Kaufberatung zum Akku-Laubsauger Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Akku-Laubsauger ist nicht gleich Akku-Laubbläser: Während Ersterer das Laub in einen Fangsack saugt, pustet ein Laubbläser die Blätter nur von A nach B.
  • Im Gegensatz zu Laubsaugern mit Benzin erzeugen Laubsauger mit Akku keine giftigen Abgase und sind damit deutlich umweltfreundlicher.
  • Akkubetriebene Laubsauger gibt es in sämtlichen Farben und als Modelle mit oder ohne Rollen, die je nach Einsatzgebiet Vor- und Nachteile mit sich bringen.

akku-laubsauger-test

Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, beginnt für viele Grundstücksbesitzer eine Menge Arbeit, denn das Laub schadet nicht nur dem Rasen, sondern stellt auf Gehwegen und Einfahrten auch eine enorme Rutschgefahr dar. Am einfachsten rücken Sie dem Laub mit einem akkubetriebenen Laubsauger zu Leibe, der besonders flexibel und zugleich auch noch umweltfreundlich ist.

Verschiedene Akkubetriebene-Laubsauger-Tests zeigen, dass es aufgrund der begrenzten Betriebszeit bei Akku-Laubsaugern und Laubbläsern neben der Saugleistung in erster Linie auf die Batteriekapazität ankommt. In unserer heimwerker.de-Kaufberatung zum Akku-Laubsauger-Vergleich 2021 erfahren Sie, welche Arten von Akku-Laubsaugern es gibt und worauf Sie beim Kauf generell achten sollten.

1. Welche Arten von Akku-Laubsaugern mit Ladegerät gibt es?

Wie gängige Tests zeigen, sind aufladbare Laubsauger kabelgebundenen Elektro-Modellen in Sachen Flexibilität und Bewegungsfreiheit deutlich überlegen. Und auch in Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit haben Akku-Laubsauger die Nase vorne, denn im Gegensatz zu benzinbetriebenen Laubsaugern erzeugen sie keine giftigen Abgase. Für zusätzlichen Komfort sind einige Akku-Laubsauger außerdem mit Rollen ausgestattet. In der nachfolgenden Tabelle haben wir die Vor- und Nachteile der beiden Akku-Laubsauger-Typen (mit und ohne Rollen) noch einmal kurz zusammengefasst.

Akku-Laubsauger-Kategorie Vor- und Nachteile
Akku-Laubsauger ohne Rollen

akku-laubsauger ohne rollen

wird an einem Schultergürtel getragen

    Vorteile
  • geringes Gewicht (in kg)
  • flexibel
  • kompakte Abmessungen
  • kann auch in unebenen Gelände eingesetzt werden
    Nachteile
  • einseitige Belastung aufgrund des Schultergurtes
  • kurze Akkulaufzeit
  • kleiner Fangsack
Akku-Laubsauger mit Rollen

akku-laubsauger mit rollen

lässt sich mithilfe von Rollen über den Boden bewegen

    Vorteile
  • längere Akkulaufzeit
  • leistungsstärker, da größerer Akku verwendet werden kann
  • großer Fangsack
    Nachteile
  • hohes Gewicht (weniger flexibel)
  • lässt sich nur auf ebenen Untergründen verwenden
akku-laubsauger mit tragegurt

Akku-Laubsauger mit Tragegurt: Wenn Sie den Akku-Laubsauger nicht für längere Zeit über der Schulter tragen können (z. B. wegen Rückenproblemen) oder ein großes Grundstück besitzen, empfehlen wir, stattdessen zu einem Modell mit Rollen zu greifen.

Für alle, die den Akku-Laubsauger mit Fangsack nicht für längere Zeit über der Schulter tragen können (z. B. wegen Rückenproblemen) oder ein recht großes Grundstück besitzen, empfehlen wir, zu einem Modell mit Rollen zu greifen. Diese lassen sich besonders einfach über ebene Untergründe bewegen und können so beispielsweise auf dem Gehweg, der Straße oder der Terrasse eingesetzt werden.

