Kaufberatung zum Minidumper Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Minidumper ist beim Hausbau, bei der Gartenanlage sowie auf einem größeren Grundstück eine Wohltat für Rücken und die Muskeln im Allgemeinen, denn via Benzin- oder Dieselmotor lassen sich schwere Lasten leicht transportieren.
  • Die Belastbarkeit sollte im besten Fall über 500 kg liegen. Damit können Sie auch größere Projekte mit Steinen, Platten oder Erdaushub bewältigen.
  • Für eine besonders gute Traktion sorgt eine Kette. Auch die Anzahl der Gänge variiert und liegt bei den besten Minidumpern bei sechs Gängen.

minidumper-test

Ein Minidumper ist eine kleine, wendige Baumaschine, die mit Motorkraft dabei hilft, schwere Lasten zu bewältigen. Doch worauf kommt es an, wenn Sie einen Minidumper kaufen möchten? Größe, Länge, Breite und Höhe sind die klassischen Kaufkriterien. Auch Gewicht, Farbe, Design und Material gehören in diese Kategorie. In diversen Minidumper-Tests im Internet wird die Belastbarkeit als wichtiger Wert bezeichnet. Auch die Höchstgeschwindigkeit, die Anzahl der Gänge, die Steigfähigkeit und die Kette sind gängige Kriterien im Minidumper-Vergleich. Schaufelgröße und Reifendurchmesser sind weitere Vergleichspunkte.

Die Redaktion von Heimwerker.de hat aus den Hinweisen der Minidumper-Tests im Internet sowie aus den Informationen der Hersteller die folgende Kaufberatung 2021 zusammengestellt.

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Der Begriff „to dump“ aus dem Englischen bedeutet „entleeren“ oder „auskippen“. Ein Minidumper ist also ein Mini-Kipper, der – wie die großen Lkw – eine kippbare Ladefläche hat. Ein Hochkipper ist ein Minidumper, dessen Ladefläche Sie vor dem Entleeren anheben müssen. Oft heißen Minidumper auch Motorschubkarre.

1. Welche Arten von Minidumpern werden in Tests im Internet unterschieden?

Ein Elektro-Minidumper oder Diesel-Minidumper schafft locker 300 kg. Die besten Minidumper schaffen sogar 500 kg. Damit können Sie die Arbeiten auf Ihrem Grundstück selbst erledigen. Ein Raupendumper ist ein Minidumper, der auch in unebenem Gelände und bei Steigungen nicht so leicht aufgibt. Auch der Allrad-Minidumper ist gut für unwegsames Gelände geeignet oder für Situationen, in denen die Arbeiten bei Regen weitergehen müssen. Zudem fährt der Allrad-Minidumper etwas schneller und ist insgesamt wesentlich manövrierfähiger.

Minidumper-Typ Eigenschaften
Elektro-Minidumper

minidumper-elektro

  • sehr leise
  • kaum Wartungsarbeiten
  • keine Abgase
  • komfortabel zu bedienen
  • sehr leistungsfähig
  • Akkus sind teuer
  • Ladezeiten der Minidumper-Akkus sehr lang
  • fährt sehr langsam
  • im Winter nicht so leistungsfähig
Benzin- oder Diesel-Minidumper

minidumper-vergleich

  • sehr belastbar
  • muss nicht aufgeladen werden
  • funktioniert auch bei Minusgraden einwandfrei
  • große Modellauswahl
  • sehr laut
  • Wartungsaufwand hoch
  • produziert Abgase bei der Benutzung

2. Was ist beim Kauf eines Minidumpers zu beachten?

Je nach Verwendung gibt es Minikipper mit unterschiedlichen Aufsätzen. Er lässt sich manuell oder hydraulisch kippen. Am häufigsten gibt es Minidumper mit Mulde, ein Mini-Muldenkipper sozusagen. An den schrägen Seiten rutscht das Material automatisch nach unten beim Beladen.

minidumper-akku

Ein elektrisch betriebener Minidumper ist durch seinen Akku und dessen Laufzeit eingeschränkt.

Sie bietet sich in erster Linie für Schüttgut an, werden aber meistens für viele weitere Materialien verwendet, wie beispielsweise für:

  • Kies
  • Sand
  • Schotter
  • Erde
  • Mulch
  • Pellets
  • Kohle
  • Stanzteile und vieles mehr

Ist der Dumper mit Pritsche ausgestattet, ist die Ladefläche eben. Sie eignet sich für Materialien, die eine größere Grundfläche brauchen, um sie draufzulegen, wie Bretter, Latten, Kanister oder Rohre. Die Pritsche lässt sich auch sehr einfach und schnell manuell entladen, weil sie meistens einen niedrigen Seitenrand hat

Minidumper-Selbstlader haben eine Selbstladeschaufel, mit der Sie Schüttgut schnell und einfach verladen und abtransportieren können. Achten Sie beim Kauf auf die Schaufelgröße, wenn Sie sie häufiger brauchen werden.

