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Wildkamera Vergleich 2018

Die besten Wildüberwachungskameras im Vergleich.

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Kaufberatung zum Wildkamera Vergleich bzw. Test 2018

  • Wildkameras erlauben authentische und hautnahe Eindrücke aus der Tierwelt des Waldes, die ansonsten häufig im Verborgenen blieben.
  • Über Bewegungs- und Wärmesensoren werden die Kameras immer dann ausgelöst, wenn sich ein Wald- oder Gartenbewohner vor der Linse befindet. So entgeht dem Naturfreund nichts und gleichzeitig wird Energie gespart, wenn sich einmal kein Lebewesen im Sichtfeld der Cam befindet.
  • Auch als Überwachungskameras machen die Produkte eine gute Figur: Im Außeneinsatz vor dem Eingangsbereich oder Fenster sowie im Innern bekommt die Überwachungskamera alles mit. Dies kann Einbrecher fernhalten oder zumindest auf frischer Tat aufnehmen.

wildkamera test

Viele spannende Abläufe in der Natur und unserer nächsten Umgebung bekommen wir nicht mit. Wenn Rehe oder Wildschweine am Tag oder in der Nacht ihre Kreise ziehen, ist der Mensch in der Regel nicht eingeladen. Auf die Lauer legen kann schnell kalt und ermüdend werden – abgesehen davon, dass die Tiere sich leicht verschrecken lassen.

Eine Wildkamera öffnet die Tür zur verborgenen Tierwelt und erlaubt Einblicke in die natürlichen Verhaltensweisen von Hirsch, Bache, Kaninchen und Fuchs. Zugleich kann sie auch als Überwachungskamera eingesetzt werden und Garten oder Haus vor unerwünschten Gästen schützen. Wir haben uns die praktischen Geräte deshalb genauer angeschaut und den Wildkamera Vergleich 2018 durchgeführt. Neben unserer Kaufberatung mit wertvollen Tipps finden Sie hier auch unseren Wildkamera Vergleichssieger.

1. Wie funktioniert eine Wildkamera?

Bilder per E-Mail

Einige Geräte der Spitzenklasse ermöglichen es, Bilder und Videos per GPRS direkt auf das Mobiltelefon (MMS) oder ins E-Mail-Fach zu schicken. Für diese Bildübertragung muss jedoch auch das entsprechende Mobilfunknetz bzw. WLAN im Bereich der Kamera vorhanden sein. Solch eine Überwachungskamera bietet sich an, wenn diese in schwer zugänglichen Gefilden montiert wurde oder Sie im Falle eines Diebstahls die bis dahin gespeicherten Dateien sichern möchten.

Wildkameras unterscheiden sich von gewöhnlichen Kameras vor allem durch ihre Sensoren. Ein Infrarot-Sensor erfasst die Wärme und die Bewegung vorbeiziehender Lebewesen und beginnt dadurch mit der Aufzeichnung. Durch diese Wild-Fotofalle wird gewährleistet, dass die Digitalkamera nichts verpasst und alle Ereignisse in ihrem Sichtfeld gesichert werden. Gleichzeitig ist dies auch ein sehr energiesparender Mechanismus, denn eine fortwährend laufende Videoüberwachung würde die Akku- bzw. Batteriekapazitäten der Kameras schnell erschöpfen.

Die Bilder bzw. Videos der Fotofallen werden bei den meisten Geräten auf einer SD-Karte gespeichert. Bei Videos empfiehlt sich tendenziell ein größeres Speichervolumen, um die Speicherkarte nicht in allzu kurzen Abständen auslesen zu müssen – hierbei sollten Sie aber auf die Kompatibilität achten, um keine Nachteile zu erfahren.

Wir empfehlen: Einige Wildkameras unterstützen laut Herstellerangaben Speicherkarten mit einem Volumen von bis zu 32 GB. In manchen Fällen ist die Kamera damit aber überfordert, was sich zum Beispiel auf die Reaktionszeit des Sensors auswirken kann. Wir empfehlen deshalb den Einsatz von SD-Karten mit zwei bis vier GB Speicherplatz.

Um Ihnen einen Eindruck davon zu verleihen, welche Aktivitäten sich in Ihrem eigenen Garten abspielen können, stellen wir Ihnen folgendes Video vor – aufgenommen mit einer Wildkamera.