Akku-Laubsauger ohne Rollen sind da natürlich deutlich flexibler, denn damit können Sie nicht nur Laub vom Boden aufsaugen, sondern auch heruntergefallene Blätter aus Büschen oder Hecken pusten. Das geht zwar auch mit einem Akku-Laubsauger mit Rollen, ist allerdings wegen des hohen Gewichts relativ umständlich.

heimwerker.de-Tipp: Wenn Sie mit dem Akku-Laubsauger auch im Garten unterwegs sind, sollten Sie darauf achten, dass der Boden möglichst trocken ist, da sich ansonsten die Räder aufgrund des hohen Gewichts im Matsch festfahren würden.

2. Worauf sollte man laut gängiger Akku-Laubsauger-Tests im Internet beim Kauf achten?

Den Mittelpunkt bildet der Motor

Das Herzstück eines Akku-Laubsaugers bildet ein Gleichstrom- oder Bürstenmotor, mit dem ein Luftgebläse angetrieben wird. Dieses kann entweder Unterdruck erzeugen und saugen oder Überdruck aufbauen und Luft auspusten. Daneben gibt es auch noch Modelle mit bürstenlosen Motoren, die zwar in der Anschaffung teurer, dafür aber weniger wartungsintensiv sind.

Wenn Sie vorhaben, einen Akku-Laubsauger inkl. Akku zu kaufen, sollten Sie vorab auf einige Punkte achten:

  • Die Akku-Kapazität in Ah (Amperestunden) und die Akkuspannung (in V) bestimmen, wie lange mit dem Akku-Laubsauger am Stück arbeiten können. Mit einem 4-Ah-Akku können Sie je nach Gegebenheiten vor Ort bis zu zwei Stunden durcharbeiten, wohingegen bei einem Akku mit 1,5 Ah meist schon nach etwa 30 Minuten Schluss ist. Die meisten gängigen Akku-Laubsauger-Modelle sind mit 2,5-Ah- oder 4-Ah-Stunden-Akkus ausgestattet.
  • Die Saug- und Blasleistung eines Akku-Laubsaugers hängt maßgeblich von der Akkuleistung ab. Die Saugleistung wird in m³/h (Kubikmetern pro Stunde) gemessen, die Blasleistung in km/h (Kilometern pro Stunde). Eine hohe Leistung (in V/Ah) ist vor allem dann von Vorteil, wenn Sie große Laubmengen auf einmal oder feuchtes bzw. nasses Laub bewegen möchten. Bei den meisten Akku-Laubsaugern lässt sich die Saug- bzw. Blasleistung mithilfe einer Drehzahlregulierung individuell auf die Bedürfnisse des Nutzers anpassen.

Gut zu wissen: Bei der Einheit Meter pro Quadratsekunde handelt es sich um eine Maßeinheit für die Beschleunigung. Sie besagt, dass sich die Anzahl an Metern direkt proportional zur Geschwindigkeit pro Sekunde erhöht.

  • akku-laubsauger mit haecksler

    Nicht alle, aber viele Akku-Laubsauger verfügen über eine Häckselfunktion, die das eingesaugte Laub in seine Einzelteile zerlegt. Das hat wiederum den Vorteil, dass Sie den Laubsack nicht so häufig entleeren müssen.

    Nicht alle, aber viele Akku-Laubsauger verfügen über eine Häckselfunktion, die das eingesaugte Laub in seine Einzelteile zerlegt. Das hat wiederum den Vorteil, dass Sie den Laubsack nicht so häufig entleeren müssen. In diesem Zusammenhang spielt auch das Volumen des Fangsacks (in l) eine nicht unwesentliche Rolle. Ein hohes Fangsack-Volumen macht beispielsweise dann Sinn, wenn Sie größere Flächen bearbeiten möchten.

