Kaufberatung zum SUP-Board Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Die gängigsten SUP-Board-Modelle sind aufblasbar, messen über drei Meter in der Länge und sind über 100 Kilogramm belastbar. Das sind die Basis-Informationen, die laut Nutzern in SUP-Board-Tests im Internet entscheidend sind, wenn Sie ein SUP-Board kaufen.
  • Wer zunächst mit Leihboards getestet hat, ob die Sportart einem liegt, und nun an eine eigene Grundausstattung denkt, sollte auf ein Set mit Paddel, Pumpe und Tragetasche achten.
  • Die besten SUP-Boards haben ein geringes Eigengewicht unter zehn Kilogramm und lassen sich an Tragegriffen recht komfortabel vom Auto an den Strand und von dort aus ins Wasser tragen.

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Stand-Up-Paddling (kurz: SUP) hat sich in kürzester Zeit von einer Nischensportart zu einer sehr beliebten Sportart in der Kategorie Wassersport entwickelt. Um über das Wasser zu „suppen“, brauchen Sie ein SUP-Board mit Paddel. Ein SUP-Board sieht aus wie ein überdimensioniertes Surf-Brett. Darauf können Sie auf dem Wasser stehen. Mit dem Paddel können Sie sich auf flachem Wasser vorwärtsbewegen. Stand-Up-Paddling ist ein tolles Ganzkörper-Training, das sehr viel Spaß macht. Was Sie dafür benötigen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein SUP-Board kaufen, hat die Redaktion von Heimwerker.de Ihnen in dieser Kaufberatung 2021 zusammengestellt.

1. Welche speziellen SUP-Board-Typen gibt es?

Auf den ersten Blick lässt sich oft nur schwer erkennen, worin sich die SUP-Board-Arten unterscheiden. Die folgende Tabelle liefert einen Überblick und zeigt, was begeisterte SUP-Boarder in diversen SUP-Board-Tests im Internet empfehlen:

Board-Typ Verwendung
Race-Board

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  • lange, schmale Boards
  • für sportliche Fahrer
Touring-Board

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  • kippsicher und stabil
  • sicheres SUP-Board-Fahren auf auch auf Wellen oder Strömungen
Yoga-Board

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  • längere, breitere Bretter
  • praktische Paddelhalterung
  • kein Griff in der Mitte
Allround-Board

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  • ovale Form, relativ breit
  • sehr kippstabil
  • für Anfänger, ältere Menschen und Leute mit wenig Gleichgewichtsgefühl
  • auch für unruhige Gewässer geeignet
Wellen- und Wildwasser-Boards

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  • kleine, wendige Boards
  • speziell für Fahrten auf unruhigen Gewässern
SUP-Board mit Sitz

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  • mit Sitz zum Ausruhen
  • auf langen Touren ideal
  • damit wird aus dem SUP-Board ein SUP-Board-Kajak
Wind-SUP-Board mit Segel

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  • SUP-Board mit Segel zum Windsurfen

2. Wie ist ein SUP-Board aufgebaut?

Binnen kürzester Zeit hat sich eine große Auswahl an Boards am Markt etabliert. Allerdings zeigt ein SUP-Board-Vergleich auch: Es nutzen zwar nicht alle Hersteller dieselbe Typenbezeichnung. Allerdings ist die Aufbau-Art immer ähnlich und hat auch Auswirkungen auf die Fahreigenschaften des SUP-Boards, wie die Beschreibung der folgenden Einzelbauteile zeigt:

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    Auf den ersten Blick unterscheiden sich SUP-Boards kaum. Die Hauptbestandteile sind Nose, Core und Tail.

    Das Vorderteil des Boards heißt Nose und kann spitz zulaufen oder abgerundet sein. Die Nose beeinflusst die Fahreigenschaften, wie maximale Geschwindigkeit oder Stabilität im Wasser.

  • Das Mittelstück nennt sich Core. Es besteht meistens aus Kunststoff, was die Bretter robust und zugleich leicht macht.
  • Mit Tail ist das hintere Teil des Stand-Up-Paddling-Boards gemeint. Es sieht ähnlich aus wie bei einem Surfbrett. Ist das Tail breit, eignet es sich für höhere Geschwindigkeiten. Ein Modell mit spitz zulaufendem Tail ist besonders wendig.

3. Welches Material und welches Ausstattungsmerkmale sind laut SUP-Board-Tests im Internet entscheidend für das Fahrvergnügen?

Während Nose, Core und Tail das SUP-Board in ein Vorder-, Mittel- und Hinterteil teilen, beschreiben die Fachbegriffe Deck, Rocker, Finne, Deckpad, Rail und D-Ring, welche Details den Unterschied auf dem Wasser machen.

  • Die Oberseite heißt auch Deck. Auf dem Deck stehen Sie, wenn Sie paddeln. Das Deck gibt es in vielen verschiedenen Farben und Designs. Das Material muss robust sein, damit es UV-Licht, Hundekrallen oder gelegentlichen Kollisionen standhalten kann.
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    Deck und Deckpad, also die Oberfläche und deren Material, haben entscheidende Auswirkungen auf die Standfestigkeit auf dem Board.