2. Welche Wildkamera-Typen gibt es?

Die Welt der Wildkamera lässt sich in zwei Kategorien unterteilen: Wildkameras mit White-LEDs und solche mit Black-LEDs. Diese Unterscheidung befasst sich mit dem Blitz, der beim Auslösen einer Cam sichtbar wird – oder eben nicht. Wir haben uns die Kategorien genauer angeschaut und veranschaulichen Ihnen die jeweiligen Eigenschaften der beiden Typen.

Wildkamera-Typ Eigenschaften
White-LED
  • erzeugt beim Auslösen ein sehr leichtes rotes Licht: Infrarotblitz sichtbar
  • dieses wird von Tieren in der Regel nicht wahrgenommen
  • erzeugt eine bessere Ausleuchtung und so hochwertigere Aufnahmen
  • eignet sich besser für Tieraufnahmen
Black-LED

 

  • erzeugt beim Auslösen kein Licht und bleibt völlig unbemerkt: unsichtbarer Blitz
  • der unsichtbare Blitz verringert jedoch die Ausleuchtung und damit die Bildqualität
  • eignet sich besser als Überwachungskamera, insbesondere außen
überwachungskamera kaufen
Auch als Überwachungskamera gut getarnt.

Wir empfehlen den Kauf einer Wildkamera mit White-LEDs, da diese ihrer Kernaufgabe – dem Filmen von Wild – besser gerecht wird, indem sie schönere Aufnahmen liefert. Möchten Sie jedoch vordergründig Ihr Grundstück oder Haus bewachen, sollten Sie sich eine Wildkamera kaufen, die mit Black-LEDs ausgestattet ist. Nicht selten werden Einbrecher nämlich auf das rote Licht aufmerksam und entwenden die Kamera kurzerhand.

3. Kaufkriterien für Wildkameras: Darauf müssen Sie achten

Die erste Grundsatzentscheidung gilt es also bei der LED-Art zu fällen. Haben Sie sich hier bereits für die Einsatzgebiete und dementsprechend für einen der beiden Wildkamera-Typen entschieden, fließen weitere wesentliche Kaufkriterien bei der Suche nach der besten Wildkamera ein. Diese Faktoren möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

3.1. Bildauflösung

Die Auflösung gängiger Wildkameras ist für ihre Einsatzzwecke völlig ausreichend – allerdings kann die Bildqualität letztlich nicht mit der von gewöhnlichen Digitalkameras mithalten. Insbesondere bei der Schärfe müssen Abstriche gemacht werden, wenngleich die Qualität der Aufnahmen trotzdem überzeugen kann.

wildkamera bild auflösung
Nicht perfekt, aber gut genug: Vor allem bei Tag bieten Wildkameras genügend Schärfe.

Dennoch lassen sich auch bei den Wildkameras Unterschiede feststellen: Die Auflösungsqualität liegt in der Regel bei fünf bis zwölf Megapixeln (MP). Legen Sie also Wert auf eine möglichst gute Bildqualität, sollten Sie eher eine Kamera mit zwölf Megapixeln zu Ihrem persönlichen Testsieger küren. Ein solider Mittelweg sind Wildkameras mit acht MP.

Outdoor-Experten: Wildkameras haben zwar in der Regel eine verhältnismäßig niedrige Auflösung, dafür erhalten Sie aber einen Spezialisten, der die Abläufe der Natur oder – als Überwachungskamera eingesetzt – die Geschehnisse rund um Ihr Zuhause festhält.

Wir haben Ihnen für einen besseren Überblick die Vor- und Nachteile einer Wildkamera gegenüber gewöhnlichen Kameras für den Alltag zusammengefasst:

  • perfekt für die Beobachtung von scheuen Tieren geeignet
  • vielseitig einsetzbar: Tierbeobachtung, Objektüberwachung, Einbruchsschutz, Schutz vor Vandalismus etc.
  • sehr robust: perfekt für den Außeneinsatz geeignet
  • häufig auch per Netzstecker betreibbar
  • Auflösung ausreichend, aber verhältnismäßig schwach
  • unnötiges und zu spätes Auslösen möglich
  • eher für kleine SD-Karten ausgelegt

3.2. Eigenschaften des Bewegungssensors

bewegungsmelder infrarot-sensor
Zentrale und seitliche Sensorzonen.

