Kaufberatung zum Kurbelradio Test bzw. Vergleich 2019

  • Da sie ohne eine Stromversorgung fernab von der heimischen Steckdose betrieben werden, sind Kurbelradios auch als Dynamo-Radios sowie als Notfallradios bekannt.
  • Moderne Kurbelradios können Sie keinesfalls nur per Handkurbel aufladen. Bei vielen dieser Radios ist die Ladung per Solar-Technik oder per Netzstrom über einen USB-Anschluss möglich. Bei zahlreichen Geräten können Sie sogar Austausch-Akkus, die Sie zuvor zuhause aufgeladen haben, nutzen.
  • Zum Lebensretter wird ein Notfallradio dann, wenn es Ihre Retter durch einen Notfall-Signalton auf Sie aufmerksam macht, falls Sie bei Wanderungen oder anderen Outdoor-Sportarten an einer schwer einzusehenden Stelle verunglückt sind.

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Kurbelradios eignen sich nicht nur fürs Campen oder für den eigenen Schrebergarten. Den vergnügten Radiogenuss im Freien können Sie mithilfe eines Kurbelradios auch bei den verschiedensten Sportarten auskosten. Ebenso können diese kompakten Radios, deren Betrieb per Handkurbel fernab jeglicher Zivilisation möglich ist, sogar Leben retten.

Das gilt dann, wenn Ihr Radio über eine Notfall-Signaltonfunktion verfügt. Auch auf Notfälle, bei denen Sie Durchsagen der verschiedenen Behörden trotz eines flächendeckenden Stromausfalls noch empfangen wollen, sind Sie mit einem Kurbelradio besser vorbereitet.

Der Nutzen dieser Gadgets, mit denen Sie zum Teil sogar rund um den Globus Musik hören können, sofern es sich um einen sogenannten Weltempfänger handelt, liegt demnach klar auf der Hand. Doch Ausstattungsvarianten gibt es beim Kauf dieser Radios viele, weshalb Sie im weiteren Verlauf eine detaillierte Kaufberatung erwartet.

1. Kurbelradio-Akkus: jederzeit einsatzbereit, ohne eine Steckdose

Kurbelradios funktionieren nach dem sogenannten Dynamo-Prinzip. Indem Sie an der Kurbel des Radios drehen, laden Sie die Akkus des Geräts auf. Somit kann Ihr Radio auch fernab von jeder Steckdose betrieben werden.

Dabei sind die Kapazität und die Art des verwendeten Akkus entscheidend, wenn Sie sich auf die Suche nach dem passenden Kurbelradio für Ihren Bedarf machen. Ob Sie nun ein Kurbelradio von Tchibo oder ein Eichbach-Kurbelradio kaufen möchten, grundsätzlich können diese Arten von Akkus in den Geräten zum Einsatz kommen:

Art des Akkus Kurzbeschreibung

Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion)

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  • geringe Selbstentladung
  • wenig Memory-Effekt
  • keine spezielle Akkupflege erforderlich, auch wenn die Akkus lange gelagert werden
  • vergleichsweise teure Preise für einen Zweitakku
  • Probleme mit einer möglichen Tiefenent- oder Überladung
  • bei Minustemperaturen nur bedingt geeignet
  • große Energiedichte
  • idealer Nutzungsbereich bei +5 bis +35 Grad Celsius

Nickel-Metallhydrid-Akku (Ni-MH)

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  • vollständige Aufladung vor der ersten Nutzung ein Muss
  • Akkupflege in Form von Aufladen im Abstand von zwei bis drei Monaten erforderlich
  • nicht mit einem Schnellladegerät nutzen, da es zu einer ungleichmäßigen Aufladung kommen kann
  • günstige Zweitakkus erhältlich
  • große Menge an Energie trotz der kleinen Größe verfügbar

Fazit: Li-Ion-Akkus gehören bei vielen Kurbelradios inzwischen zum gängigen Standard. Wenn Sie jedoch Wintersport betreiben und Ihr Kurbelradio im Rahmen dieser Aktivitäten nutzen wollen, empfiehlt sich ein Nickel-Metallhydrid-Akku. Immerhin ist die Li-Ion-Variante für Temperaturbereiche unterhalb des Gefrierpunkts schlichtweg nicht zu empfehlen.

2. Kurbelradios: vielseitig aufladen – auch per Netzstecker oder über Solar-Paneele

Trotz seines Namens können Sie Ihr Kurbelradio von Amazon oder Ihr Conrad-Kurbelradio nicht nur per Kurbel aufladen. Wie der eine oder andere unabhängige Kurbelradio-Test bestätigen wird, kann es durchaus sinnvoll sein, auf weitere Ladequellen zu setzen.