    Rocker ist eine Bezeichnung für die Krümmung des SUP-Boards. Die meisten Allround-Boards sind Nose-Rocker und haben eine leicht hochgebogene Spitze, sodass die Nose oberhalb der Wasserlinie bleibt und das Board leicht über das Wasser gleiten kann. Bei einem Tail-Rocker ist das hintere Teil leicht nach oben gebogen.

  • Finnen sind hinten auf der Unterseite des Boards. Es gibt Bretter, ähnlich wie Surfbretter, die zwei oder drei Finnen haben, welche in einer Finnenbox befestigt sind. Sie stabilisieren das Brett zusätzlich, sodass das Brett nicht so leicht driftet. Mehr Finnen sorgen für mehr Stabilität. Das geht allerdings zulasten der Wendigkeit.
  • Das Deckpad ist auf der Oberseite angebracht. Es handelt sich um eine rutschfeste Schaumstoff-Beschichtung, die zu einem sicheren Stand beiträgt. Darauf stehen Sie auch bei längeren Touren sehr komfortabel. Kommt Wasser auf das Brett, sorgt das Deckpad für den nötigen Grip.
  • Die seitlichen Kanten des SUP-Boards heißen Rails. Breite Rails sind besonders stabil, schmale Rails besonders wendig für einen schnittigen Fahrstil. Für SUP-Yoga oder SUP-Angeln ist mehr Kippsicherheit notwendig. Dafür gibt es spezielle Modelle mit verstärkten Rails.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: SUP-Boarder, die den Sport schon länger betreiben, raten in diversen SUP-Board-Tests im Internet zu zwei Details, die für Komfort sorgen: Das sind Ösen und Tragegriffe.

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Ein Tragegriff erleichtert den Transport.

SUP-Boards mit Sitz haben oft sogenannte D-Ringe. An diese Ösen lassen sich auch andere Ausrüstungsgegenstände befestigen. Für ausgedehntere Touren lässt sich daran die Drybag befestigen. Darin sind Autoschlüssel, Proviant oder das Smartphone sicher aufbewahrt.

Andere SUP-Boards haben einen Tragegriff genau in der Mitte des Boards. Größere, schwerere Boards haben oft weitere Griffe seitlich, vorne oder hinten. So können mehrere Personen gleichzeitig das Board komfortabel tragen.

4. Zur Wahl der Maße: Wie groß sollte Ihr SUP-Board sein?

Wenn Sie sich auf ein SUP-Board wagen, hängt die Größe Ihres Boards davon ab, was sie damit tun möchten.

SUP-Board-Länge Eigenschaften
kurzes Brett

(weniger als 275 cm lang)

  • gut für schnelle Wendungen geeignet
  • gut für eine Mischung aus Wellenreiten und Stand-Up-Paddling
  • für Kinder passend
mittelgroßes Brett

(275 bis 365 cm lang)

  • werden am häufigsten nachgefragt
  • Allrounder
  • für Flüsse, stille Gewässer und kleinere Wellen geeignet
langes Board

(mehr als 380 cm lang)

  • das richtige Board für Touring und Racing
  • weniger wendig
  • geringere Standsicherheit
  • erreicht hohe Geschwindigkeiten

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Als Anfänger-Modelle wird von Nutzern und Herstellern gleichermaßen das mittelgroße Brett empfohlen.

5. Was bedeutet das Volumen eines SUP-Boards?

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Das Hardboard bietet mehr Stabilität auf dem Wasser und ist meist belastbarer.

Bauartbedingt gibt es zwei Boardtypen: das aufblasbare SUP-Board und das Hardboard. Die folgende Unterscheidung zeigt, welche Vor- und Nachteile die Boards bieten – eine Entscheidung muss dann jeder Wassersportler selbst treffen. Selbst die Verbraucherschützer von Stiftung Warentest haben nämlich noch keine SUP-Board-Testsieger gekürt.

5.1. Volumen für SUP-Board-Hardboards berechnen

Das Volumen des Hardboards berechnet sich nach dem Gewicht des Sportlers.

  • Anfänger berechnen das 2- bis 2,5-Fache ihres Körpergewichts
  • Fortgeschrittene nehmen das 1,7- bis 2-Fache ihres Körpergewichts

Das sind die Vor- und Nachteile eines Hardboards:

    Vorteile
  • Steifigkeit ist hervorragend
  • sehr widerstandsfähig und robust
  • jede Fahrperformance möglich
  • in allen Formen erhältlich
  • kippstabil und weniger anfällig gegen über Wind
  • für Wellen geeignet
  • sofort einsatzbereit
    Nachteile
  • braucht viel Lagerplatz
  • zerkratzt leicht
  • teurer in der Anschaffung

5.2. Volumen für aufblasbare SUP-Board berechnen

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Das iSUP muss erst aufgepumpt werden.

Das Volumen des iSUP (inflatable Stand-Up-Paddle-Board) ist bauartbedingt immer größer. Sie sind meistens 15 cm dick. Das sorgt für mehr Stabilität und Steifigkeit.

