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Hier finden Sie die wichtigsten Weihnachtsbaum-Arten einfach erklärt. Die meisten gibt es auf den örtlichen Weihnachtsmärkten oder in Gartencentern oder Baumärkten. Besonders viel Spaß macht aber auch das eigene Schlagen des Weihnachtsbaums - erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Forstamt nach Adressen und Terminen.  - Nordmanntanne
Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) benötigt 12-15 Jahre, um Zimmerhöhe zu erreichen; deshalb ist sie mit Abstand der teuerste Baum. Dieser nur für Weihnachtsbaumzwecke angebaute Baum zeichnet sich vor allem durch seine hohe Nadelfestigkeit aus. Sie hat weiche, glänzend-tiefgrüne, nichtstechende Nadeln und eine gleichmäßige Wuchsform.  - Blaufichte
Die Blaufichte (Picea pungens) hat einen blauen Schimmer auf den Baumnadeln, dessen Intensität einerseits vom Typ andererseits von der Witterung abhängig ist. Sie hat eine mittlere Haltbarkeit, liegt im Preissegment etwas über der Fichte und ist ein Klassiker unter den Weihnachtsbäumen. Aufgrund ihrer starken, gleichmäßig etagenförmig gewachsenen Äste ist sie besonders für schweren Baumschmuck und für echte Kerzen geeignet. Ihre Nadeln stechen stark und duften sehr nach Wald.  - Edeltanne
Die Edeltanne (Abies nobilis bzw. A.procera) liegt etwa auf dem gleichen Preisniveau wie die Nordmanntanne, ist aber noch haltbarer. Sie hat weiche, blaugrüne Nadeln, die äußerst intensiv (nach Orangen) duften und etagenförmig angeordnete Zweige. Ihren Geruch kann man noch intensivieren, wenn die am Stamm befindlichen Harztaschen (kleine Beulen) mit einer Nadel angepiekst werden.  - Fichte
Die Fichte (Picea abies) ist der preiswerteste Weihnachtsbaum, hat aber von allen Arten die geringste Haltbarkeit, denn sie nadelt in warmen Räumen schon nach wenigen Tagen. Sie hat dunkelgrüne, nur mäßig stechende Nadeln. Tipp: Schlagen Sie Fichten immer erst kurz vor dem Fest.  - Rotfichte
Die deutsche Rotfichte (Picea rubens) gehört zu den günstigsten Weihnachtsbäumen und werden oft in Forstanlagen angeboten. Allerdings muss, wer sich mit dem Blick auf den Preis für diese Weihnachtsbaumsorte entscheidet, auch in Kauf nehmen, dass der Baum sehr schnell nadelt und stärker brandgefährdet ist. Allerdings sind Rotfichten schlank gewachsen und riechen gut. Tipp: Schlagen sie Rotfichten immer erst kurz vor dem Fest.  - Douglasie
Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) hat weiche, dünne Nadeln, die einen intensiven Zitrus-Duft verströmen, sowie dünne, biegsame Zweige und ist deshalb nur für leichten Baumschmuck geeignet. Ihre Haltbarkeit ist etwa mit der Blaufichte zu vergleichen; preislich ist sie etwas günstiger als diese.  - Kiefer
Die Kiefer (Pinus sylvestris) hat schöne Nadeln und einen interessanten Wuchs. Dieser ungewöhnliche Weihnachtsbaum bleibt in der Wohnung lange frisch. Bemerkenswerterweise sind Kiefern als Weihnachtsbaum in Deutschland nicht so beliebt, wie bei unseren europäischen Nachbarländern. Möglicherweise weil die Kiefer relativ schwer zu schmücken ist. Dafür duftet sie sehr schön nach Wald.  - Schwarzkiefer
Die Schwarzkiefer, bzw. Schwarzföhre (Pinus nigra) hat stabile Zweige, lange grüne Nadeln und ist relativ lang haltbar ohne zu nadeln. Ursprünglich kommt die Schwarzkiefer aus den höheren Lagen Südeuropas. In der deutschen Forstwirtschaft wird sie vor allem in den sandigen Gebieten um Berlin und Brandenburg gezogen. Leider ist diese Sorte relativ harzig.  - Colorado-Tanne
Die Colorado-Tanne (Abies concolor) hat lange, silbergraue Nadeln, einen lebhaften Wuchs und einen schönen Duft. Wegen der silbernen Farbe ihrer Nadeln wird sie auch als amerikanische Silber-Tanne oder Grautanne bezeichnet. Die Colorado-Tanne ist wegen ihrer extrem langen aufwärtsgebogenen Nadeln und des frischen Zitrusduftes eine der edlere Weihnachtsbaumarten.  - Korktanne
Die Korktanne - auch Felsengebirgstanne oder Rocky-Mountains-Tanne (Abies lasciocarpa arizonica) hat blaugrüne weiche Nadeln, duftet angenehm und ist sehr lang haltbar. Wie der lateinische Name schon vermuten läßt, kommt sie aus Nordamerika zu uns. Die Korktanne kann bis zu zwanzig Meter hoch werden- die Käufer auf den Weihnachtsmärkten bevorzugen aber eher die kleineren Jungtannen von 1-2 Meter Höhe.  - Küstentanne
Trotz des Namens Riesentanne sind die Küstentannen (Abies Grandis) , die als Christbaum in den Handel kommen, natürlich in normaler Zimmergröße ausgeliefert. Allerdings finden "ausgewachsene" Exemplare natürlich auch oft als Weihnachtsbaum auf öffentlichen Platzen ihren Einsatz.
Der Baum selbst ist meistens breit und ausladen gewachsen. Die Spitze der Küstentanne ist stets spitz und kegelförmig, der Stamm sehr massiv. Sie duftet ebenfalls sehr angenehm.
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