Neben der Bildqualität bildet der Bewegungsmelder eines der entscheidendsten Kaufkriterien. Schließlich helfen alle anderen Faktoren wenig, wenn der Sensor nicht sensibel genug reagiert und der Impuls zum Aufnehmen ausbleibt.

Die Qualität des Sensors zeigt sich in drei Aspekten:

  1. Sensibilität des Sensors: Die Sensibilität des Sensors sollte einstellbar sein oder sich im Idealfall selbstständig einstellen. Weder sollten Ihnen Aufnahmen entgehen, weil der Bewegungssensor nicht anschlägt, noch sollte dieser überempfindlich reagieren und unnötig Speicherplatz verbrauchen. Wichtig ist hier auch die Reaktionszeit der Kamera: Wenn ein Reh an der Linse vorbei läuft, sollte diese schnell genug reagieren, um es auch zu erfassen, bevor es wieder aus dem Bild läuft. Länger als eine Sekunde sollte der Sensor nicht benötigen, um die Aufnahme zu starten.
  2. Erfassungswinkel des Sensors: Je kleiner der Erfassungswinkel ist, desto frontaler muss ein Tier vor der Wildkamera stehen, um diese auszulösen. Um die Chancen auf zahlreiche schöne Aufnahmen zu erhöhen, sollten Sie also auch auf einen möglichst großen Erfassungswinkel der Kamera achten.
  3. Reichweite des Sensors: Ähnlich wie der Erfassungswinkel erhöht auch eine größere Reichweite des Sensors die Wahrscheinlichkeit, spannende Aufnahmen zu erhalten. Je größer die Reichweite ist, desto weiter entfernt kann das Tier stehen, um die Kamera dennoch auszulösen. Die meisten Wildkameras reagieren auf Bewegungen in einem Abstand von 15-20 Metern, in einigen Fällen können allerdings gar bis zu 50 Meter erreicht werden.

3.3. Display

Bildschirm Monitor
Auf einem Monitor lässt sich das Foto noch vor Ort anschauen.

Einige Wildkameras verfügen über ein Display auf der Rückseite. Über den Monitor können Sie Einstellungen an der Digitalkamera vornehmen, in manchen Fällen die Ausrichtung der Kamera überprüfen und nicht zuletzt geschossene Fotos unkompliziert anschauen, ohne die SD-Karte entfernen und in einen Computer stecken zu müssen.

Möchten Sie Ihre Wildkamera also möglichst unkompliziert bedienen und Aufnahmen mit Leichtigkeit überprüfen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Wunsch-Kamera einen kleinen Bildschirm aufweist.

3.4. Stromquelle

Stromfresser

Je nach Einsatzzweck kann der Stromverbrauch höher sein: Setzen Sie die Kamera überwiegend für Nachtaufnahmen ein, so müssen Sie aufgrund der stärkeren Belichtung mit einem erhöhten Stromverbrauch rechnen. Gleiches gilt, wenn Sie viele oder ein längeres Video damit aufnehmen.

Die meisten Wildkameras werden über handelsübliche AA-Batterien mit Strom versorgt. Je nach Modell müssen bis zu zwölf Stück eingelegt werden.

Alternativ bieten einige Hersteller und Marken auch Geräte mit NiMH-Akkus an: Diese sind in der Anschaffung zwar kostspieliger, auf Dauer entfallen aber die fortlaufenden Kosten, die bei Batterien anfallen würden. Außerdem können die Akkus einem niedrigeren Temperaturbereich standhalten und versorgen die Kamera auch noch bei rund 0 °C mit Strom. Nicht zuletzt kann die Wild-Überwachungskamera per Akku in der Regel länger betrieben werden als mit Batterien. Klarer Punktsieg für den Akku, den wir folgerichtig auch empfehlen. Allerdings muss erwähnt werden, dass Wildkameras auch mit Batterien zufriedenstellend arbeiten und Sie auch hier nicht die falsche Wildkamera kaufen würden.