Wer sein Kurbelradio häufig im Freien nutzen möchte, entscheidet sich für die Solar-Variante. Die Aufladung mit zusätzlichen Akkus oder über einen Netzstecker ist ebenso möglich. Die Ladung per Netzstecker bietet sich aus den folgenden Gründen an:

  • Ladung bequem per USB-Anschluss möglich
  • Ihr Kurbelradio läuft anschließend deutlich länger, als wenn Sie es mittels der Solar-Technik oder über die Handkurbel aufladen würden
  • die verschiedenen Techniken lassen sich miteinander kombinieren, sodass Sie Ihr Kurbelradio meist per Stecker, Kurbel und Solar aufladen können
  • Sie müssen zuhause daran denken, Ihr Kurbelradio rechtzeitig zu laden
  • Stromkosten, die bei der Ladung per Kurbel oder Solar-Ladung nicht anfallen

3. Weitere Funktionen: Notfall-Signalton, Taschenlampe, Uhr und Trageband

Digitaler oder analoger Rundfunk für Ihr Kurbelradio

Nicht nur Kurbelradio-Weltempfänger sind selten. Vielmehr werden Sie auch bei der Suche nach einem DAB+-Kurbelradio schnell feststellen, dass dieses Feature bei vielen Geräten gar nicht oder nur gegen einen Aufpreis zur Verfügung steht. Die Abkürzung „UKW“ steht für analogen Rundfunk. Digitalen Rundfunk erkennen Sie an den Abkürzungen „DAB“ und „DAB+.“ Wichtig zu wissen: UKW-Kurbelradios sind am Markt immer noch am weitesten verbreitet.

Ihr Digital-Kurbelradio stellt Ihnen im Idealfall eine Reihe von Zusatzfunktionen in Aussicht. Ein Trageband ist zum Beispiel sehr praktisch, da Sie das Radio an diesem Band einfach über dem Arm oder über dem Handgelenk tragen können. Das ist insofern von Vorteil, als dass Sie dann auch bei Ihrer nächsten Wanderung in einen unbeschwerten Musikgenuss kommen können.

Features wie eine Uhr, ein Wecker und eine Taschenlampe sind nicht nur beim Campen oder anderen Übernachtungen in freier Natur sinnvoll. Vielmehr können sich diese Funktionen auch bei einem flächendeckenden Stromausfall als sehr nützlich erweisen. Manch ein Kaufinteressent möchte sich schließlich für Notfälle in den eigenen vier Wänden ein günstiges Kurbelradio zulegen.

Sollte es zu einem Katastrophenfall kommen, so kann die deutsche Bundesregierung die Bevölkerung nur noch per Notfallradio, wie das Kurbelradio auch genannt wird, erreichen. Daher hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sogar eine Empfehlung für diese Radios herausgegeben. Ein DAB+-Kurbelradio ist demnach weit mehr als nur ein Stück Unterhaltungselektronik.

4. Kurbelradio-Tests: Gewicht und Akku-Typ geben für viele Käufer den Ausschlag

Was gibt es beim Kauf zu beachten, wenn Sie sich ein erstklassiges Dynamo-Radio zulegen möchten? In den Augen vieler Nutzer sind vor allem der Akku-Typ und das Gewicht entscheidend.

Besonders ein Outdoor-Kurbelradio sollte mit einem möglichst leichten Eigengewicht auf sich aufmerksam machen. Ob beim Campen oder Klettern, je größer das Gewicht des Kurbelradios, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie irgendwann keine Lust mehr haben, diesen zusätzlichen Ballast mit sich herumzutragen.

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Kurbelradios sind handlich, leicht und werden ohne Netzstecker betrieben.

Einen Kurbelradio-Weltempfänger werden Sie nur selten antreffen. Das wird dann zum Problem, wenn Sie Ihr Outdoor-Kurbelradio zum Beispiel auch im Zuge Ihrer Weltreise flexibel nutzen wollen. Für diesen Einsatzzweck stellen Sie am besten sicher, dass der Kurzwellenempfang möglich ist.

Die Radio-Frequenzen, die von den gängigen Kurbelradios am Markt empfangen werden können, lauten wie folgt: AM/FM und MW-Mittelwellen. Damit sind Sie bestens ausgestattet, um zumindest hierzulande die üblichen Radiosender zu empfangen. Womöglich soll Ihr Kurbelradio aber noch mehr können, weshalb Ihnen auch weitere Funktionen wie diese am Herzen liegen:

  • Notfall-Signalton zur Nutzung als Notfall-Kurbelradio
  • Taschenlampe
  • Uhr und Wecker
  • komfortables Trageband
  • Kurbelradio mit Handyladefunktion/ Kurbelradio mit USB-Anschluss als Powerbank für andere Geräte nutzbar
  • Kurbelradio in wasserdicht für die verschiedensten Witterungen

Achtung: Einige dieser Funktionen sind einfach nur praktisch, während andere Features im Notfall Leben retten können. Dies mag bei einem Camping-Kurbelradio nicht so wichtig sein. Beim Ausüben der verschiedensten Outdoor-Extremsportarten ist der Notfall-Signalton hingegen unbedingt empfehlenswert.