2.1. Worauf kommt es bei der Leistung eines Minidumpers an?

Motorleistung

Die Motorleistung ist immer in kW (Kilowatt) angegeben. Je mehr Watt ein Gerät hat, umso kraftvoller ist dessen Motor.

Minidumper haben entweder einen Elektromotor oder sie werden von einem Benzin- oder Dieselmotor angetrieben. Benzin- und Dieselmotoren starten mit einem Reversierstarter, das bedeutet, dass Sie den Anlasser mit einer Schnur betätigen. Einige Modelle haben einen Anlasserknopf, mit dem der Motor elektronisch startet.

Elektrische Minidumper sind mit einem kraftvollen Akku ausgestattet, den Sie regelmäßig aufladen müssen. Dazu genügt eine ganz normale Haushaltssteckdose. Einige Heimwerker haben laut Minidumper-Tests im Internet sogar gute Erfahrungen mit dem Minidumper in Innenräumen gemacht. Er arbeitet ohne schädliche Abgase. Mit dem Minidumper ist der Umbau viel einfacher zu bewältigen.

minidumper-500-kg

Mit einem Minidumper mit Kette fahren Sie sicher – selbst über weichem Untergrund.

2.2. Der Antrieb – sind Räder oder Ketten besser?

Minidumper gibt es mit Ketten oder mit Rädern. Auf festem Untergrund sind Räder besser. Sie haben damit ein sicheres Fahrgefühl, zudem können Sie damit in höherer Geschwindigkeit fahren. Wenn ein Rad defekt ist, können Sie das selbst wieder in Ordnung bringen. Die luftbefüllten Reifen sind meistens mit einem sehr groben Profil ausgerüstet. Der Reifendurchmesser liegt bei durchschnittlich 40 cm.

Diese Vor- und Nachteile haben Modelle mit Rädern im Überblick:

    Vorteile
  • gut auf festem Untergrund
  • sicheres Fahrgefühl
  • höhere Geschwindigkeiten
    Nachteile
  • ungeeignet auf weichem Untergrund

Ist etwas an der Kette defekt, brauchen Sie direkt einen Fachmann. Reparaturen sind dann gleich etwas teurer. Allerdings sind Minidumper mit Ketten besser geeignet, um auf lockerem Boden oder weichem Untergrund schwere Lasten zu transportieren. Kettendumper kommen dann viel leichter voran als Raddumper.

minidumper-umbau

Ein Kipper in diesem Format wäre viel zu groß und schwer für private Zwecke. Im besten Fall bringt der kleine Bruder, der Minidumper, gerade mal 150 Kilogramm auf die Waage.

2.3. Was wiegt ein Minidumper?

Schwere Minidumper mit 200 oder 300 kg Gewicht lassen sich nicht so einfach manövrieren. Dazu brauchen Sie etwas Übung. Besser sind leichte Modelle, die maximal 150 kg wiegen. Diese Fahrgeräte sind sehr wendig und lassen sich mit einem Autoanhänger auch an andere Baustellen transportieren. So sind Sie flexibel bei der Nutzung Ihres Arbeitsgeräts.

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Wenn Sie Ihren Minidumper nur zuhause verwenden, ist das Gewicht bei der Kaufentscheidung nicht so wichtig. Das Gefährt muss dann nicht transportabel sein.

2.4. Wie lässt sich ein Minidumper bedienen?

minidumper-mit-sitz

Je mehr Zubehör es rund um den Minidumper gibt, desto mehr Platz braucht das Gerät in der Garage.

Minidumper sind aus Sicherheitsgründen immer mit Totmanngriffen ausgestattet. Der Motor stoppt automatisch, wenn Sie die Griffe loslassen. Sobald Sie den Motor starten und den Gang einlegen, übernimmt der Motor die Kraftarbeit. Sie müssen nur an den Handgriffen schieben und vor allem die Lenkung übernehmen.

Es gibt auch Minidumper mit Sitz und Minidumper mit Trittbrett. Bei der Trittbrett-Version stellen Sie sich drauf und müssen nur noch lenken. Auf den Minidumper mit Sitz setzen Sie sich drauf. Das ist vor allem dann eine große Erleichterung, wenn Sie lange Wege mit dem Gerät zurücklegen müssen.

Wenn Sie einen Hand-Minidumper nachrüsten wollen, finden Sie umfangreiches Minidumper-Zubehör im Internet, beispielsweise einen Sitz zum Einhängen oder eine Anhängerkupplung.

2.5. Wie wichtig sind Design und Farbe beim Minidumper?

Bei den meisten Modellen können Sie Design und Farbe vernachlässigen. Das Fahrgestell ist meistens schwarz und der Aufbau ist für gewöhnlich in knalligen Farben gehalten, meist rot, blau oder gelb. So ist er schon von Weitem gut zu sehen.

