garten mit Osterglocken"von BNM (Pixabay) Lizenz: [CC0 1.0]
3. "Baum fällen"von Hans (Pixabay) Lizenz: [CC0 1.0] Copyright: [Hans CC0 1.0 (Pixabay)]
4. "Stecklinge ziehen (Original Titel: Wandelröschen (Lantana camara))"von Maja Dumat (blumenbiene@Flickr) Lizenz: [CC BY 2.0] Copyright: [Photo by Maja Dumat - CC BY 2.0]
5. "Hyazinthen einpflanzen"(IZB)
6. "Blumen im Frühjahr säen" (Hans), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay
7. "Forsythienzweige"von Håkan Stigson (Stigson_united@pixabay.com) Lizenz: [CC0 1.0]
8. "Bienenschutz im Garten"von zarapp (Pixabay) Lizenz: [CC0 1.0]

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