  • Mit eingeschaltetem Häcksler können Akku-Laubsauger eine Lautstärke von 120 dB erreichen, das entspricht in etwa einer Kettensäge oder einem Presslufthammer. Benzinbetriebene Modelle sind dabei zwar deutlich lauter als Akku-Laubsauger, dennoch sollten Sie auch bei einem batteriebetriebenen Modell aus Sicherheitsgründen immer einen Gehörschutz tragen.
  • Wie bei den meisten anderen Akku-Geräte auch, stellt das Gewicht eines Akku-Laubsaugers ein wichtiges Entscheidungskriterium dar. Bei den in unserem Vergleich vorgestellten Modellen gibt es hier starke Unterschiede. Bei Akku-Laubsaugern ohne Rollen respektive Akku-Laubsaugern mit Tragegurt, sollten Sie generell auf ein möglichst geringes Gewicht achten.
  • Möchten Sie Ihre Akkus und Ladegeräte nicht nur für den Laubsauger, sondern auch für andere Gartengeräte wie Heckenscheren oder Rasenmäher nutzen, entscheiden Sie sich für einen Hersteller, der System-Akkus anbietet (wie beispielsweise bei den Akku-Laubsaugern von Gardena, Bosch oder Makita). Diese lassen sich unabhängig von der Akku-Kapazität in allen Geräten desselben Herstellers mit der gleichen Leistungsklasse nutzen.

3. Welche Marken und Hersteller bieten Laubsauger zum Aufladen an?

akku-laubsauger mit akkus und ladegeraet

Bei einigen Herstellern sind im Lieferumfang der Akku-Laubsauger und Laubbläser bereits einer oder mehrere Akkus und ein passendes Akku-Laubsauger-Schnellladegerät enthalten, wodurch Sie unnötige Mehrkosten durch den Nachkauf sparen.

Der Markt an Akku-Laubsaugern ist derzeit noch recht klein, dennoch haben sich, wie gängige Laubsauger-mit-Akku-Tests beweisen, bereits einige führenden Hersteller etabliert. Zu den bekanntesten Vertretern in den gängigen Akku-Laubsauger-Tests gehören unter anderem:

  • Einhell
  • Ikra
  • Makita
  • Bosch
  • Kärcher
  • Black+Decker
  • Stihl
  • Gardena
  • Greenworks
  • Ryobi

Bei einigen Herstellern (z. B. bei den Akku-Laubsaugern von Bosch, Black & Decker oder Stihl) sind im Lieferumfang der Akku-Laubsauger und Laubbläser bereits einer oder mehrere Akkus und ein passendes Akku-Laubsauger-Schnellladegerät enthalten, wodurch Sie unnötige Mehrkosten durch den Nachkauf sparen. Ein kaufentscheidendes Kriterium sollte dieser Umstand aber nicht sein, da sogar einige der besten Akku-Laubsauger ohne Zubehör ausgeliefert werden, so z. B. auch die gängigen Geräte der Power X-Change Familie von Einhell.

4. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Akku-Laubsauger-Vergleich

4.1. Wie reinigt und pflegt man einen Akku-Laubsauger richtig?

Ein Akku-Laubsauger sollte nach jeder Nutzung gründlich gereinigt werden. Entfernen Sie dazu den Laubfangsack und entleeren Sie ihn vollständig. Sollten Sie mit dem Gerät nasse Blätter eingesaugt haben, lassen Sie den Sack ordentlich durchtrocknen, da er ansonsten zu stocken oder sogar zu schimmeln anfangen kann. Den trockenen Fangsack können Sie mit einer Bürste oder einem kleinen Besen von Laub- und Astresten befreien.

Auch das Saugrohr sollte nach der Nutzung abgenommen und von Verunreinigungen befreit werden. Da dieses bei den meisten Akku-Laubsaugern aus Kunststoff oder Aluminium besteht, können Sie es bei besonders groben Verschmutzungen auch mit Wasser durchspülen. Lassen Sie das Rohr aber unbedingt gut trocknen, bevor Sie es wieder in den Sauger einbauen. Sollten sich Blätter oder Äste im Motor oder der Turbine verfangen haben, entfernen Sie diese vorsichtig mit der Hand.

heimwerker.de-Tipp: Wir empfehlen, den Akku-Laubsauger einmal jährlich durch einen Fachmann überprüfen zu lassen. Dieser kann feststellen, welche Verschleißteile erneuert werden müssen.

akku-laubsauger im einsatz

Das Herzstück eines Akku-Laubsaugers bildet ein Gleichstrom- oder Bürstenmotor, mit dem ein Luftgebläse angetrieben wird. Dieses kann entweder Unterdruck erzeugen und saugen oder Überdruck aufbauen und Luft auspusten.