Zudem zählen aufblasbare Modelle zu den günstigsten SUP-Boards.

Das iSUP müssen Sie immer gemäß den Herstellerangaben aufblasen. Je höher der Fülldruck ist, umso steifer ist anschließend das Board.

Darüber hinaus sollten Sie diese Vor- und Nachteile des iSUPs berücksichtigen:

    Vorteile
  • lässt sich einfach im Kofferraum transportieren
  • lässt sich platzsparend lagern
  • günstiger Anschaffungspreis
  • angenehmes Material, mildert Stürze ab
  • für Wildwasserfahrten geeignet
  • geringes Eigengewicht
    Nachteile
  • SUP-Board-Pumpe erforderlich, muss vor der Benutzung aufgeblasen werden
  • Board-Linie ist windanfällig
  • nur bedingt für Wellen geeignet, weil die Steifigkeit nicht ausreicht
  • Reparaturen mit Kleber und Flicken sehr aufwendig

Achtung: Maximales Fahrergewicht (= Belastbarkeit) und Volumen dürfen Sie nicht verwechseln. Selbst absolut steife iSUPs biegen sich in der Mitte ein wenig durch, wenn der Fahrer draufsteht.

6. Welches Zubehör brauchen Stand-Up-Paddler?

Der Leash

Der Leash ist eine Halteleine für das Board. Ein coiled Leash ist auf einer Rolle und rollt sich erst bei einem Sturz ins Wasser ab. So kann sich die Leine nicht in Wasserpflanzen oder an Steinen verheddern. Damit geht das Board nicht verloren.

Im Sommer brauchen Stand-Up-Paddler lediglich ihr Board mit Paddel, Badekleidung und eventuell Sonnenbrille und Cap. Wichtig ist Sonnencreme, die einen hohen Lichtschutzfaktor hat. Paddel aus Carbon sind besonders leicht.

Wenn Sie auch im Herbst und Winter nicht auf Ihre Lieblingssportart verzichten wollen, brauchen Sie einen Dry- oder Wetsuit. Im Winter sind auch Neoprenhandschuhe und Neoprenschuhe empfehlenswert.

7. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den SUP-Board-Vergleich

7.1. Was wiegt ein SUP-Board?

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Vielerorts können Sie SUP-Boards mittlerweile leihen. Kaufen Sie ein eigenes, könnten Sie mit einem Neoprenanzug sogar im Herbst dieser Sportart nachgehen.

Das Gewicht der Boards variiert sehr stark und liegt meist zwischen 7 und 20 Kilogramm. Aufblasbare Boards sind dabei meistens leichter als Hardboards.

7.2. Muss man ein SUP-Board kaufen?

Wenn Sie den neuartigen Sport erst ausprobieren möchten, können Sie sich an vielen Gewässern mit Wassersportangebot ein SUP-Board leihen. Möchten Sie selbst ein eigenes SUP-Board kaufen, finden Sie online entsprechende Angebote oder im Einzelhandel. Sie können auch ein SUP-Board bei Lidl kaufen und bekommen in der Saison sogar Markenqualität, beispielsweise ein SUP-Board von Mistral.

7.3. Welches SUP-Board eignet sich für Anfänger?

Ein gutes SUP-Board für Anfänger ist robust und liegt stabil im Wasser. Preislich ist es eher im niedrigen bis mittleren Bereich angesiedelt. Sie kommen häufig in Komplettpaketen mit Pumpe, Rucksack und Paddel. Besonders empfehlenswert ist das SUP-Board von Decathlon das Decathlon Itiwit 10‘ oder das Aqua Marina Beast. Auch Wave, iRocker, Explorer und Blueborn sind bekannte Marken.

7.4. Gibt es spezielle SUP-Boards für Kinder?

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SUP-Boards für Kinder sind meist kleiner. SUP-Boards für zwei Personen können für Wassersportspaß zu zweit sorgen.

Die normalen Boards sind für Kinder viel zu groß. Deshalb gibt es spezielle SUP-Boards für Kinder. Kinder, die nicht so gut schwimmen können, sollten unbedingt eine Schwimmweste beim Stand-Up-Paddling tragen.

7.5. Gibt es SUP-Boards mit 200 kg Traglast?

Stand-Up-Paddling ist ein schöner Sport, der mit mehreren Personen gleich noch viel mehr Spaß macht. Für Touren zu zweit gibt es SUP-Boards bis 200 kg, beispielsweise das SUP-Board von Mistral 10‘ 6“ oder das SUP-Board Decathlon 500 sind SUP-Boards für 2 Personen.

7.6. Wo finden Fans weitere Informationen zu diesem neuartigen Sport?

Zum einen gibt es im Internet eine ganze Reihe von Informationen. Zudem gibt es das SUP-Board-Magazin, das regelmäßig Neuigkeiten zu diesem Sport bereithält und über Marken, Boards und Trends informiert.

SUP TV - Stand Up Paddling sagt zu unserem Vergleichssieger