Ob Solar-Kurbelradio oder reguläres Akku-Kurbelradio mit einer einfachen Handkurbel, ein hoher Bedienerkomfort ist gleichermaßen wünschenswert.

Eine kompakte Größe bietet sich außerdem an, damit Sie Ihr mobiles Radio leichter transportieren können, um jederzeit und überall Musik zu hören. Ohne die Nennung der folgenden Kriterien wäre dieser Kaufratgeber auf Heimwerker.de zudem nicht komplett:

  • am besten mit einer austauschbaren Batterie
  • Ladestandsanzeige
  • weitere Lademöglichkeiten – zum Beispiel Solar, Batteriebetrieb möglich oder Ladung mit Strom bei Ihrem Kurbelradio mit USB-Anschluss
  • Art der benötigten Batterien bei Batteriebetrieb
  • Teleskopantenne
  • manuelle oder analoge Sendersuche
  • mit oder ohne Micro-SD-Kartenslot
  • Klinke-Audio-Ausgang für die Kopfhörernutzung
  • LED-Display – am besten mit Beleuchtung
  • Marke und ihr Ruf

5. Unabhängige Testurteile: ein Blick auf Meinung von Stiftung Warentest und Öko-Test

Wenn Sie sich für das beste Kurbelradio interessieren, wünschen Sie sich auf Heimwerker.de sicherlich auch unabhängige Testurteile der einschlägigen Institute. Leider ist es jedoch so, dass weder die Stiftung Warentest noch Öko-Test bisher einen Dynamo-Radio-Test durchgeführt hat. Ihnen bleibt also nur Ihr persönlicher Produktvergleich auf Basis der Kauftipps auf dieser Seite.

6. Kurbelradio-Vergleich: Ihren Kurbelradio-Testsieger aus den führenden Marken auswählen

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Kurbelradios werden auch als Dynamo-Radios oder Notfallradios bezeichnet.

Auf Heimwerker.de sind Sie 2019 bereits in den Genuss einer umfangreichen Kaufberatung gekommen. Bevor Sie ein Kurbelradio kaufen, ist es an der Zeit, Ihren eigenen Kurbelradio-Test auf Basis der eben genannten Qualitätsmerkmale durchzuführen, um Ihre bevorzugte Marke auszuwählen. Das Sortiment folgender Hersteller dürfte auch für Sie interessant sein:

  • Muse
  • Sangean
  • BESTVA
  • Karcher
  • IntiPal
  • Midland
  • Fnova
  • Unionshopping

Neben den genannten Marken könnten ein Kurbelradio von Amazon, ein Conrad-Kurbelradio, ein Eichbach-Kurbelradio oder ein Kurbelradio von Tchibo für Sie ebenso infrage kommen. Wie wäre es mit einem Media Markt-Kurbelradio oder einem Kurbelradio von Freeplay?

7. Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Kurbelradio

7.1. Wie lange hält ein Solarradio?

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Kurbelradios haben immer einen Akku, so dass Sie nicht ständig kurbeln müssen.

Diese Frage lässt keine pauschale Antwort zu. Die Haltbarkeit und damit die Lebensdauer eines Kurbelradios hängt entscheidend von dem verbauten Akku ab. Ideal ist es, wenn Sie den Akku bei dem Radio ausbauen und austauschen können.

Dann führt ein defekter Akku nicht gleich dazu, dass Sie das komplette Radio entsorgen müssen. Ein Austausch-Akku ist somit auch bei Ihrem Solarradio gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Li-Ion-Akkus sind überdies für die meisten Nutzer von Vorteil.

7.2. Gibt es auch Kurbelradios ohne Akku?

Wer davon ausgeht, dass ein Kurbelradio ohne Akku auskommt und der Betrieb rein über die Kurbel erfolgt, der irrt. Zwar kommt das Dynamo-Prinzip bei diesen mobilen Radios zum Einsatz. Allerdings laden Sie durch das Kurbeln den Akku des Radios auf.

Das bedeutet gleichzeitig, dass Sie nicht durchgehend kurbeln müssen, während Sie das Radio nutzen. Kurbeln Sie nur solange, bis der Akku einen ausreichenden Ladestand erreicht hat. In jedem Kurbelradio befindet sich demnach mindestens ein Akku.