4.2. Hat die Stiftung Warentest schon einen Akku-Laubsauger-Testsieger gekürt?

Weder die Stiftung Warentest noch Ökotest haben bisher einen eigenen Akku-Laubsauger-Test durchgeführt, daher können wir Ihnen an dieser Stelle auch keinen Testsieger präsentieren. Die Kollegen des skandinavischen Partnermagazins „Råd & Rön“ haben aber 2017 in einem Test verschiedene Laubbläser und -sauger unter die Lupe genommen, darunter 5 Akku-Laubsauger und 7 kabelgebundene Modelle. Als Sieger bei den Akku-Laubsauger ging dabei der Stihl BGA 56 hervor. Den vollständigen Testbericht können Sie bei Interesse gegen eine geringe Gebühr auf den Webseiten der Stiftung Warentest und „Råd & Rön“ einsehen.

4.3. Welches Zubehör für Akku-Laubsauger gibt es?

Wie bereits erwähnt, müssen bei einigen Akku-Laubsaugern die Akkus und das Ladegerät separat dazugekauft werden. Daneben gibt es aber noch ein Reihe weiteres Zubehör, wie beispielsweise austauschbare (und unterschiedlich gebogene) Blasrohre für weiche Untergründe oder schwer zugängliche Stellen. Abhängig von der Größe der zu bearbeiteten Fläche schadet mitunter auch ein zusätzlicher Auffangbeutel nicht.

4.4. Was kostet ein guter Akku-Laubsauger inkl. Akku?

akku-laubsauger kombigeraet

Bei Premium-Akku-Laubsaugern handelt es sich meist um 3-in-1-Akku-Laubsauger-Kombigeräte, die Blasen, Saugen und Häckseln können.

Günstige Akku-Laubsauger ohne Häckselfunktion von No-Name-Marken gibt es bei Obi oder Hornbach schon für weniger als 50 Euro. Wie verschiedene Akku-Laubsauger-Tests im Internet zeigen, liefern diese zwar insgesamt eine gute Leistung, sind allerdings nicht so robust und langlebig wie Geräte von etablierten Markenherstellern. Zudem sind bei den meisten Angeboten weder Akku noch Ladegerät im Preis (in €) mit inbegriffen.

Ein guter Akku-Laubsauger ohne Häckselfunktion eines bekannten Herstellers kostet zwischen 80 und 150 Euro und bietet neben einer ordentlichen Saugleistung üblicherweise auch einen durchhaltestarken Akku, der im Lieferumfang enthalten ist. Bei Premium-Akku-Laubsaugern mit Häckselfunktion handelt es sich meist um 3-in-1-Akku-Laubsauger-Kombigeräte. Mit einem Preis von 150 bis 250 Euro müssen Sie dafür allerdings auch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

4.5. Wann darf ich einen Akku-Laubsauger benutzen?

Damit es durch den Lärm des Akku-Laubsaugers nicht zu Störungen kommt, dürfen die Geräte nicht zu jeder Zeit genutzt werden. In Deutschland gibt es dafür klare gesetzliche Regelungen:

  • Die Nutzung darf ausschließlich an Werktagen (nicht an Sonn- und Feiertagen) zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr erfolgen.
  • Verstöße dagegen gelten als Ordnungswidrigkeit und werden mit Bußgeldern von bis zu 500 Euro geahndet.

Sie möchten einen Akku-Laubsauger mit Häckselfunktion im Ausland nutzen? Informieren Sie sich vorab unbedingt über die vor Ort geltenden Regeln, den in einigen Ländern ist der Betrieb von Laubbläsern durch Privatpersonen sogar gänzlich verboten.

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