Alternative in der Hinterhand: Ob Batterie oder Akku – eine kabellose Überwachungskamera kann häufig auch mit einem Kabel betrieben werden und bezieht den Strom dann direkt aus der Steckdose. Dies bietet sich natürlich besonders an, wenn die Kamera zur Überwachung des eigenen Grundstücks eingesetzt wird.

jagd-kamera
Wildkameras bieten faszinierende Einblicke in die Welt frei lebender Tiere.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Wildkamera

4.1. Wie tarne ich eine Wildkamera?

wildkamera tarnen
Wildkameras lassen sich gut mit Ästen, Gräsern und Blättern tarnen – Linse, Sensoren und LEDs sollten dennoch frei liegen.

Die Gehäuse der Wildkameras sind meistens bereits gut getarnt: In Camouflage-Farbe, braun- und olivfarben sowie leicht davon abweichenden Farbtönen sind sie perfekt für den Einsatz im Wald geeignet. Graue und schwarze Ausführungen bieten sich wiederum gut für den Einsatz als getarnte Überwachungskamera an.

Insbesondere für den Wald- und Natureinsatz können Sie die Kamera darüber hinaus mit Ästen, Zweigen und Blättern tarnen, um sie noch besser mit der Umgebung verschmelzen zu lassen. Wenn Sie großen Wert auf eine gut versteckte Wild-Fotofalle legen, bietet sich darüber hinaus eine kleine Kamera oder eine Mini-Kamera an.

Tipp: Achten Sie darauf, den Sensor und die Linse nicht zu bedecken, wenn Sie Ihre Wildkamera verstecken möchten.

4.2. Was kostet eine Wildkamera?

Die Preise für die Outdoor-Geräte sind sehr unterschiedlich: Eine günstige Wildkamera bekommen Sie bereits ab circa 60 €. Wir empfehlen aber, auch für den Einstieg mindestens rund 80 € zu investieren, um sowohl kurz- als auch langfristig Freude an dem Gerät zu haben.

Besonders überzeugende Wild- bzw. Überwachungskameras gibt es für knapp 100 €, während die Premium-Produkte bis zu 600 € kosten können.

4.3. In welcher Höhe soll eine Wildkamera angebracht werden?

wildkamera welche höhe
Hoch oben sind kaum Nahaufnahmen möglich, dafür ist die Kamera besser vor Diebstahl und Beschädigung geschützt.

Auch hier kommt es zunächst auf den Einsatzzweck an: Als Überwachungskamera verwendet, sollte das Gerät möglichst so angebracht werden, dass es einen guten Überblick erhält. Hier sollte auch auf Steckdosennähe geachtet werden, um die Kamera durchgehend betreiben zu können.

In der Natur müssen da bereits mehr Aspekte beachtet werden:

  • Perspektive: Wenn Sie die Kamera auf Augenhöhe der zu fotografierenden Tiere hängen oder aufstellen, erhalten Sie die besten Bilder. Allerdings besteht hier auch eine höhere Gefahr, dass die Kamera von eben diesen Tieren unabsichtlich beschädigt wird. Alternativ können Sie die Cam nach unten ausrichten, wodurch Sie eher den Nahbereich ins Visier nehmen. Möchten Sie also zum Beispiel Rehe bildlich einfangen, sollten Sie die Cam auch ungefähr auf Augenhöhe eines Rehs anbringen.
  • Beachten Sie darüber hinaus, dass die Kamera nicht in Weg-Nähe (kann von vorbei laufenden Menschen ausgelöst oder geklaut werden) hängt, dass keine Zweige vor Linse und Sensor hängen und dass direkte Sonneneinstrahlung vermieden wird.

4.4. Hat die Stiftung Warentest einen Wildkamera Test durchgeführt?

Die Stiftung Warentest kann bislang nicht mit einem Wildkamera Test und einem Wildkamera Testsieger weiterhelfen. Wenn Sie sich aber generell für das Thema Kamera interessieren, möchten wir Ihnen den zuletzt 2016 durchgeführten Kamera Test ans Herz legen. Darüber hinaus hat die Stiftung Warentest ebenfalls 2016 einen Ratgeber zum Thema Videoüberwachung veröffentlicht, in dem sie über die Rechtslage hinsichtlich der privaten Videoüberwachung aufklärt. Beispielsweise müssen Sie mit einem Hinweisschild darauf aufmerksam machen, wenn Sie auf Ihrem Grundstück Aufnahmen machen.

 

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