Material-Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Minidumper sind in der Regel aus Stahl hergestellt, ebenso das Minidumper-Zubehör. Die Minidumper-Ketten sind meistens aus Gummi.

minidumper-mit-schaufel

Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die spätere Nutzung klar zu werden. Nur wenn das Gerät die Möglichkeit vorsieht, beispielsweise ein Schneeschild anzubauen, ist dieses später auch nachrüstbar.

2.6. Was ist wichtig mit Blick auf die Ausstattung des Minidumpers?

Zwischen den verschiedenen Modellen gibt es sehr große Unterschiede in der Ausstattung. Suchen Sie sich das Modell aus, das am besten zu Ihrer Verwendung passt.

  • Brauchen Sie eher einen Raupendumper für unebenen Untergrund oder einen Minidumper mit Rädern?
  • Brauchen Sie einen Minidumper mit Schaufel, um Erde und Steine zu transportieren, oder einen Minidumper mit Schneeschild zum Schneeräumen?
  • Soll es ein Minidumper-Selbstlader sein,
  • ein Minidumper zum Mitfahren,
  • ein hydraulischer Minidumper
  • oder brauchen Sie einen Minidumper mit 500 kg Traglast?

Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Achten Sie auf die Anzahl der Gänge. Die meisten Modelle haben nur drei Gänge, die besten Minidumper haben sechs Gänge. Bei Modellen mit bis zu sechs Gängen funktioniert die Kraftübertragung besser, was sich auf die Fahrgeschwindigkeit auswirkt.

2.7. Wie viel Platz braucht der Minidumper?

Beim Kauf eines Minidumpers sollten Sie sich auch sehr genau dessen Größe anschauen. Passt das gewählte Gerät mit seiner spezifischen Länge, Breite und Höhe noch in die Garage oder den vorgesehenen Stellplatz? Es ist sehr ärgerlich, wenn das Gerät geliefert wird und sich dann herausstellt, dass der vorgesehene Platz nicht ausreicht.

3. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Minidumper-Vergleich

3.1. Wofür eignet sich ein Raupendumper-Minidumper?

minidumper-kette

Der Mini-Raupendumper kommt auch auf weichem Untergrund gut zurecht.

Der Mini-Raupendumper ist ideal für den Einsatz auf lockerem und feuchtem Untergrund. Dort transportiert er auch große Lasten sicher an den gewünschten Ort.

3.2. Schafft ein Minidumper auch Steigungen?

Minidumper sind eigens für das freie Gelände entwickelt. Dort meistern sie auch unterschiedliche Steigungen. Die meisten Modelle schaffen bis zu 26 Grad.

3.3. Wo gibt es Minidumper zu kaufen?

Die gängigen Marken wie Lumag, Zipper, Honda, Scheppach, Denqbar, Dicky Toys oder Knappwulf können Sie im Fachhandel, online und natürlich in einem gut sortierten Baumarkt kaufen. Bei Obi, Bauhaus oder Hornbach gibt es diese Baumaschinen ganz sicher zu kaufen, bei Discounter wie Aldi oder Lidl gibt es solche Maschinen eher selten.

3.4. Was kostet ein Minidumper?

Wenn Sie einen kostengünstigen Minidumper suchen, können Sie mit rund 1.200 Euro für die Anschaffung rechnen. Eine hochwertige Maschine, die Sie für vielfältige Arbeiten einsetzen können und die einiges an Zubehör mitbringt, kostet unter Umständen mehr als 3.000 Euro. Darüber hinaus raten wir Ihnen davon ab, einen günstigen Minidumper im Angebot zu kaufen. Wir empfehlen Ihnen einen Blick in unseren Minidumper-Vergleich, der die wichtigsten Kaufkriterien beleuchtet. Da die Stiftung Warentest einen Minidumper-Testsieger schuldig bleibt, hilft Ihnen unsere Kaufberatung sicherlich weiter.

3.5. Welche Arbeiten kann der Minidumper übernehmen?

minidumper-erfahrungen

Beim Anlegen einer Terrasse kann ein Minidumper dazu dienen, die schweren Steine zu transportieren.

Erfahrungen mit Minidumpern sowie Berichte in Minidumper-Tests im Internet zeigen, dass das Gerät vielseitig einsatzfähig ist. Es erleichtert viele Arbeiten:

  • transportiert Pflaster- und Ziegelsteine schnell und leicht
  • transportiert Erde, Frostschutz oder Split
  • ist gut für den Winterdienst
  • eignet sich für den Transport von Kohle und Holz
  • transportiert jegliche Gartenabfälle
  • hilfreich beim Terrassenbau
  • hilfreich beim Transport von Baumaterialien, insbesondere der Minidumper mit Schaufel
  • hilfreich beim Wegebau

TechZone sagt zu unserem Vergleichssieger